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Tierwissen

Haben Fische Ohren? Das Gehör der Meeresbewohner

© Pexels/Twiggy Jia

Sie sind bunt und vielfältig, aber Ohren konnten wir bei Ihnen noch nicht entdecken. Ob Fische trotzdem hören können, verraten wir dir.

Kinderfrage: Können Fische hören?

Fische gehören zur Tierklasse der Wirbeltiere und obwohl Wale und Delfine aussehen wie Fische, gehören diese zu den Säugetieren. Eins haben die flinken Schwimmer aber gemeinsam, sie alle können hören. Und das ziemlich gut, da sich Schallwellen unter Wasser viel schneller ausbreiten als an Land. Für die Fische ist der Hörsinn ein besonders wichtiger. Sie nutzen ihn zur Orientierung, zum Erkennen von Gefahren, zur Partnersuche und um miteinander zu kommunizieren. Dafür benutzen sie aber nicht die für uns typischen Ohren, sondern ganz unterschiedliche Körperteile, die wir dir im nächsten Abschnitt genauer erklären.

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Mehr Wissen: Wo haben Fische ihre Ohren?

Fische besitzen keine typischen Ohren, wie wir Menschen, dafür aber ein anderes Organ, dass wir nicht besitzen – eine Schwimmblase. Dieses Organ hilft den Fischen eigentlich dabei, waagerecht im Wasser zu schwimmen, indem es sein Gewicht an das Wasser anpasst. Diese Schwimmblase liegt bei einigen Fischarten am Innenohr und funktioniert dabei ähnlich wie unser Trommelfell, indem sie Schallwellen an das innen liegende Ohr weiterleitet. In diesem Ohr befinden sich zusätzlich Otolithen. Hinter diesem komplizierten Namen verbergen sich sehr kleine Steine aus Kalk. Fachleute sprechen auch von Gehörsteinen. Bei Geräuschen erzeugen diese Schallwellen, die sich langsamer als der Fischkörper bewegen. Diesen Unterschied nehmen die flinken Schwimmer als Schall wahr.

Und zuletzt besitzen die Fische an ihrer Körperseite noch ein weiteres System zum Hören – das Seitenliniensystem. Jeweils an der linken und rechten Seite der Fische sitzen kleine, mit Schleim gefüllte Röhrchen und Haarsinneszellen. Bei Erschütterung oder Veränderung der Strömung bewegt sich die Flüssigkeit und erregt die Sinneszellen, die senden wiederum einen Hörimpuls an das Gehirn. Vor allem für Schwarmfische ist das Seitenliniensystem wichtig, damit sie nicht ständig ineinander schwimmen. Bei Walen und Delfinen, die ja nur wie Fische aussehen, funktioniert das Hören ebenfalls über Schallwellen. Die Tiere nehmen diese mit ihrem Unterkiefer und über ihre Knochen wahr.

Fische leben nicht nur in der Natur, sondern sind auch pflegeleichte Haustiere. Die flinken Schwimmer können hören und sind dabei auch besonders schreckhaft. Bei deiner nächsten Geburtstagsfeier sollte die Box also nicht gleich neben dem Aquarium stehen und an die Scheibe sollten wir zum Schutz der Tiere auch lieber nicht klopfen.

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