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Superfood Hanf

Hanföl in der Schwangerschaft: Das solltest du wissen

© Unsplash/CBD Infos

Produkte mit Hanf werden in der Gesundheits- und Kosmetikbranche immer mehr gehypt. Aber ist Hanföl auch eine Option während der Schwangerschaft?

Was ist Hanföl und wofür wird es verwendet?

Hanföl, oder auch Hanfsamenöl, ist ein kaltgepresstes Pflanzenöl aus Hanfsamen, das immer mehr im Trend liegt. Vor allem wegen der Zusammensetzung aus Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren gilt es als sehr gesund und wird als hochwertiges Speiseöl zunehmend für beispielsweise Dressings, Soßen oder Dips verwendet. Es enthält darüber hinaus viel Eiweiß, Vitamin E, B1, B2, Magnesium, Calcium, Kalium, Eisen und Phosphor. Auch als Hautpflege für trockene, dehydrierte Haut sowie bei Neurodermitis oder Schuppenflechte wird Hanföl eingesetzt.

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Hanföl enthält viele wichtige Vitamine und Nährstoffe, die du vor allem während deiner Schwangerschaft benötigst. Dennoch ist zur Vorsicht geraten, denn es gibt nicht genügend Forschungsergebnisse. Halte im besten Fall Absprache mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt. Entscheidest du dich für eine Einnahme, solltest du aber auf die Qualität des Öls und die Dosierung achten. Bei Nebenwirkungen solltest du das Öl nicht weiter konsumieren. Hanföl oxidiert schnell und könnte dadurch nach einer gewissen Zeit gesundheitsschädlich sein. Eine offene Flasche solltest du deshalb maximal ein bis zwei Monate aufbewahren.   

Was ist CBD-Öl und wofür wird es verwendet?

Hanföl ist nicht das gleiche wie CBD-Öl. Cannabidiol (CBD) ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das bei Regelschmerzen, Übelkeit, Migräne und allgemein bei der Linderung von Schmerzen helfen soll. CBD–Öl wird meist pur konsumiert. Von der Einnahme von CBD-Öl während der Schwangerschaft und Stillzeit wird aufgrund mangelnder Forschungsergebnisse abgeraten. Außerdem ist nicht abschließend geklärt, ob CBD-Öl die Versorgung der Plazenta beeinflusst.

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Wie wirkt Hanföl auf den Körper?

Weder von Hanföl noch von CBD-Öl kannst du in einen Rausch verfallen oder süchtig werden. Entscheidend ist die Höhe des enthaltenen Tetrahydrocannabinols (THC), das in Deutschland verboten ist. Dieser Stoff wirkt sich beispielsweise auf die Fruchtbarkeit aus. Hanföl wird aus Hanfsamen hergestellt, die kein THC enthalten. Auch CBD-Öl enthält kaum THC (max. 0,2%). Wenn Hanföl äußerlich angewendet wird, lindert es den Juckreiz auf der Haut und pflegt trockene Haut. Als Lebensmittel kann es dein Immunsystem stärken. CBD-Öl hingegen wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd.

Fazit

Generell gibt es Gründe die für und auch gegen die Einnahme von Hanf- oder CBD-Öl sprechen. Doch momentan gibt es zu wenige Erkenntnisse aus der Forschung, speziell was die Einnahme während der Schwangerschaft betrifft. Wir raten dir, besser Absprache mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt zu halten, schließlich kann die Wirkung auch sehr individuell sein. Hanfsamen kannst du übrigens während der Schwangerschaft essen und damit dein Müsli verfeinern.

Schwangerschaftsmythen: Stimmt's oder stimmt's nicht?

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