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Parmesan in der Schwangerschaft: Ist der Hartkäse erlaubt?

Parmesan in der Schwangerschaft: Ist der Hartkäse erlaubt?

Hartkäse

Von Parmesan kannst du nicht genug haben? Der italienische Käse könnte glatt süchtig machen. Auch in der Schwangerschaft willst du darauf nicht verzichten. Wir verraten dir, ob du dir Parmesan schmecken lassen kannst.

Ist Parmesan in der Schwangerschaft erlaubt?

Parmesan schmeckt einfach richtig gut, egal ob du ihn einfach so naschst oder dir zu Pasta schmecken lässt. Vielleicht ist er sogar deine Lieblingskäsesorte und deshalb möchtest du auch in der Schwangerschaft nicht auf den Genuss verzichten. Das verstehen wir natürlich und können dir freudig mitteilen: Parmesan darfst du bedenkenlos essen. Obwohl er aus Rohmilch besteht, von der Schwangere Abstand halten sollten, ist er dennoch unproblematisch. Parmesan ist ein Hartkäse und durch den Reifeprozess musst du dir keine Gedanken um Listerien machen.

Grana Padano oder Parmigiano Reggiano?

Stehst du im Supermarkt vor dem Käseregal, wirst du diese beiden Käsesorten finden. Vielleicht hast du dich dabei schon gefragt, welcher nun der richtige Parmesan ist oder welche Unterschiede es überhaupt zwischen den beiden Käsesorten gibt, die sich so ähnlich scheinen. Parmigiano Reggiano gilt als der eigentliche Parmesan. Er wird in einem kleineren Gebiet Italiens hergestellt (hauptsächlich Parma, Reggio Emilia und Modena). Im Gegensatz zum Grana Padano muss er außerdem mindestens zwölf Monate reifen statt neun. Parmigiano Reggiano ist teurer, das liegt vor allem am längeren Reifeprozess der meistens bei zwei Jahren liegt und um ihn so nennen zu dürfen, gelten mehr Vorschriften. Beide sind aber geschützte Begriffe.

Kann ich auch Grana Padano während der Schwangerschaft essen?

Auch wenn er eine kürzere Reifezeit hat, ist Grana Padano immer noch ein Hartkäse, der lange genug reifen konnte, um für dich sicher zu sein. Durch diesen Prozess verringern sich Wassergehalt und pH-Wert mit gleichzeitig ansteigendem Salzgehalt, so dass sich Listerien darin nicht mehr wohlfühlen. Damit wird Grana Padano ebenso wie Parmigiano Regiano zu einem unbedenklichen Lebensmittel während der Schwangerschaft. Wenn du dir auch bei anderen Sorten unsicher bist, haben wir einen kleinen Käse-Ratgeber für dich zusammengestellt.

Fazit

Lass dir den leckeren Parmesan schmecken, ob zu Risotto, Pasta oder einfach so. Wie wäre es zur Abwechslung mit Pasta-Chips? Da Parmesan ein lange gereifter Hartkäse ist, kannst du ihn bedenkenlos vernaschen. Guten Appetit!

Schwangerschafts­mythen: Stimmt's oder stimmt's nicht?

Bildquelle: Unsplash/Alex Motoc

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