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Soja in der Stillzeit: Was gibt es zu beachten?

Soja in der Stillzeit: Was gibt es zu beachten?

Mit Bedacht

Soja ist vor allem für Veganer*innen und Vegetarier*innen ein tolles Ersatzprodukt, welches durchaus gesund ist. Was es jedoch während deiner Stillzeit zu beachten gibt, erklären wir hier gerne und verraten dir mehr darüber.

Ist Soja gesund?

Soja ist beispielsweise in der asiatischen Küche ein wesentlicher Bestandteil. Doch auch hier bei uns erfreut sich Soja großer Beliebtheit, nicht nur als wertvolles Ersatzprodukt für Vegetarier*innen oder Veganer*innen. Soja ist ballaststoffreich und cholesterinarm. Darüber hinaus stecken viele wertvolle Mineralien wie Magnesium, Eisen und B-Vitamine in Soja. Ebenso stellt Sojamilch eine tolle Alternative bei Milchunverträglichkeit dar. Trotz des hohen Eiweißgehalts nimmt der menschliche Körper das pflanzliche Eiweiß jedoch nicht so gut auf wie das tierische.

Darf ich in der Stillzeit Soja verzehren?

Während deiner Schwangerschaft wurde dir schon von Soja abgeraten, da es mögliche Fehlbildungen des Ungeborenen auslösen könnte. Ebenso ist auch in der Stillzeit Soja nur mit Vorsicht zu genießen. Soja enthält pflanzliche Östrogene, auch Isoflavone oder Isoflavonoide genannt. Sie können während der Stillzeit zu Störungen der Fruchtbarkeit bei deinem Baby sorgen. Herausgefunden wurde diese Entwicklung in speziellen Tierversuchen. Nun gibt es aber keinen Grund zur Panik, falls du Soja zu dir genommen haben solltest. Tierversuche bedeuten erstens nicht automatisch, dass es sich beim menschlichen Organismus ebenso verhält und zweitens muss der Verzehr für solche Auswirkungen schon sehr hoch dosiert sein. Wenn es dir möglich ist, ist es ratsam, während der Stillzeit auf Soja zu verzichten oder es mit deinem Arzt oder deiner Ärztin abzusprechen. Eine Restgefahr ist durch die Übertragung der Muttermilch immerhin möglich.

Gibt es ein Ersatzprodukt für Soja?

Nicht nur während der Stillzeit werden Ersatzprodukte benötigt, auch eine Sojaallergie verlangt nach einer Alternativlösung. Linsen, Kichererbsen oder Bohnen eignen sich hervorragend, um Soja zu ersetzen. Sie sind nicht weniger proteinreich und können zu allerlei Zubereitungen verwendet werden. Ebenso stecken diese Produkte gleichsam voller Ballaststoffe und trumpfen sogar mit reichlich Eisen auf. Wenn du Sorge hast, dass dein Baby mit Blähungen auf die neuen Hülsenfrüchte reagieren könnte, kannst du deine Verzehrmenge einfach in kleinen Schritten steigern und dein Baby langsam damit vertraut machen.

Fazit

Es ist sicherheitshalber ratsam, in der Stillzeit gänzlich auf Soja zu verzichten. Zu unklar sind bislang die möglichen Auswirkungen auf das Baby, das durch die Muttermilch die pflanzlichen Östrogene des Sojas mit aufnehmen könnte. Alternativ bieten sich Linsen, Kichererbsen oder Bohnen als Ersatz zum Soja an, die ebenso mineralstoffreich wie Soja sind. Hast du schon mal davon gehört, dass man Muttermilch kaufen kann? Klingt verrückt, oder? Im verlinkten Artikel erfährst du mehr darüber.

Still-Quiz: Was weißt du über Muttermilch, die Quelle des Lebens?

Bildquelle: Pexels/cottonbro

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