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Tacheles

25 Sätze, die wir Eltern uns regelmäßig verkneifen

© Getty Images/nicoletaionescu
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Wenn Kinder lesen könnten, was manchmal im Elternkopf so passiert, während wir mit ihnen Einhörner spielen, zum xten Mal die Woche Nudeln essen, zehn Mal die dämliche selbe Hausaufgabe erklären, sie mit wunden Brustwarzen stillen, ihren Dreck oder Erbrochenes wegwischen, die klaffende Wunde verarzten oder sie stundenlang in den Schlaf wiegen ... Dann würden sie vielleicht ganz anders von Erwachsenen denken.

Meistens reißen wir uns ihnen zuliebe zusammen, auch wenn der Alltag extrem herausfordernd ist. Aber es ist doch so: Wir alle haben schon mal aus Erschöpfung und Überforderung diese oder ähnliche Sätze gedacht, oder? Und mal ganz ehrlich: Das ist auch vollkommen in Ordnung, denn wir sind alle nicht perfekt und jede*r von uns macht das beste draus. Also: Kein Parent-Shaming, sondern Parent-Uniting!

1. "Ich mag dieses Gemüse auch nicht."

Was meint ihr, warum Popeye erfunden wurde oder es Lieder über die Vorzüge von Gemüse gibt? Genau! Um Kindern mangels anderer Argumente gesundes Gemüse wie Spinat oder Brokkoli schmackhaft zu machen. Menschen, die von sich behaupten, geschmacklich einen Salat einer Portion Spaghetti mit Soße oder Pizza vorzuziehen, lügen doch einfach nur. Das ist die Wahrheit.

2. Kind kackt eine Riesenwurst auf den Spielplatz: "Boah ey, ich geh nie wieder mit dir auf den Spielplatz."

... kennt ihr das auch? Meine Tochter muss immer dann "groß" machen, wenn wir auf den Spielplatz gehen. Leider ist unsere Wohnung nicht in der Nähe, so dass sie ihr Geschäft dann wirklich dort erledigen muss. Grr ... es nervt mich und ich fühle mich, wie eine Hundemama, Tüten in der Tasche inklusive.

3. "Ich hasse deine Freundin/deinen Freund."

Man hofft ja immer, dass Kinder Freunde und Freundinnen haben, die man selber auch gut findet. Denn man verbringt ja dann unfreiwillig auch viel Zeit mit denen, teilweise wachsen sie einen ans Herz und gehören zur Familie. Aber kennt ihr das auch, dass es einfach fremde Kinder gibt, die ihr nicht leiden könnt, egal wie stark ihr es versucht? Den Kindern zuliebe schluckt man es runter, aber insgeheim hoffen wir: Bitte streitet euch und kündigt euch gegenseitig die Freundschaft!

4. "Warum tu ich mir das eigentlich an? Ich lass' dich jetzt hier einfach brüllen und geh' nach Hause."

Es soll ja Eltern geben, die das nicht kennen: Mitten auf der Straße, im Supermarkt, bei der Ärztin oder in der Kita kriegt das Kleinkind seinen Tobsuchtsanfall. Meistens weil irgendwas nicht so läuft, wie es das möchte oder es seinen Willen nicht bekommt. Manchmal weiß man es auch einfach nicht. Vielleicht war der Tag so voll und die Nerven des Kindes sind am Ende? Aber unsere halt auch, und dann möchten wir nur noch gehen und uns einbuddeln.

Euer Kind ist gerade mitten drin in der Autonomiephase? Im Video haben wir ein paar Tipps, wie ihr diese Zeit gelassener durchsteht:

Trotzphasen beim Kleinkind: 7 Tipps, wie du sie durchstehst Abonniere uns
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5. "Boah, ich kann dieses Kacklied nicht mehr hören."

Im Auto. In der Küche. Egal wo. Warum müssen wir Eltern unseren Musikgeschmack aufgeben und uns dem der Kinder beugen? Nö, nicht mit mir. Ich vernichte jetzt diese CD bzw. kassiere das Tablet oder Handy ein. Und ab sofort gibt's hier nur noch Kopfhörer für die Kinder!

6. "So wie du heute aussiehst, würde ich mich nicht auf die Straße trauen."

Also das Kind soll sich ja ausleben können und seine Individualität wahren. Aber manchmal sieht es aus ... Dazu fehlen einem die Worte. Was erträgt man nicht alles aus Liebe zu den Kindern.

7. 3 Uhr nachts. Das Kind hat ins Bett gekotzt: "Ich stell mich einfach schlafend. Ich schlafe, ich schlafe ..."

Wer kennt das nicht? Es ist furchtbar. Magen-Darm hat immer ein beschissenes Timing, im wahrsten Wortsinne. Der Endgegner von uns Eltern!

8. "Ich bin so müde und hab' so Kopfschmerzen. Ich stehe jetzt einfach nicht auf."

Es gibt Tage, da ist es einfach schwerer als an anderen, aus dem Bett zu kommen. Wir kennen es alle. Seid sicher!

9. "Ich schmeiße dieses Spielzeug weg! Ich tu's echt!"

Haben eure Kinder auch dieses eine nervige Teil, was Geräusche macht und unendlich unerträglich ist? Oder ein Spielzeug, was einfach so sinnlos erscheint und überall rumliegt und ihr fliegt ständig drüber? Grr, ich geh jetzt echt zum Mülleimer.

10. "Noch eine Folge Paw Patrol/Lillifee/Bobo/My little Pony und man kann mich einweisen!"

Man muss nicht alles mögen, was die Kinder gucken. Nein, man darf es auch bescheuert finden und sie es trotzdem gucken lassen, oder? Es ist nur eine Phase, die geht vorbei.

11. "Nein, ich will nicht Einhörner im Zauberwald spielen, sondern Kaffee trinken und meine Ruhe haben."

Mit Kindern zu spielen, kann so nervig sein. Manchmal ist mir einfach nicht danach und ich hab keine Fantasie nach einem lang Tag. Ich will nicht! (und das sag ich dann oft auch!)

12. "Boah ey, warum nur siehst du so krass aus wie dein Vater/deine Mutter!?"

Dieser Gedanke ist mir echt schon gekommen. Kennt ihr das Gefühl auch, dass euer Kind so gar nichts optisch von euch hat?

13. "Du siehst aus wie meine Schwiegermutter und manchmal macht mich das echt irre."

Das hier kommt gleich danach. Ich sag mal so, das kann verstörend sein ...

14. "Du kleiner Milchvampir saugst mich echt noch aus und es tut soooo weh. Ich hasse Stillen!"

Stillen ist wertvoll fürs Kind und Muttermilch das Beste. Es kann aber auch verdammt weh tun und anstrengend sein. Was wir uns da teilweise antun, ist schon enorm. Ihr entscheidet selbst, ob ihr damit weitermacht und es euch trotz allem wichtig ist. Ihr seid aber keine schlechten Mütter, wenn es nicht klappt! Lasst euch das von niemandem einreden. Flaschennahrung ist heutzutage auch sehr sehr gut und wird strengstens kontrolliert.

15. "Halt(et) doch jetzt einfach mal die Klappe."

Word.
Ein oder mehrere dauerplappernde Kinder können einfach tierisch anstrengend sein.

16. "Ich ertrage diese Mutter/diesen Vater nicht mehr ..."

Andere Eltern sind der Feind von Eltern. Mehr muss man dazu nicht sagen. Wir alle kennen es.

17. "Diesen Quatsch hast du garantiert von mir und ich versteh dich so gut."

Das Kind macht etwas Unangemessenes, das Kinder tun sollten und wieder fühle ich mich ertappt: Ich darf das Verhalten natürlich nicht gut heißen, aber ich erkenne mich darin so krass wieder. Warum nur können Kinder nicht ausschließlich unsere guten Eigenschaften übernehmen?

18. "Bitte mach dir doch alleine was zum essen. Dein Genörgel geht mir auf den Zeiger! Du bist so undankbar."

Wer nörgelnde Esser zu Hause hat, kennt den tägliche Struggle: Mama, was gibts heute zum Essen? Selten fällt die Antwort so aus, wie die Kinder sich das wünschen. Ich hab keinen Bock mehr in diese enttäuschten Kinder zu blicken. Nein, wir machen nicht jeden Tag Nudeln mit Tomatensauce bzw. Pommes und Würstchen.

19. "Manchmal frage ich mich, ob du 'normal' bist."

Natürlich weiß ich, dass ich so was nicht denken sollte. Was ist schon "normal" und ich will Eltern mit verhaltensauffälligen Kindern in keinster Weise zu Nahe treten. Ich sollte froh sein, dass ich ein besonders kreatives Kind habe ... Doch manchmal fällt das schwer.

20. "Nein, ich freu mich nicht darauf, bei 30 °C Hitze auf dem Spielplatz zu hocken."

Mal ehrlich! Warum zur Hölle haben die meisten Spielplätze keinerlei Sonnenschutz? Und trotzdem begleiten wir das Kind täglich wieder dahin, weil seine Freunde auch dort sind oder wir eben keine andere Tobealternative daheim bieten können. Aber bei der Hitze? Mäh!

21. "Hilfe! Blut! Ich kann's nicht sehen. Ich brülle gleich mit!"

Das Kind ist irgendwo gegengerannt. Die Wunde klafft, das Blut trieft. Am liebsten würde ich wegrennen ... Aber ich reiße mich zusammen, verarzte notdürftig und suche die nächste Rettungsstelle auf. Eigentlich bräuchte ich jetzt dringend Hilfe, nicht das Kind.

22. "Ich hätte mein Kind nie dazu ermutigen sollen, Flöte spielen zu lernen ... ob es auffällt, wenn ich mit Oropax zum Vorspielabend gehe?"

Es gibt Dinge, die bereuen wir Eltern. Vielleicht ist es bei euch nicht die Flöte, sondern das Klavier oder das Schlagzeug. Wenn ein Kind immer wieder den selben Rhythmus oder dieselbe Melodie üben muss, kann das Nerven kosten. Aber wir hoffen einfach, dass wir den nächsten Mozart da im Hause haben und halten durch.

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23. "Wie kann man nur so f****** stur sein? Es ist doch piepegal, was auf dem Pulli drauf ist!"

Puh, Kinder können echt sture Hasen sein. Meine vierjährige Tochter ist eine Perfektionistin. Sie will bestimmen, was sie anzieht und wann und es muss exakt richtig liegen, damit sie es anziehen kann. Sonst ist der nächste Tobsuchtanfall vorprogrammiert. Om! Ich muss mehr meditieren ...

24. "Also, wenn du nicht mein Kind wärst, könnte ich dich gerade überhaupt nicht leiden."

Puh, das klingt fies. Aber an ganz seltenen Tagen, da geistert dieser Satz durch den Kopf. Und auch wenn der Kinderwunsch riesig war und es ein großes Glück ist, sie zu haben: Man darf auch mal so richtig genervt von ihr sein.

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25. "Trotz allem: Mein Kind ist schon echt was Besonders."

Und am Schluss auch das: Natürlich denken wir nicht nur super negativ von den Kleinen. Ich finde natürlich, dass mein Kind das Coolste von allen ist. Letztlich clashen da einfach verschiedenste Bedürfnisse aneinander und es kommt der chaotische stressige Alltag dazu, der oft unvorhersehbar ist.

Diese Beschwerden sind natürlich auch Augenzwinkernd gemeint und sprechen aus großer Erschöpfung. Bitte holt euch Hilfe, wenn diese groß ist. Sprecht mit eurem Partner über eure Gefühle, Ängste und Sorgen. Sucht euch eine vertraute Person, bei der ihr all diese Sätze mal laut sagen könnt, ohne verurteilt zu werden. Das ist völlig okay und richtig. Keiner kann die Herausforderung Familie immer nur mit einem Lächeln wuppen und ständig alles runterschlucken!

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