Fast-Food für Kinder bewusst auswählen

Klar sollte sein: Auch wenn Maxi-Portionen im Schnellrestaurant hochgerechnet günstiger sind, so bedeuten sie doch um einiges mehr Kalorien. Lesen Sie hier, welche Burger und Beilagen die gesündere Alternativen zu Cheeseburger und Pommes sind.

Fast-Food mit weniger Fett gesünder

Faustregel: Je weniger Fett eine Fast-Food-Mahlzeit enthält, desto besser, denn damit sinkt auch ihr Kaloriengehalt. So ist eine Pizza mit magerem Schinken belegt gesünder als mit fetter Salami, ein einfacher Hamburger empfehlenswerter als ein Cheeseburger mit Extra-Käsescheibe oder gar ein doppelstöckiger Burger. Und die dicken Pommes aus dem Backofen sind eindeutig schlanker als schmale, aber vor Fett triefende aus der Fritteuse - die dünnen saugen nämlich mehr Fett auf. Und obendrauf macht sich ein Klecks Ketchup besser als ein Haufen Mayonnaise, die bis zu 80 Prozent Fett enthalten kann. Dabei überrascht: Das speziell auf die kleinsten Fast-Food-Fans zugeschnittene Tüten-Angebot der bekannten Restaurantketten schneidet beim Kaloriengehalt gar nicht mal so schlecht ab. Eine kleine Portion Pommes mit einem Hamburger liefert unter 500 Kilokalorien und ist damit durchaus akzeptabel. Allerdings nicht als Snack zwischendurch, sondern als Ersatz fürs Mittagessen.

Achtung, Maxi-Bomben!

Mit einem Cheeseburger anstelle des Hamburgers und einem Becher Cola klettert die Kalorienmenge auf rund 650. Schon entspricht der Energiegehalt einer Kindertüte eher der Hauptmahlzeit eines Jugendlichen oder Erwachsenen. Noch mehr Vorsicht ist geboten, wenn ältere Kinder, die von der Kinderportion nicht mehr satt werden, zu den oft besonders preisgünstigen Maxi-Menüs greifen - schnell sind dann 1200 Kalorien und mehr verputzt. Das sollten Eltern nur in Ausnahmefällen zulassen.

Gesündere Fast-Food-Alternativen für Kinder

Frikadellen mit Salat, Gemüsepizza, Tortillas mit Putenbruststreifen oder ein Döner mit magerem Fleisch und Salat im Fladenbrot: Mit etwas Fantasie lassen sich für alle Fast-Food-Hits der Kids gesündere Alternativen finden. Auch durch eine gute Kombination innerhalb der Mahlzeit verlieren viele Fast-Food-Klassiker ihren Schrecken. (Buchtipp: „Die KinderKüche“ von Susanne Klug, Mosaik bei Goldmann). Denn jeder Burger und jede fette Wurst werden im Handumdrehen mit einem Salat, einem Glas Orangensaft, einem fettarmen Milchprodukt und Obst als Nachtisch für Kinder etwas entwaffnet.
Als Getränk sollten Sie zuckrige Softdrinks einfach links liegen lassen und durch Mineralwasser oder Apfelschorle ersetzen. Fehlende Ballaststoffe und mickrige Vitaminmengen lassen sich bei der nächsten Mahlzeit ausgleichen. Dort kommen dann eben mehr Obst, Gemüse und Vollkornprodukte auf den Tisch. Klassisches Fast Food gesünder und gesundes Fast Food selber machen, so lautet die Zauberformel. Lassen Sie also ruhig mal Pommes im Backofen brutzeln. Wie wäre es dazu mit frischen Champignons aus der Pfanne und einem feinen Kräuterquark? Es gibt viele Möglichkeiten, aus dem „schnellen Essen“ ein durchaus gesundes Mittagessen zu machen. So wird Ihr eigenes Fast Food bestimmt auch bei Ihren Kindern für Begeisterung sorgen.