So schützen Sie sich vor Zeckenbissen

Zecken lauern im Wald und auf Wiesen auf Opfer. Sobald Sie eines der blutsaugenden Spinnentiere entdecken, entfernen Sie es. Denn die kleinen Krabbler können gefährliche Krankheiten wie Borreliose oder FSME übertragen.

Schützen Sie sich vor Zecken

Zecken selbst sind nicht gefährlich. Aber sie können Krankheitserreger übertragen. Besonders in Risikogebieten (Info unter www.rki.de) empfiehlt das Robert-Koch-Institut eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die zu Hirnhaut- oder Gehirnentzündung führen kann. Diese Impfung erfordert drei Impftermine, wobei der Impfschutz etwa zwei Wochen nach der zweiten Impfung (ein bis drei Monate nach der ersten) wirkt. Es gibt auch eine Schnellimpfung, die nach zwei Wochen schützen kann. Übrigens: Bei Kindern unter sechs Jahren kommt es selten zu FSME-Infektionen oder schweren Krankheitsverläufen.Weitere Tipps zum Zecken-Schutz:
Gut geschützt: Da die Tierchen sich im Vorbeistreifen anheften, sollten beim Aufenthalt im Freien die Arme und Beine durch lange Bekleidung bedeckt sein.
Aufmerksam bleiben: Suchen Sie Ihre Kinder abends gründlich ab. Zecken brauchen meist eine Weile, bis sie die für sie optimale Einstichstelle (vor allem an den dünnen Hautstellen an Armen, in den Kniekehlen, am Hals und Kopf) gefunden haben.
Gelungene Abwehr: Selbst wenn Zecken nicht zu den Insekten zählen - viele Repellents sind auch gegen die Spinnentiere wirksam. Wichtig: gleichmäßig auftragen!
Zu spät? Hat sich die Zecke schon festgebissen, entfernen Sie sie mit einer Zeckenzange (Apotheke). Diese dicht an der Haut ansetzen und den Körper vorsichtig heraushebeln. Sollte der Kopf stecken bleiben - keine Sorge, er eitert von selbst heraus.

Zeckenbiss

Übertragen schwere Krankheiten: Zecken



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