Gymnastik für Mama, Papa, Kind

Weil gemeinsam Vieles sehr viel mehr Spaß macht als alleine – warum also nicht auch gemeinsam den inneren Schweinehund überwinden? Sport zusammen mit euren Kindern ist viel fröhlicher, als allein im Fitnessstudio zu trainieren – und eure Kinder haben auch noch einen Vorteil davon. 10 tolle Übungen.

Im Normalfall brauchen Kinder kein extra Gymnastik- oder Fitnessprogramm. Sie sind ständig auf den Beinen, sitzen nie still, rennen herum, hüpfen und springen. Das ist Bewegung genug. Es gibt aber auch die Tage, an denen keine Zeit oder Gelegenheit zum Spielen und Toben war – und das sind noch nicht einmal immer die kalten, unfreundlichen Regentage, an denen alle am liebsten drinnen bleiben. Doch gerade an denen täte es zumeist allen, Großen wie Kleinen, sehr gut, sich noch ein wenig "auszupowern" – ist es doch eine bekannte Tatsache, dass wir alle viel zu viel sitzen. Papa und Mama haben ihr Soll an Bewegung sicher auch noch nicht erfüllt.

Ob daheim oder im Fitnessstudio: Hauptsache Sport

Ob daheim oder im Fitnessstudio: Hauptsache Sport!


Wie wäre es da mit einem gemeinsamen Fitnessprogramm? Bei den folgenden Übungen für Groß und Klein bleibt es abzuwarten, wer dabei die bessere Figur macht.

Gymnastik für die ganze Familie – 10 einfache Übungen

1. Kniebeugen

Mit leicht geöffneten Beinen und geradem Rücken die Knie so weit wie möglich beugen, dann wieder zurückkommen in die aufrechte Position. Fortgeschrittene machen die Übung mit geschlossenen Beinen.

2. Dehnübungen für den Oberkörper

Stellt euch aufrecht hin, mit leicht geöffneten Beinen. Nehmt die Hände über den Kopf und beugt euch zu einer Seite. Kurz halten – und dann in die andere Richtung beugen. Achtung: Die gegenüberliegende Körperseite sollte nur leicht ziehen.

3. Dehnübung für die Beine

Aufrecht auf dem Boden sitzen, die Beine sind nach vorne gestreckt und geschlossen. Dann mit geradem Rücken nach vorne beugen und versuchen, mit den Händen möglichst die Zehen zu berühren. Deinem Kind wird die Übung sehr viel leichter fallen als dir.

4. Rumpfbeugen

Stellt euch aufrecht hin, dann lasst den Oberkörper und die Arme nach vorne und nach unten fallen. Versucht dann, mit den Fingerspitzen auf den Boden zu kommen. Besonders Geübte – oder dein Kind - schaffen es sogar, mit den Handflächen den Boden zu berühren. Unten kurz anhalten, dann Wirbel für Wirbel langsam wieder aufrichten.

5. Rückendehnung

Legt euch auf den Bauch, die Beine sollten möglichst eng beieinander liegen. Umfasst dann mit den Händen eure Knöchel und bleibt kurz in dieser Position. Fortgeschrittene und Kinder können in dieser Lage ein wenig hin und her schaukeln wie ein Schiff.

6. Brücke

Auf den Rücken legen, die Hände neben dem Kopf aufstellen und den ganzen Körper nach oben drücken - in die Brücke. Die Kinder können versuchen, in dieser Stellung ein paar Schritte zu laufen.

Außerdem gibt es noch ein Übungsgerät – und das ist noch nicht einmal teuer! -, auf dem Große wie Kleine und sogar Babys ihren Spaß haben können. Die Übungen auf dem Gymnastikball * sind einfach nachzumachen – und bewirken viel. 

Übungen mit dem Gymnastikball

7. In Bauchlage auf dem Ball versuchen, sich auszubalancieren.

8. Wer schon etwas geübt ist, rollt mit dem Ball hin und her und stützt sich dabei mit den Händen am Boden ab.

9. Noch einen Schritt weiter geht folgende Übung: Bäuchlings über dem Ball liegen, Hände und Füße berühren den Boden. Dann abwechselnd das eine und das andere Bein anheben und einige Sekunden in der Luft halten.

10. Ihr legt euch auf den Rücken und klemmt den Gymnastikball zwischen eure Knie. Dann hebt ihr eure Beine zusammen mit dem Ball an. Der Rücken soll dabei möglichst flach auf dem Boden liegen bleiben.

Jeden Tag müsst ihr dieses Trainingsprogramm nicht absolvieren – und auch nicht immer alle Übungen auf einmal machen. Beim Sport gilt die Faustregel: Lieber öfter ein kleines Programm absolvieren, als alles auf einmal und dann wieder eine lange Pause. Lasst euch von euren Kindern animieren – und trainieren.

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