Basenbad in der Schwangerschaft: Warum du es dir unbedingt gönnen solltest

Gut zu wissen!

Basenbad in der Schwangerschaft: Warum du es dir unbedingt gönnen solltest

Baden in der Schwangerschaft tut so gut! Besonders wenn du ein Basenbad nimmst, kann dein Körper nur davon profitieren. Wir beantworten dir die wichtigsten Fragen dazu.

Warum macht ein Basenbad in der Schwangerschaft Sinn?

Durch das Ausbleiben der Periode in der Schwangerschaft wird auch die natürliche Entgiftung des weiblichen Körpers eingeschränkt. Die überschüssigen Säuren neutralisiert er dann mit Mineralstoffen aus seinen Depots.

Die Folge dieses Mineralstoffentzugs sind oft Hautprobleme, Krampfadern, Haarverlust, Besenreiser, Schwangerschaftsstreifen und andere Schwangerschaftsprobleme. Ein Basenbad hilft dem Körper dabei, angesammelte Giftstoffe über die Haut auszuleiten, ohne die Depots anzugreifen.

Tut gut in der Schwangerschaft: ein Basenbad

Wie wirkt ein Basenbad in der Schwangerschaft?

Nimmst du ein Basenbad, löst sich der Säureschutzmantel der Haut, darin gebundene Stoffwechselendprodukte werden ausgeschwemmt. Gleichzeitig wird der Neuaufbau des Säureschutzmantels gefördert.

Welche Vorteile hat ein Basenbad in der Schwangerschaft für meinen Körper?

  • Ein Basenbad macht die Haut zart, geschmeidig und versorgt sie mit Feuchtigkeit. So hat trockene, schuppige Haut in der Schwangerschaft keine Chance.
  • Ein Basenbad schützt die Haut vor der großen Belastung durch den wachsenden Babybauch. Unter anderem wird Schwangerschaftsstreifen wirksam vorgebeugt.
  • Wird der Säuregehalt deines Körpers durch ein Basenbad gesenkt, wirst du dich wohl fühlen und entspannt sein. Stresssymptome werden abgebaut.
  • Hebammen empfehlen häufig ein Basenbad bei Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft. Gegebenenfalls muss es dann kein Ganzkörperbad sein. Bei Wasser in den Füßen reicht dann beispielsweise ein Fußbad.

Wie wendet man ein Basenbad in der Schwangerschaft richtig an?

Das Wichtigste: Nimm dir Zeit! Schnell vor der Arbeit ist nicht der richtige Zeitpunkt für ein Basenbad. Lass dir ein Vollbad einlaufen. Aber Achtung: Das Wasser sollte nicht zu heiß sein. Bedeutet konkret, nicht viel höher als deine eigene Körpertemperatur. 36 bis 38 Grad sind also ideal. Falls du dir nicht sicher bist, miss mit einem Badethermometer nach. Hier lohnt sich auch eine Neuanschaffung: Wenn dein Baby erst einmal da ist, wirst du es sowieso brauchen.

Nun gibt den basischen Badezusatz hinein (gibt es im Drogeriemarkt, der Apotheke oder Online) und lege dich 20 bis 30 Minuten ins warme Nass. Körperstellen, die nicht vom Wasser bedeckt werden, wie zum Beispiel dein Babybauch, solltest du regelmäßig mit Wasser übergießen oder sie mit einem mit Badewasser getränkten Handtuch bedecken.

Reibe deinen Körper mit einem Waschlappen oder einer weichen Bürste ab, um die Durchblutung der Haut zu aktivieren, abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen und den Abtransport der Giftstoffe zu unterstützen.

Achtung: Konventionelle Badezusätze und Shampoos, Spülungen oder Duschgels wirken der Entsäuerung deines Körpers entgegen. Deshalb solltest du sie bei einem Basenbad nicht zusätzlich anwenden.

Trockne deine Haut nach dem Bad nicht ab, sondern schlüpfe lieber in einen warmen Bademantel und gibt der Haut so die Gelegenheit, selbst zu trocknen. Nur so bleibt ein basischer Film zurück, der deinen Körper auch nach dem Baden noch zum Entsäuern.

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Und dann: ruhen und genießen! Gönn dir danach eine Pause vom stressigen Alltag oder schlüpfe gleich ins gemütliche Bett.

Übrigens: Ein Basenbad solltest du dir nicht öfter als ein Mal am Tag gönnen. Ein Mal in der Woche ist zur Vorbeugung von Beschwerden perfekt.

Bildquelle: GOSPHOTODESIGN / Getty Images

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