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Rettich in der Schwangerschaft: Darf ich zugreifen?

Rettich in der Schwangerschaft: Darf ich zugreifen?

Scharfe Wurzel

Du willst auf Rettich in der Schwangerschaft nicht verzichten? Wir verraten dir, ob die beliebte Speise aus Süddeutschland erlaubt oder zu scharf ist.

Darf ich Rettich in der Schwangerschaft essen?

Die Antwort auf diese Frage lautet ja. Rettich enthält Senföle, die voller Nährstoffe stecken, die dich und die Entwicklung deines Babys unterstützen. Allen voran überzeugt der Rettich mit seinem hohen Eisen und Vitamin C Gehalt. Ein ausgewogener Eisenspiegel ist während deiner Schwangerschaft besonders wichtig. Das enthaltene Vitamin C unterstützt daneben dein Immunsystem und deine Verdauung. Rettich wird nachgesagt, eine antibiotische und anregende Wirkung auf den Stoffwechsel zu haben. Im Rettich befinden sich so gut wie keine Fette, aber jede Menge Ballaststoffe, die Heißhungerattacken vorbeugen können. Die Bitterstoffe des Rettichs können Gallen- und Leberbeschwerden sowie Husten lindern.

Was sollte ich beim Verzehr von Rettich in der Schwangerschaft beachten?

So wie alle anderen Gemüsesorten auch solltest du Rettich vor dem Verzehr gründlich unter laufendem Wasser waschen. Das solltest du insbesondere dann beachten, wenn du vorhast, den Rettich roh zu essen. Durch das Waschen beugst du Listerien oder anderen Erregern, die sich möglicherweise auf dem Rettich befinden, vor. Im Rohzustand, wie zum Beispiel in Spiralform im Salat, entfaltet der Rettich sein volles Aroma, während er nach dem Kochen kaum mehr scharf schmeckt. Auch gedünstet als Beilage schmeckt der Rettich hervorragend.

Woher stammt Rettich?

Rettich, oder Radi wie er im süddeutschen Raum und Österreich auch bezeichnet wird, ist ein längliches Wurzelgemüse, welches ursprünglich aus Ägypten stammt. Den Rettich, der in Deutschland angebaut wird, gibt es in verschiedenen Farben. Der bekannteste unter ihnen ist wohl der weiße Sommerrettich. Das Wurzelgemüse schmeckt frisch, pikant und mitunter brennend scharf. Die Schärfe entsteht durch die drei verschiedenen Senföle, die im Rettich enthalten sind.

Fazit

Nun haben wir dir verraten, dass du Rettich auch während deiner Schwangerschaft genießen darfst. Er überzeugt mit vielen Nährstoffen und einer angenehmen Schärfe im Geschmack. Bei der Zubereitung solltest du darauf achten, den Rettich besonders gründlich zu waschen, um mögliche Erreger zu entfernen. Finde bei uns heraus, ob du bei Radieschen zugreifen darfst.

Welcher Mama-Typ bist du oder wirst du?

Bildquelle: Pixabay/kungfunamhuynhdao

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