Impfkalender: Alle Impftermine für Ihr Kind

Ganz leicht mit drei Klicks einen persönlichen Impfkalender für Ihr Kind erstellen - zum Ausdrucken und an den Kühlschrank hängen. Außerdem halten wir sie über Änderungen der STIKO-Empfehlungen auf dem Laufenden.

STIKO passt Impfempfehlung für Pneumokokken-Impfung an

Lungenentzündung, Mittelohrentzündung und Hirnhautentzündung - für diese Krankheiten sind vor allem Pneumokokken verantwortlich. Besonders gefährdet sind chronisch Kranke, ältere Menschen und kleine Kinder, deswegen empfiehlt die Ständige Impfkommission des Robert Koch Instituts, Säuglinge und Frühgeborene impfen zu lassen.
Neue Daten zur Wirksamkeit des Impfstoffes sind jetzt die Grundlage für ein verändertes Impfschema - mit dem Vorteil, dass Säuglinge eine Impfdosis weniger erhalten.
● Säuglinge bekommen nur noch drei Impfdosen im Alter von zwei, vier und 11-14 Monaten nach dem 2+1 Impfschema (Grundimmunisierung + Auffrischung) geimpft.
● Für Frühgeborene gilt weiterhin das 3+1 Impfschema (drei Grundimmunisierungen und eine Auffrischungsimpfung)

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Impfkalender: Wann wird welche Impfung empfohlen?

Keuchhusten, Kinderlähmung, Tetanus: In welchem Alter muss ich mein Kind gegen welche Krankheiten impfen lassen? Mit unserem Impfkalender haben Sie alle von der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfohlenen Impfungen auf einen Blick:

Impfkalender

7. Woche
3. Monat
Haemophilus influenzae Typ B
G1
Pneumokokken
G1
5. Monat
Pneumokokken
G2
Haemophilus influenzae Typ B
G3
12. - 15. Monat
Meningokokken
G1
G1
G1
G1
Pneumokokken
G3
Haemophilus influenzae Typ B
G4
16. - 24. Monat
Meningokokken
G1
G2
G2
G2
Haemophilus influenzae Typ B
N
Pneumokokken
N
2. - 4. Jahr
Haemophilus influenzae Typ B
N
Pneumokokken
N
Meningokokken
N
N
N
ab 60. Jahr
A (GGF. N)
Pneumokokken
S
G: Grundimmunisierung
A: Auffrischimpfung
S: Standardimpfung
N: Nachholimpfung Stand: 02.11.2018

Impfkalender


Warum soll ich mein Kind impfen lassen?

Eine Impfung schützt und kann Krankheiten eindämmen oder sogar ausrotten. Dennoch gibt es Kritik: Warum sollte man etwa sein Kind mit Impfstoffen gegen Krankheiten belasten, die es so gut wie nicht mehr gibt? Ist es nicht besser, das Kind macht eine der "typischen" Kinderkrankheiten durch und ist so lebenslang geschützt? Wichtigster Ansprechpartner für Eltern zum Thema Impfen ist in dieser Sache der Kinderarzt, der sie über alle Vor- und Nachteile des Impfens aufklärt und ihnen so eine individuelle Impfentscheidung ermöglicht.

Wie funktionieren Impfungen?

Eine Impfung ahmt die Vorgänge nach, mit denen sich der Körper natürlicherweise gegen Krankheitserreger wehrt. Dem Immunsystem wird dabei mit abgetöteten oder abgeschwächten Bakterien oder Viren eine Infektion vorgetäuscht. Es reagiert darauf mit folgenden Abwehrstrategien:

Impfkalender für Ihr Kind


Antikörper: Es bildet zum einen Abwehrstoffe, die Antikörper. Sie helfen bei der Vernichtung der Keime und verhindern eine gefährliche Ausbreitung.
Gedächtniszellen: Zudem prägen sich bestimmte Immunzellen Merkmale der Erreger ein. Bei einer Infektion mit dem gleichen Keim erinnern sie sich und veranlassen blitzschnell die Bildung großer Mengen passender Antikörper.
Auffrischung: Damit die Immunreaktion im Ernstfall schnell in Gang kommt, muss der Körper mehrmals „trainiert“ werden. Erst nach allen Teil-Impfungen ist ein sicherer Impfschutz erreicht.

(letzte Aktualisierung 25. August 2015/zk)

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