Kinder-Impfungen: Vor- und Nachteile

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Kinder-Impfungen: Vor- und Nachteile

Impfungen schützen vor vielen gefährlichen Krankheiten. Nichtdestotrotz wägen viele Eltern die Vor- und Nachteile des Impfens sorgfältig ab. Wir räumen mit Impf-Mythen auf und informieren dich über das Pro & Contra des Impfens.

Impfungen – Schutz vor lebensgefährlichen Krankheiten

Impfungen sind eine hilfreiche, lebensrettende Erfindung! Bei einer kleinen Wunde sind wir dank der Tetanus-Impfung vor Wundstarrkrampf geschützt. Die Hib-Impfung schützt unsere Kinder vor gefährlichen Krankheiten wie der Kehldeckelentzündung und der Hirnhautentzündung. Und viele Krankheiten kennen wir dank der guten Impfquote nur noch vom Hörensagen, so zum Beispiel bei Diphterie und Polio.

Aber: Die Zahl der Impfungen, die Kinder zum Großteil im ersten Lebensjahr erhalten, ist hoch. Auf der Liste der von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfohlenen Impfungen stehen aktuell 13 Krankheiten, gegen die Babys und Kinder geimpft werden können. Dabei werden Eltern schon früh mit der Impffrage konfrontiert: Die erste Impfung steht bereits im zarten Alter von zwei Monaten an. Für die, die sich fürs Impfen entscheiden bedeutet das: viele Arztbesuche, viele Spritzen. Lässt man sein Kind durchimpfen, kommt man bis zum Ende des 14. Lebensmonats auf 29 Impfungen. Als Leitlinie gelten hier die Empfehlungen der Impfkommission, nach denen sich auch unser Impfkalender richtet:

Impfen: Ja – oder nein?

Nicht wenige Eltern fragen sich: Sollen wir unser Kind überhaupt impfen? Abhängig davon, wen man in dieser Sache um Rat fragt, fallen die Antworten völlig gegensätzlich aus. Impf-Befürworter sind dafür, das ganze Programm zu impfen, gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Auch die deutliche Mehrheit der Ärzte empfiehlt, sich an diese Richtlinien zu halten. Impf-Skeptiker weisen dagegen auf die potentiell möglichen Probleme hin, die Impfungen mit sich bringen können. Eltern müssen sich im Dschungel der vielen Meinungen und Informationen zu Recht finden und für ihr Kind entscheiden, ob und gegen welche Krankheiten sie impfen. Wer sein Kind in einer privaten Betreuungseinrichtung unterbringen möchte, steht oftmals gar nicht mehr vor der Frage "Impfen ja oder nein?"ein ausgefüllter Impfpass ist hier inzwischen teilweise Voraussetzung für die Aufnahme des Kindes.

Pro und Contra Impfen: Argumente für das Impfen

➤ Das schwerwiegendste Argument für das Impfen ist der Schutz vor gefährlichen Krankheiten und gesundheitlichen Schäden.
➤ Nur wenn der allergrößte Teil der Bevölkerung geimpft ist, kann eine Rückkehr von Krankheiten, die es in anderen Ländern noch gibt, minimiert werden.
➤ Für die Ausrottung einer Krankheit müssen 95 Prozent der Bevölkerung geimpft sein. Bei Pocken ist das in Deutschland in den 70-er Jahren erfolgreich geschehen. Die Krankheit wurde ausgerottet.
➤ Die Impfquoten in Deutschland sind momentan zu niedrig! Diese Impfmüdigkeit kann gefährlich werden: In den letzten Jahren gab es immer wieder Masern-Epidemien – eine Kinderkrankheit, die schon fast als ausgerottet galt. Kinder und Erwachsene mussten in großer Zahl ins Krankenhaus. Auch darüber hinaus steigen sowohl bei Masern wie auch bei Keuchhusten die Zahlen der Erkrankungen wieder.
Mit einer Impfung schützt man nicht nur sich selbst, sondern auch Kinder und Erwachsene, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. So sind zum Beispiel Röteln für Kinder ungefährlich, bei Schwangeren kann eine Erkrankung aber zu einer Fehlbildung beim ungeborenen Kind führen. Eine Masernimpfung, die erst am Ende des ersten Lebensjahres möglich ist, schützt auch Säuglinge, für die Krankheit besonders gefährlich wäre. Impfen hat also etwas mit Solidarität zu tun. "Wer in Anbetracht dessen nun das geringe Impfrisiko für seine Kinder scheut oder schlicht nachlässig wird, erweist sich als moralischer Trittbrettfahrer, der ohne eigenen Einsatz von dem der anderen profitiert"*, so der Dr. Dr. Rainer Erlinge.
➤ Kinderkrankheiten – das klingt ein bisschen nach "Kinderkram". Viele Krankheiten werden heute unterschätzt, ihre Risiken nicht ernst genommen. Das liegt unter anderem auch daran, dass es heutzutage kaum Todesfälle gibt. Der letzten Epidemie der Kinderlähmung sind 1961 noch mehr als 300 Menschen erlegen.

Argumente gegen eine Impfung

Zwei Argumente sind hier am häufigsten zu hören: "Krankheiten muss man durchmachen, sie gehören zum Leben dazu." – und dann sind da noch die Nebenwirkungen, gerne mal reißerisch als "Impfschäden" bezeichnet, die immer wieder durch die Medien geistern. Dabei werden Impfungen beispielsweise mit Autismus in Verbindung gebracht. Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien ist sich aber einig: Dem ist nicht so. Und auch die Behauptung, dass Impfungen Allergien befördern, ist wissenschaftlich höchst umstritten. Es stimmt zwar, dass es heute mehr Impfungen UND mehr Allergien gibt. Aber es spricht vieles gegen einen Zusammenhang der beiden Entwicklungen. So gab es in der ehemaligen DDR eine hohe Impfquote dank der gesetzlichen Impfpflicht – andererseits aber kaum Allergien. Nach der Wende nahmen die Allergien zu – und die Impfrate ab.
Moderne Impfstoffe gelten als gut verträglich und sicher. Bevor sie eingesetzt werden, durchlaufen sie ein aufwendiges systematisches Verfahren und werden auch in der Anwendung laufend überprüft. Nichtsdestotrotz gilt auch beim Impfen: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Gesundheitliche Probleme nach einer Impfung sind zwar sehr selten – aber es gibt sie. Allermeist sind sie völlig undramatisch. Dadurch dass der Impfstoff die körpereigene Abwehr anregt, kann es zu Reaktionen an der Einstichstelle kommen: Eine Rötung oder Schwellung liegt durchaus im Bereich des Möglichen. Auch können Kinder nach der Impfung Fieber oder Gelenkschmerzen bekommen. Wenn Lebendimpfstoffe geimpft werden, kann eine sogenannte Impfkrankheit ausbrechen: Das geimpfte Kind bekommt die Krankheit, vor der es eigentlich geschützt werden sollte – allerdings in der Light-Variante. Zu dauerhaften Schäden führt das allerdings nicht!

Impfungen können in (extrem seltenen!) Fällen starke Nebenwirkungen, bzw. echte Impfschäden nach sich ziehen. Immer wieder genannt werden hier Auto-Immun-Krankheiten wie zum Beispiel Multiple Sklerose. Aber die Tatsache, dass schwere Komplikationen bei der Krankheit 1000 Mal wahrscheinlicher sind als die Komplikationen nach der Impfung, zeigt: Impfen macht Sinn.

Krankheit durchmachen – oder besser impfen?

Egal ob Windpocken oder Masern: In den meisten Fällen heilen die Infektionen in der Tat ohne Komplikationen aus. Auf der anderen Seite sind da aber auch die Kinder, die beispielsweise nach einer Maserninfektion an einer Gehirnentzündung sterben. Zwar kann es auch nach einer Masern-Impfung zu einer Enzephalitis (Gehirnentzündung) kommen, aber nur bei 1: 1 Mio. Fälle. Bei einer Maserninfektion passiert das mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1.000. Auch das führt zu dem Schluss: Impfen ist sinnvoll.

Auffrischen der Impfungen tut Not

Die Tatsache, dass der weitaus größere Teil der an Masern Erkrankten bei den letzten Masern-Ausbrüchen älter als zehn Jahre war, macht das Dilemma der weltweiten Impfstrategie deutlich: Während Babys und Kleinkinder im Rahmen der engmaschigen Vorsorgeuntersuchungen in der Regel noch alle wichtigen Schutzimpfungen erhalten, stellt sich spätestens nach der Einschulung eine gewisse Impfmüdigkeit ein. Kinder brauchen im Alter von fünf bis sechs Jahren und noch einmal zwischen neun und 17 Jahren Auffrischungen, damit die Vakzine ihre Wirkung entfalten können. "Die Erfahrung aber zeigt, dass nur noch jeder zweite bis dritte Jugendliche einen ausreichenden Impfschutz hat", so Epidemiologin Professor Dr. Christel Hülße. Achte also auch bei Schulkindern darauf, dass alle Impfungen vollständig sind - und unterziehe auch deinen eigenen Impfpass mal wieder einem gründlichen Check. DeinHausarzt hilft Ihnen dabei, eventuelle Impflücken zu entdecken. Eine kleine Anleitung für einen Selbst-Check findest du hier: Selbst-Check "Wie gut sind Sie geschützt?".

Fazit: Impfen macht Sinn!

Die verständliche Angst vor möglichen Impfkomplikationen lässt viele Eltern zweifeln, ob Impfungen ihren Kindern nicht eher schaden als nützen. So berechtigt alle Gedanken und Zweifel sind, fest steht: Nur den Impfungen haben wir es zu verdanken, dass Krankheiten wie Kinderlähmung und Diphterie heute kaum noch vorkommen. Es ist als großes Glück zu bezeichnen, dass wir die Möglichkeit haben, unsere Kinder vor lebensgefährlichen Infektionskrankheiten schützen zu können. Beginnen wir jetzt, das regelmäßige Impfen und Nachimpfen zu vernachlässigen, besteht die Möglichkeit, dass diese und andere Krankheiten auch bei uns wieder zum Risiko werden. Wenn du dein Kind impfen lassen möchtest, sollte es aber zum Zeitpunkt der Impfung gesund sein. Bei einer fieberhaften Erkältung muss abgewartet werden, bis die Krankheit überstanden ist.

Fragen & Antworten rund ums Impfen

Hier beantworten wir dir die häufigsten Fragen rund ums Impfen: Welche Impfungen sind am wichtigsten? Was spricht für die Windpocken-Impfung? Und darf ich mich impfen lassen, wenn ich schwanger bin? Hier findest du die Antworten auf die häufigsten Fragen und Vorurteile zum Thema.

* Quelle: http://sz-magazin.sueddeutsche.de

Fragen & Antworten rund ums Impfen

Welche Impfungen sind wichtig? Warum gegen Krankheiten impfen, die es bei uns nicht mehr gibt? Eltern, die sich überlegen, gegen welche Krankheiten sie ihr Kind impfen lassen möchten, haben viele Fragen. Wir haben die Antworten auf die häufigsten Fragen und Vorurteile rund ums Thema Impfen.

FAQs zum Impfen

➤ Warum sollen wir gegen Krankheiten wie Diphterie und Polio impfen, die es bei uns nicht mehr gibt?

Die Tatsache, dass es einige Krankheiten bei uns kaum noch gibt, führt zwangsläufig zu der Frage: Warum sollen wir gegen eine Krankheit impfen, die es bei uns gar nicht mehr gibt? Dr. med. Hedwig Roggendorf vom Institut für molekulare Immunologie am Klinikum rechts der Isar in München erklärt "Diese Erkrankungen gibt es aber nur deshalb nicht mehr, weil geimpft wird. So konnte beispielsweise Polio bei uns ausgerottet werden. Solange eine Erkankung nicht weltweit eliminiert ist, muss konsequent weitergeimpft werden, sonst kann es wieder zu Ausbrüchen kommen." Krankheiten wie Diphterie und Kinderlähmung kommen durchaus noch in anderen Ländern unserer Erde vor und können von Urlaubern oder Geschäftsreisenden importiert werden. Am Beispiel Masern zeigt sich: Seit die Impfquoten bei uns zurückgehen, kommt es immer häufiger zu großen Masern-Ausbrüchen. Dabei darf nicht vergessen werden: Masern sind eine potentiell tödliche Krankheit. Weltweit sterben noch immer täglich 400 Menschen an Masern. Laut UNICEF sind die Masern eine der häufigsten Todesursachen in den Entwicklungsländern.

Eine hohe Durchimpfungsrate ist aber auch aus einem anderen Grund wichtig:„Eine hohe Durchimpfungsrate stellt sicher, dass auch nicht immunisierte Kinder vor einer Erkrankung geschützt sind“, erläutert die Epidemiologin Professor Dr. Christel Hülße das Prinzip der Herdenimmunität: möglichst viele Menschen durch Impfung zu „Nicht-Überträgern“ zu machen und somit die Ausbreitung einer Krankheit zu erschweren.

➤ Welche Impfungen sind besonders wichtig?

Besonders gefährlich sind Keuchhusten, Pneumokokken und Haemophilus Influenza Typ B. Aber auch Masern, Diphterie und Tetanus können zu lebensgefährlichen Komplikationen führen. Dr. Roggendorf empfiehlt hier, sich an die Empfehlunge der STIKO zu halten, auf denen auch unser Impfkalender basiert:

➤ Kann man auf die Windpocken-Impfung verzichten?

Bei der Windpocken-Impfung gehen die Meinungen auseinander: Die STIKO empfiehlt die Impfung, die Experten der Stiftung Warentest raten ab. Ihre Begründung: Der Schutz der Impfung halte nicht unbegrenzt an, damit steige die Gefahr von schweren Verläufen bei Erwachsenen. Laut Stiftung Warentest-Experten kann sich die Häufigkeit von Gürtelrosen erhöhen, wenn aufgrund einer hohen Durchimpfungsrate Erwachsene seltener mit Windpocken-kranken Kindern in Kontakt kommen.

Fakt ist: Der Ausschlag verläuft bei Kindern zwar meist harmlos, der Juckreiz kann jedoch äußerst unangenehm werden. Je älter der Patient aber ist, umso schwerer der Krankheitsverlauf. Wer sein Kind mit einer Impfung vor Windpocken schützt, schützt damit auch Säuglinge und immungeschwächte Kinder und Erwachsene, die nicht geimpft werden dürfen, für die eine Infektion aber gravierend ist. Auch für Babys im Mutterleib kann eine Windpocken-Infektion der Mutter gefährlich werden.

➤ Wie wichtig ist die Impfung zum empfohlenen Termin?

In den ersten Lebensmonaten steht ein Impftermin nach dem anderen an – Eltern fühlen sich hier zuweilen leicht überfordert und schieben die anstehenden Impfungen auf "demnächst". Die empfohlenen Impfzeiten haben allerdings einen nachvollziehbaren Sinn: Wenn Kinder nicht rechtzeitig vor Krankheiten wie Masern etc. geschützt werden, kann es passieren, dass sie sich in einem Alter infizieren, in dem das Risiko für schwere Krankheitsverläufe erhöht ist.

➤ Können Impfungen zu einer erhöhten Allergieanfälligkeit führen?

Dieser Zusammenhang wird von Impf-Skeptikern immer wieder diskutiert. Da Allergien ganz unterschiedliche Auslöser haben, ist diese Frage nicht zweifelsfrei zu beantworten. Die Tatsache, dass es aber in der der Ex-DDR eine Impfpflicht für alle Kinder bei gleichzeitig deutlich weniger Allergien als in der BRD gab, lässt den Schluss zu: Nein, Impfungen führen nicht zu mehr Allergien.

➤ Was ist der Vorteil von Mehrfachimpfungen?

Eltern fürchten, dass die Mehrfachimpfung (Sechsfachimpfung im Alter von drei Monaten) für Babys des Guten zu viel ist. Die heutige Sechsfachimpfung ist allerdings ein moderner Impfstoff, der besonders gut verträglich ist und die den Organismus von Babys nicht überstrapaziert. Ein weiterer Vorteil: Ein Arzttermin statt vielen - und damit auch nur ein Pieks für das Baby. Noch etwas spricht für Mehrfachimpfungen: Dem Körper werden dabei nur einmal Zusatz- und Konservierungsstoffe (z.B. Aluminium) zugeführt.

➤ Was sind typische Impfreaktionen?

"Typische Impfreaktionen sind eine Rötung oder Schwellung an der Impfstelle, muskelkaterartige Schmerzen oder leichtes Fieber.", so Dr. Roggendorf. Diese kleinen Komplikationen verschwinden allermeist schnell wieder und sind völlig ungefährlich.

➤ Darf ich mich impfen lassen, wenn ich schwanger bin?

"Grundsätzlich können Schwangere mit Tot-Impfstoffen (Polio, Hepatitis B, Hepatitis A, Influneza, Tetanus, Diphtherie, Meningokokken, Pneumokokken) geimpft werden. Dabei gilt: "So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich." Lebend-Impfstoffe (Masern, Mumps, Röteln und Windpocken) sollen in der Schwangerschaft nicht geimpft werden. Allerdings gibt es keine Hinweise auf negative Folgen für das Ungeborene, wenn in Unkenntnis einer Schwangerschaft doch geimpft wurde.", so Dr. Roggendorf. Wichtig ist für Schwangere der Schutz vor Windpocken, Röteln und Masern, beide Krankheiten können zu Fehlbildungen beim ungeborenen Baby und zu Fehlgeburten führen. Bei Kinderwunsch sollte hier also rechtzeitig der Impfstatus überprüft werden.

➤ Wo kann ich mich rund ums Impfen zuverlässig informieren?

Erster Ansprechpartner sollte Ihr Kinderarzt sein. Seriöse Kinderärzte nehmen sich Zeit für eine individuelle Impfberatung und die Fragen, die Sie bewegen.
Die Internetseite des Robert Koch Instituts (RKI) ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als seriöse Informationsquelle zertifziert worden. Auch unter www.impfen-info.de und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) sind aktuelle und seriöse Informationen zu finden.

Bildquelle:

Getty Images / Ian Hooton,iStock

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