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Zervixschleim nach Einnistung: Verändert er sich?

Anzeichen

Zervixschleim nach Einnistung: Verändert er sich?

Zervixschleim ist immer ein guter Indikator, was die Fruchtbarkeit betrifft. Zervixschleim nach Einnistung sieht zum Beispiel anders aus als der Zervixschleim in der Mitte deines Zyklus.

Zervixschleim ist der Schleim, der sich am Gebärmutterhals bildet. Der Schleim entsteht durch Drüsen im Gebärmutterhals und besteht aus Wasser, Schleimstoffen, Aminosäuren, Salzen und Zucker. Ihr fasst mit dem Finger in eure Scheide, um das Sekret zu entnehmen und zu untersuchen. Es verändert sich im Laufe eines Zyklus und kann euch sagen, wann ihr einen Eisprung hattet. Der Schleim verhindert das Eindringen von Keimen in die Scheide. Aber er hat auch die Funktion, die Spermien entweder weiterzuleiten oder zu stoppen.

Zervixschleim nach Einnistung: Ändert sich die Konsistenz?

Bei einer Einnistung legt sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter und verbindet sich über die Gebärmutterschleimhaut mit eurem Blutkreislauf. Dieser Vorgang dauert fünf bis sieben Tage und findet in der zweiten Zyklushälfte statt.

Während des Zyklus hat der Zervixschleim eine ständig wechselnde Konsistenz:

Nach der Regelblutung: am Anfang eher trocken und kaum vorhanden, dann weißlicher Schleimpfropfen
Vor dem Eisprung: Durchsichtig, flüssig und dehnbar
Nach dem Eisprung: weißlich und klebrig

Das Tor ist offen: Der Zervixschleim lässt also an den fruchtbaren Tagen mit seiner flüssigen Konsistenz die Spermien passieren und zur Eizelle wandern. Dann kann eine Befruchtung der Eizelle geschehen und die Einnistung beginnen. Aber verändert sich dann der Schleim? Nicht unbedingt.

Zervixschleim: Einnistung könnte man riechen

Nicht alle Körper reagieren gleich: Bei der Mehrheit der Frauen löst die Einnistung eine Zwischenblutung aus, damit wird der Zervixschleim eher braun-rötlich. Einige Frauen bemerken, dass ihr Zervixschleim anders riecht. Aber das ist nur eine Minderheit. Der Zervixschleim kann also ein Indikator für eine Einnistung sein, aber er ist es nicht zu hundert Prozent.

Es gibt andere Merkmale neben der Zwischenblutung, an denen ihr erkenen könnt, dass sich die Eizelle eingenistet hat:

  • Leichte Übelkeit
  • Ziehen im unteren Rückenbereich
  • Ziehen im Unterleib

Wenn ihr schon mal eine Blasenentzündung hattet, könnte sich die Einnistung anfühlen, als ob sich eine Entzündung ankündigt.

Wie gesagt, der Zervixschleim ist besser geeignet für die Bestimmung der fruchtbaren Tage, aber für manche Frauen ist seine Konsistenz und sein Geruch ein gutes Anzeichen, dass sich etwas im Körper verändert hat und eine Schwangerschaft begonnen hat. Ein Schwangerschaftstest ist allerdings immer noch die beste Methode, um zu überprüfen, ob ihr schwanger seid oder nicht.

Bildquelle: Voyagerix/Getty Images

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