Wie das Baby mit seinen Eltern kommuniziert

Säuglinge kommunizieren anfangs vor allem über Gestik, Mimik und über den Körperkontakt zu ihren Eltern. Schließlich dauert es noch einige Monate, bis Sie das Sprechen lernen. Das Video zeigt Ihnen, was Ihr Kind Ihnen mit seiner Körpersprache sagen möchte.


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© DVD "Mein Baby - Mut zum Kind"

 „Die Kommunikation ist die Basis, auch für alle weiteren Entwicklungen.“ betont Prof. Dr. Friedrich W. Kron, Professor für Erziehungswissenschaft. Und Eltern verhalten sich schon ab dem ersten Schrei des Babys instinktiv richtig, wenn sie es auf den Arm nehmen, es streicheln und mit ihm schmusen. 

Babys drücken ihre Bedürfnisse aus


Neugeborene sind völlig auf ihre Eltern angewiesen, um zu überleben. Einzig und allein die Eltern (oder andere Bezugspersonen) können dafür sorgen, dass es dem Baby an nichts fehlt. Das Schwierige dabei: Babys können noch nicht sprechen oder genau anzeigen, welches Bedürfnis sie gerade haben. Einzig und allein über das Schreien und Weinen können sie mitteilen, dass sie Hunger oder Schmerzen haben, müde oder gestresst sind, sich langweilen oder Aufmerksamkeit brauchen. Sie sind vollständig darauf angewiesen, dass die Eltern zunächst einmal auf ihr Schreien reagieren und es im zweiten Schritt auch noch richtig deuten. Nur, wenn die Bedürfnisse des Kindes befriedigt werden, kann sich beim ihm ein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen und daraus folgend das so wichtige Urvertrauen entwickeln.

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Deshalb ist es auch ein veralteter Ratschlag aus Omas Mottenkiste, dass man Säuglinge schreien lassen sollte, damit sie sich wieder von allein beruhigen und nicht verwöhnt werden. Das Schreienlassen schadet dem Bonding und stört den Aufbau des Urvertrauens. 

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Die Gefühle und der Ausdruck werden immer facettenreicher

Innerhalb des ersten halben Lebensjahrs empfindet ein Baby immer facettenreicher – und das kann es auch immer besser ausdrücken durch bewusstes Lächeln, freudiges Strampeln oder erste „quietsch“vergnügte Laute. Es merkt dabei, dass sein Verhalten die Reaktionen der Erwachsenen beeinflusst – und so entwickelt sich immer mehr ein Verständnis beim Kind für die Regeln der Kommunikation: jemand agiert und ein anderer reagiert.

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