Geburtsvorbereitungskurs: Das müssen Sie wissen

Ist das normal? Mach ich alles richtig? Einher mit dem Glück zum ersten Mal Mutter zu werden, gehen auch Verunsicherung und Angst. Dabei sind solche Sorgen unnötig. Die richtige Geburtsvorbereitung geben jungen Fast-Muttis wieder das nötige Selbstvertrauen für die bevorstehende Geburt.


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Zunächst gilt: kein Grund zur Eile. Geburtsvorbereitungskurse machen erst zwischen der 28. und 30. Schwangerschaftswoche wirklich Sinn. Dann macht sich auch das Baby so langsam bereit und bezieht seine Startposition. Empfohlen wird also, dass der Kurs etwa drei bis vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin endet.

Achtung:
Diese Kurse sind natürlich sehr beliebt und können daher nie kurzfristig gebucht werden. Schieben Sie die Anmeldung also nicht zu lange vor sich hin. Aller spätestens bis zur 20. Schwangerschaftswoche sollten Sie das erledigt haben. Informieren Sie sich daher rechtzeitig über die Angebote und auch wie groß die Nachfrage ist – eventuell ist eine frühere Anmeldung nötig. 

Grundsätzlich laufen die Geburtsvorbereitungskurse 14 Stunden. Häufig verteilt auf sieben Doppelstunden. Allerdings gibt es auch spezielle Wochenend-Crash-Kurse für Schwangere mit wenig Zeit. Die Kosten für die regulären Kurse übernimmt die Krankenkasse.

Wichtig! Die Kasse zahlt nur, wenn eine Hebamme den Kurs leitet. Leider müssen auch die Partner ihren Anteil selber tragen. Dieser kann von Kurs zu Kurs variieren. Im Durchschnitt muss etwa mit 80 Euro gerechnet werden. Allerdings übernehmen aber auch einige Krankenkassen bereits einen Großteil dieser Kosten. Daher: unbedingt nachfragen! 

Wichtige Kriterien für einen guten Geburtsvorbereitungskurs
  • 1 / 5
    Inhalt

    Gute Geburtsvorbereitungskurse sollen Sie körperlich und mental auf die Geburt vorbereiten. Ebenso wichtig ist aber auch die Übung für das Eltern-Sein. Daher ist eine Kombination aus Fachinformation und körperlicher Vorbereitung wichtig: zum Beispiel mit Atemübungen, speziellen Fitnessübungen und Entspannungstechniken.

  • 2 / 5
    Austausch

    Einen guten Kurs erkennt man auch daran, dass den Schwangeren genügend Raum gegeben wird, sich in der Gruppe auszutauschen und viel fragen zu können.

  • 3 / 5
    Gruppengröße

    Um das gewährleisten zu können, dürfen die Gruppen nicht zu groß sein. 8 bis 12 Personen maximal. Ansonsten ist keine optimale Betreuung gewährleistet.

  • 4 / 5
    Weiterbildung

    Wichtig ist es auch zu hinterfragen, ob die Kurs-Hebamme Fortbildungen gemacht hat, oder ob sie noch auf dem gleichen Kenntnisstand wie vor 30 Jahren ist.

  • 5 / 5
    Männer erwünscht?

    Einige Geburtsvorbereitungskurse bieten auch Männereinheiten an, in denen werdende Väter gemeinsam mit ihrer Frau "trainieren" oder sich stundenweise allein untereinander austauschen können.



Der Geburtsvorbereitungskurs bietet zwar umfassende Informationen, allerdings ist er zeitlich dennoch begrenzt. Daher gibt es noch weitere Möglichkeiten, sich und seinen Körper auf die Geburt vorzubereiten. Spezielle Yoga-Kurse für Schwangere beispielsweise oder Wassergymnastik. Vor allem wenn der Baby-Bauch schon sehr groß ist, kann Sport im Wasser eine gute Alternative sein.




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