Stimmungsschwankungen nach der Geburt

Hormonell gesehen ist die Zeit nach der Geburt eine wahre Achterbahnfahrt. Die Schwangerschaftshormone sinken Plötzlich in den Keller und das wirft Sie ähnlich wie zu Beginn der Schwangerschaft gewaltig aus der Bahn.


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Nach der Geburt schnell abnehmen


Direkt nach der Geburt schrumpft Ihr Bauch immerhin schon ein ordentliches Stück. Von einem Moment auf den anderen sind Sie etwa 5 bis 7 Kilo leichter. Das Baby wiegt zwischen 3,5 und 4 Kilo, die Plazenta etwa 500 Gramm. Darüber hinaus verlieren Sie etwa anderthalb Kilo Fruchtwasser und um die 500 Gramm Blut. Viele Frauen schwitzen unter der Geburt auch schon einen großen Teil der Wassereinlagerungen aus. Wundern Sie sich aber trotzdem nicht, wenn Sie in den allerersten Tagen nach der Geburt noch aussehen, als wären Sie im sechsten Monat schwanger. Rückbildung der Gebärmutter erfolgt allmählich
Die Haut und die Bauchmuskulatur sind noch schlaff, und auch die Gebärmutter hat sich noch nicht wieder vollständig zurückgebildet. Während der Schwangerschaft vergrößert sie sich etwa um das 20-fache und erreicht ein Gewicht von ungefähr 1000 Gramm. Nach der Geburt bildet sich die Gebärmutter annähernd auf ihre ursprüngliche Größe und ein Gewicht von 50 bis 70 Gramm zurück. Bildlich: Die Gebärmutter muss sich von der Größe eines Kürbisses auf die einer Feige zusammenziehen. Hormonelle Veränderungen nach der Geburt
Hormonell gesehen ist die Zeit nach der Geburt eine wahre Achterbahnfahrt. Nach der Geburt kommt es zu einem Abfall der Östrogenkonzentration sowie der Schwangerschaftshormone HCG (Humanes Chorion-gonadotropin) und des HPL (Humanes Plazentalaktogen). Das Stillen führt zusätzlich zu einer Veränderung des Hormonhaushaltes. Es erhöht die Produktion der Hormone Prolaktin und Oxytocin. Beide Hormone werden in der Hirnanhangdrüse gebildet. Sie sind für die Milchbildung und den Milchfluss verantwortlich. Die Hormonschwankungen führen nach der Geburt oft kurzfristig zu Beschwerden wie Schweißausbrüchen und Stimmungsschwankungen, dem so genannten Baby-Blues. Der Baby-Blues trifft ca. 70 Prozent aller Mütter.