Für Links auf dieser Seite erhält familie.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder grünblauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
Bratwurst in der Schwangerschaft: Darf ich sie überhaupt essen?

Bratwurst in der Schwangerschaft: Darf ich sie überhaupt essen?

Vom Grill

Bratwurst vom Grill gehört in die Sommerzeit wie auch auf den Weihnachtsmarkt. Ob du sie in deiner Schwangerschaft essen darfst, beantworten wir dir gerne in unserem Artikel.

Darf ich in der Schwangerschaft Bratwurst essen?

Du darfst herzhaft zugreifen und deine Bratwurst vom Grill oder aus der Pfanne genießen. Sie stellt keine Gefahr für dich oder dein Ungeborenes dar – unter einer Voraussetzung, die da lautet: Die Wurst muss völlig durchgegart und darf weder roh noch halbroh sein. Da sie bei beiden Zubereitungsarten ausreichend erhitzt wird und mindestens zehn Minuten bei etwa 180 bis 200 Grad gebrutzelt wird, besteht keinerlei Risiko mehr für eine Infektion mit Toxoplasmose. Dabei werden Parasiten übertragen, die auf rohen Fleischwaren überleben können und dir in der Schwangerschaft erhebliche gesundheitliche Probleme bereiten könnten. Deine Wurst kannst du auch durchaus mit etwas Senf oder auch Ketchup genießen. Wobei du beides nur in Maßen zu dir nehmen solltest. Senf kann unter Umständen dein bereits vorhandenes Sodbrennen verstärken oder auch auslösen. Ketchup hingegen besteht zu großen Teilen aus Zucker und ist somit relativ kalorienbelastet. Gesundheitsschädlich für dein Kleines sind jedoch beide Zugaben nicht.

Was gibt es beim Verzehr zu beachten?

Bratwürste unterscheiden sich erheblich in ihrer Qualität. Es ist ratsam, deine Bratwürste in Bio-Qualität bei deinem Metzger zu kaufen und von den günstigeren Varianten aus großen Wurstfabriken abzusehen. Die Bratwürste der großen Produktionen können mit Chemikalien und Antibiotika belastet sein, welche in geringer Dosis auch beim Verzehr durch die Nabelschnur bis zu deinem Kind gelangen können. Die heimischen Würste hingegen unterliegen bestimmten Qualitätsnormen und deren Fleischzutaten stammen aus artgerechter Haltung. Bio-Qualität ist in jedem Fall die gesündere Variante. Bratwurst ist zwar lecker und demnach bedenkenlos zu essen, aber dennoch sollte sie nicht dauerhaft auf deinem Speiseplan stehen, da sie recht fettig ist. Gegen einen Genuss in passendem Maß spricht aber nichts.

Welche Bratwurst darf ich essen?

Ob es eine Thüringer Bratwurst, eine Nürnberger oder eine Geflügelbratwurst sein soll, ist letztendlich egal und Geschmacksache. So lange sie gar sind, kannst du nach Herzenslust auswählen. Auch Bratwürste aus der Dose sind kein Problem, da sie bereits vorerhitzt sind und von dir vor dem Verzehr erneut erhitzt werden. Wenn du magst, kannst du auch Reste der Bratwurst in kaltem Zustand noch zu dir nehmen, einmal durchgegart, ist die Gefahr gebannt. Während natürlich rohe Bratwurst tabu ist, solltest du auch von der geräucherten Art Abstand nehmen. Beim Räuchern wird die Wurst nicht hoch genug erhitzt und bestehende Keime und Parasiten, wie Listerien und Toxoplasmen können diesen Vorgang locker überleben.

Du hast noch mehr Fragen zu Ernährung in der Schwangerschaft? Im folgenden Video bekommst du einen schnellen Überblick, welche sieben Dinge du in dieser Zeit nicht essen solltest:

Fazit

Bratwurst darfst du durchgegart problemlos genießen und musst dir keinerlei Gedanken machen. Ratsam ist es jedoch, sie aufgrund ihres hohen Fettanteils nicht im Übermaß zu essen. Vorsicht ist geboten bei geräucherter Bratwurst, die noch Restbestände an Keimen beinhalten könnte. Ob du zu deiner zünftigen Bratwurst ein kühles alkoholfreies Bier in der Schwangerschaft genießen darfst, erklären wir dir gerne im verlinkten Artikel.

Schwangerschaftsmythen: Stimmt's oder stimmt's nicht?

Bildquelle: Unsplash/Louis Hansel

Na, hat dir "Bratwurst in der Schwangerschaft: Darf ich sie überhaupt essen?" gefallen, weitergeholfen, dich zum Lachen oder Weinen gebracht? Dann hinterlasse uns doch ein Like oder teile den Artikel mit anderen netten Leuten. Wir freuen uns sehr über dein Feedback – und noch mehr, wenn du uns auf Pinterest, Facebook, Instagram, Flipboard und Google News folgst.

Galerien
Lies auch
Teste dich