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Rosenkohl & Schwangerschaft: Passt das zusammen?

Rosenkohl & Schwangerschaft: Passt das zusammen?

Nährstoffreich

Ist der Schwangerschaftstest positiv, sind viele Frauen schnell verunsichert. Was darf ich essen und was nicht? Rosenkohl hat viele wichtige Nährstoffe, birgt aber auch Risiken. Ob du Rosenkohl in der Schwangerschaft essen kannst, erfährst du hier.

Rosenkohl in der Schwangerschaft: gesund oder gefährlich?

Grundsätzlich gilt es in einer Schwangerschaft mehr denn je, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Vor allem Obst und Gemüse sollten ganz oben auf der Liste stehen. Da Rosenkohl viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe enthält, wird er gerne mit auf den Speiseplan gesetzt. Wichtig zu wissen ist: Der Rosenkohl kann ein Überträger von Toxoplasmose sein. Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit und kann in der Schwangerschaft gefährlich werden.

Die Krankheit wird durch rohes Fleisch, am häufigsten aber durch Katzenkot übertragen. Die meisten Frauen sind gegen Toxoplasmose immun, einige jedoch nicht. Der Erreger kann auch auf einigen Gemüsesorten vorhanden sein, deswegen ist es besonders wichtig den Rosenkohl vor dem Verzehr gründlich zu waschen und am besten nicht roh zu essen. Gewaschen und gekocht, stellt der Rosenkohl dann keine Gefahr mehr dar und ist sogar wichtig, um die Schwangere mit vielen Nährstoffen zu versorgen.

8 wichtige Lebensmittel in der Schwangerschaft

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Nährstoffe im Rosenkohl

Wenn der Rosenkohl richtig verarbeitet wurde, ist er eine wahre Bereicherung für die Schwangere und die Entwicklung des Ungeborenen. Er enthält besonders viel:

  • Vitamin A
  • Vitamin C
  • Eisen
  • Kalium
  • Kalzium
  • Magnesium
  • Folsäure

Auch eine wichtige Gruppe von sekundären Pflanzenstoffen, die Glukosinolate, sind reichlich vorhanden. Diese senken das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen.

Rosenkohl in der Schwangerschaft: Wie viel ist erlaubt?

Trotz der vielen guten Inhaltsstoffe des Rosenkohls, sollte er nicht in zu großen Mengen verzehrt werden. Denn wie bei allen Kohlarten, kann auch der Rosenkohl bei einer übermäßigen Aufnahme zu einem Völlegefühl, Bauchschmerzen und Blähungen führen. In geringen Mengen können die enthaltenen Bitterstoffe im Rosenkohl jedoch förderlich für die Verdauung sein: Sie regen die Verdauung an, beruhigen die Magenschleimhaut und können damit Bauchschmerzen lindern. Wie bei so vielem gilt also auch beim Rosenkohl: Alles in Maßen. 

Fazit

Aufgrund der möglichen Übertragung von Toxoplasmose ist es wichtig den Rosenkohl gründlich zu waschen und nicht unverarbeitet zu verzehren. Wer sich daran hält oder sogar immun gegen den Toxoplasmose-Erreger ist, braucht nichts mehr zu befürchten und kann guten Gewissens von den wichtigen Inhaltsstoffen des Rosenkohls profitieren. Wir informieren dich auch über Rosenkohl in der Stillzeit.

Schwangerschafts­mythen: Stimmt's oder stimmt's nicht?

Bildquelle: www.pixabay.com

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