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Corona-Regeln bei Aldi, Lidl, Ikea & Co.: Das ändert sich ab heute

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Corona-Regeln bei Aldi, Lidl, Ikea & Co.: Das ändert sich ab heute

Um zumindest ein kleines Weihnachtsfest mit der Familie zu ermöglichen, gelten ab heute in Deutschland noch mal strengere Corona-Richtlinien. Einkaufen können wir weiter ganz normal, allerdings ändern sich ein paar Dinge. Diese Regeln gelten jetzt bei Aldi, Lidl, Ikea & Co.

Weihnachten steht vor der Tür und die Zahl der täglichen Covid-19-Neuinfektionen ist immer noch ganz schön hoch. Keine gute Kombi. Um eine nationale Gesundheitsnotlage zu verhindern und uns zu ermöglichen, wenigstens im kleinen Kreis ein gemütliches Weihnachtsfest zu feiern, gelten ab heute, 1. Dezember, noch mal neue und strengere Corona-Einschränkungen. Wenn wir in diesen Tagen in den Supermarkt gehen, um Windel-, Gemüse- oder Getränkevorräte aufzufüllen, müssen wir nun einige neue Dinge beachten.

Das ändert sich jetzt bei Aldi, Lidl, Ikea und Co.

Das Wichtigste, was sich seit Beginn der Corona-Krise nicht geändert hat: Wir müssen uns weiterhin an die AHA-Formel halten. Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen. Wer keinen Mundschutz trägt, darf die Supermärkte nicht betreten.

Damit wir Kundinnen und Kunden uns an das Kontaktverbot und den Mindestabstand von 1,5 m halten und so das Ansteckungsrisiko so klein wie möglich halten, wurde festgelegt, dass sich in kleineren Geschäften von einer Größe bis zu 800 Quadratmeter weiterhin ein Kunde pro zehn Quadratmeter aufhalten darf. Bei größeren Läden ab 800 Quadratmeter wurde die Quadratmeterzahl allerdings auf 20 Quadratmeter pro Kunde im Laden verdoppelt. In großen Supermärkten dürfen jetzt also etwa nur noch halb so viele Menschen gleichzeitig einkaufen, wie es noch im November der Fall war. Vor allem jetzt während der Weihnachtszeit kann es daher zu längeren Schlangen vor großen Supermärkten oder Einrichtungshäusern wie Ikea kommen.

Maskenpflicht wird erweitert

Auch die Maskenpflicht wird nun verschärft: Ab heute gilt sie nicht nur im Geschäft selber, sondern bereits auf dem Parkplatz. Außerdem schreiben viele Supermärkte nun wieder vor, dass Kundinnen und Kunden einen Einkaufswagen nutzen müssen. So haben die Läden die Anzahl der Menschen im Laden besser im Blick und durch die Einkaufswagen ist es auch für Kundinnen und Kunden leichter, sich an die Abstandsregeln zu halten. Viele Discounter und Supermärkte hatten damit schon beim ersten Lockdown gute Erfahrungen gemacht, Aldi Nord hat das Ganze in einer Social Media Kampagne schön illustriert:

Hamsterkäufe sind nicht nötig

Es besteht weiterhin kein Grund zur Sorge vor Versorgungsengpässen. Klopapier, Nudeln oder Seife in nicht haushaltsüblichen Mengen zu bunkern, muss also wirklich nicht sein. Ein Sprecher von Lidl betonte laut ruhr24.de, die Versorgung sei sichergestellt und es gebe keinen Grund für Hamsterkäufe. Zudem gebe es nach den Erfahrungen während des ersten Lockdowns im Frühjahr noch weniger Gründe für Hamsterkäufe. Auch dazu hat Aldi eine Illustration, die es auf den Punkt bringt:

Auch haben die Einzelhändler aus den Hamsterkäufen im Frühjahr gelernt  und sogenannte "Frühwarnsysteme" eingebaut. Werden bestimmte Waren besonders nachgefragt, können diese vermehrt geliefert werden. „Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Monate beobachten wir Nachfrageschwankungen sehr genau, um etwaige Lieferengpässe vermeiden zu können“, so Aldi Süd laut ruhr24.de Wer aber mit fünf Paketen Toilettenpapier an der Kasse erscheint, muss dennoch damit rechnen, dass die Kassiererin oder der Kassierer das nicht durchgehen lassen wird und euch nur eine Packung verkauft.

Mit Karte, bitte!

Eine konkrete Regelung, dass ab jetzt nur noch mit Karte gezahlt werden darf, gibt es zwar nicht, trotzdem weisen einige Märkte darauf hin, dass wenn möglich mit Karte gezahlt werden soll. Zwar gibt es keine Belege, dass das Virus über Geldscheine oder Münzen übertragen wird, trotzdem spart die Kartenzahlung wieder einen unnötigen Kontakt zwischen Kassiererin oder Kassierer und Einkaufenden.

Die Supermärkte appellieren außerdem in den Obst- und Gemüseabteilungen nur die Ware anzufassen, die wir auch kaufen möchten. Daher passt vor allem auf eure Kleinkinder auf, die ja gern mal alles betasten und ihre Neugier nicht zurückhalten können.

Bildquelle: Getty Images/Smederevac

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