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FFP2-Masken von der Steuer absetzen? In diesen Fällen sei es machbar

FFP2-Masken von der Steuer absetzen? In diesen Fällen sei es machbar

FFP2-Maskenpflicht

Seit dieser Woche gilt für ganz Deutschland eine strengere Maskenpflicht: Wir müssen FFP2- oder OP-Masken in allen Geschäften und im Nahverkehr tragen. Da man die Masken nur eine bestimmte Zeit tragen darf, wird das teuer. Daher fragen sich viele: Kann ich die FFP2-Masken irgendwie von der Steuer absetzen?

FFP2-Masken, die uns und andere vor dem Coronavirus schützen, sind deutlich teurer als unsere bisherigen einfachen Stoffmasken, weil man sie viel seltener wieder verwenden kann bzw. nur mit einigen Tricks. Da aktuell die FFP2-Maskenpflicht besteht, müssen wir alle eine solche Maske in vielen Bereichen des Alltags tragen, die wir selbst finanzieren müssen.

Auf Rezept gibt es solche Masken nicht. Daher ist die Finanzierung eine große Frage für viele. Denn Gratis-Masken erhalten aktuell auch nur in beschränkter Zahl Corona-Risikopatienten.

Daher steht die Frage im Raum, ob man diese steuerlich geltend machen könne. Zunächst ist daher zu unterscheiden zwischen den Masken, die man auch beruflich trägt und jenen, die man eher privat trägt.

FFP2 Masken als Krankheitskosten steuerlich absetzen?

Eine FFP2 oder andere medizinische Maske gibt es, auch für Risikopatient*innen nicht auf Rezept. Der Kauf einer Maske fällt also unter die privaten Ausgaben, wenn man die Maske auch im Alltag privat tragen muss. Als Krankheitskosten im Sinne der "außergewöhnlichen Belastungen" sind sie eigentlich leider nicht steuerlich absetzbar.

Das ginge nur dann, wenn man vom Arzt ein Rezept bzw. eine Verordnung dafür erhalten würde. Diese müsste vor Beginn des Erwerbs des medizinischen Hilfsmittels ausgestellt werden.  Doch Masken auf Rezept gibt es (noch) nicht. Wir alle müssen diese im Online-Handel, Supermarkt oder den Apotheken kaufen.

FFP2-Maske per Attest für Menschen mit Vorerkrankungen

Einzige Ausnahme: Menschen mit Vorerkrankungen wie Lungenkrankheiten könnten sich vom Arzt bestätigen lassen, dass ein Mund-Nasen-Schutz  überall im Alltag während der Pandemie unabdingbar wäre. Dann könnte man die Anschaffung der Masken per Attest steuerlich angeben. Es ist zwar noch nicht zu 100% sicher, aber die Experten von steuertipps.de nehmen an, dass die Finanzämter das anerkennen könnten.

FFP2-Maske als Werbungskosten absetzen

Ob man eine Maske auch als Werbungskosten steuerlich abrechnen könnte, hängt davon ab, ob man sie beruflich wie privat nutzt. Hier überschneiden sich die Nutzungsgründe. Wenn man sie auch bei der Arbeit tatsächlich aufsetzen muss und der Arbeitgeber dies verlangt, dann könne dies laut eines Steuerexperten funktionieren.

Man würde dann die Kosten für die OP- und FFP2-Masken als Ausgaben für den Beruf unter den Werbungskosten auflisten. Doch sollte man wissen, dass man hier nur dann profitiert, wenn man einen bestimmten Wert übersteigt: Bei den Werbungskosten muss man auf eine Pauschale von mindestens 1.000 € kommen. Dies wäre z.B. der Fall, wenn man sich zugunsten der Arbeit einen teuren Laptop oder PC anschaffen würde. Alleine mit FFP2-Masken wird man diesen Vorteilsbetrag nicht erreichen.

Günstige FFP2-Masken kaufen

Am günstigsten gibt es aktuell zertifizierte Masken im Online-Handel. Dort profitiert ihr vom Mengenrabatt, wenn ihr euch mehrere Masken kauft. Doch achtet dabei darauf, ob die Maske auch geprüft ist und kein Fake. Zudem muss man sie auch richtig tragen, sonst können bestimmte Personengruppen gesundheitliche Schäden aufweisen.

Bildquelle: Getty Images/Thomas Stockhausen

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