Gartenarbeit im Juni & Juli - Tipps für Kinder & Eltern

Kleinkind

Gartenarbeit im Juni & Juli - Tipps für Kinder & Eltern

Nach dem arbeitsamen Frühjahr wird es im Sommer ruhiger, GENIESSEN wird groß geschrieben: grillen, Erdbeeren pflücken, die ersten Kirschen ernten. Ein bisschen Gartenarbeit muss aber trotzdem sein …

Unkraut jäten, gießen und Co.

Ganz oben auf die To do-Liste im Sommer gehört natürlich das Gießen. Gerade an heißen Tagen ist es am besten, in den Morgen- und Abendstunden zu gießen. Achten Sie bei Balkonpflanzen darauf, dass das Gießwasser gut abfließen kann und die Pflanzen keine nassen Füße bekommen. Arten wie zum Beispiel die Clematis reagieren auf Staunässe sehr empfindlich.
Kandidaten, die besonders durstig sind: Tomate, Gurken und Margerite. Achten Sie darauf, dass der Wurzelballen immer feucht ist und vermeiden Sie auch hier Staunässe. Bei Tomatenpflanzen ist es außerdem wichtig, dass sie vor Regen geschützt sind, denn nasses Tomatenlaub erhöht die Gefahr von Kraut- und Braunfäule.

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Es grünt und blüht aber nicht nur Ihr erwünschtes Pflanzenparadies, sondern auch das Unkraut. Dann ist jäten angesagt. Wenn Sie diese lästige Gartenarbeit minimieren wollen, hacken Sie die Beete regelmäßig rund um die Pflanzen - das hält nicht nur das Unkraut in Schach, sondern lockert auch den Boden, der dann das Wasser besser speichert und nicht so schnell austrocknet. Die beste „Hackzeit“ ist nach einem Regenguss, wenn der Boden Wasser aufgenommen hat.

Kampf den Schädlingen

Je wärmer es wird, desto höher die Gefahr von Schädlingen und Krankheiten. Blattläusen, Milben und Co. kann man aber auch ohne Chemiekeule Herr werden. Das wissen auch die familie.de-Facebook-User und haben diese Anti-Blattlaus-Tipps:
➤ Wasser mit ein paar Tropfen Spülmittel mischen und die befallenen Pflanzen damit einsprühen. Mehrfach wiederholen, bis auch die letzte Blattlaus verschwunden ist.
➤ Statt Spülwasser wirkt auch starker Pfefferminztee. (Haben wir selbst ausprobiert!)
➤ Brennnesselsud: Die Nesseln in Wasser legen und ein paar Tage warm stehen lassen. Dann die Pflanzen damit besprühen. Aber Vorsicht: Das stinkt gewaltig.

Erntezeit?!

Kleine Gärtner warten sicher schon ungeduldig: Wann sehe ich endlich den Erfolg meiner Arbeit? Und ab Juni werden die Kinder auch belohnt, denn dann startet die Erntesaison langsam mit den ersten Erdbeeren. Aber auch Kräuter können „geerntet“ und getrocknet werden, um einen Wintervorrat anzulegen. Die beste Zeit für Basilikum, Thymian, Majoran, Bohnenkraut, Rosmarin und Salbei ist kurz nach der Blüte, dann ist ihr Aroma am intensivsten. Im Beerenmonat Juni warten Stachelbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren auf kleine Genießer. Auch Sauerkirschen sind im Juni schon reif. Das erste Sommergemüse wie Kopfsalat, früher Kohlrabi, Möhren und Zwiebeln ist bis Mitte Juli erntebereit.
Eine detaillierte Übersicht, welches Obst und Gemüse wann Saison hat, finden Sie hier.

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