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Tipps für einen gelungenen Schulstart

So kanns klappen

Tipps für einen gelungenen Schulstart

Die Schule geht los und für viele Erstklässler*innen beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Ob Schulweg, Schulranzen oder Fotos von der Einschulung, es gibt einige Stolperfallen, die den neuen Alltag erschweren.

In Mecklenburg-Vorpommern hat die Schule schon begonnen, in wenigen Tagen folgen die Schulstarts auch in Hamburg und Berlin. Was für viele Kinder Routine ist, ist für Erstklässler*innen unendlich aufregend.

Tipps für den Schulstart

Da kann es helfen im Vorfeld ein paar Tipps zur Hand zu haben, worauf ihr vor dem Schulstart achten könnt. Wer den Schulranzen noch nicht besorgt hat, sollte beim Kauf genau hinsehen. Denn nicht nur, dass Schulranzen richtig ins Geld gehen und möglichst langlebig sein sollen, sie müssen auch sicher sein.

Achtung bei Reflektion

Mindestens 10 % der Seiten- und Vorderflächen sollten reflektierend sein, der Ranzen selbst soll zu mindestens 20 % aus fluoreszierendem Material bestehen. Nur so sind eure Kinder auch in der dunklen Jahreszeit gut sichtbar. Die Signalflächen dürfen, laut DIN-Norm orange, pink oder grün sein.

Ihr könnt den Schulranzen eurer Kinder natürlich mit Reflektoren nachträglich ausrüsten, allerdings sehen die Experten von ARAG das kritisch, weil ihr nicht sicher sein könnt, ob diese Elemente geprüft wurden und weit genug leuchten. Daher ist es gut, direkt beim Kauf auf eine gute Sicherheitssausstattung zu achten. Ist der Ranzen nach DIN Norm 58124 geprüft, erfüllt er alle oben genannten Kriterien. Ihr könnt beim Kauf des Schulranzens einfach danach fragen.

Achtet auf die Ausstattung

Für viele Kinder ist wohl die Optik vom Schulranzen entscheidend. Aber ihr solltet vor allem auf die Passform achten. Denn während Meerjungfrau, Fußballer und Co vielleicht schon bald out sind, ist es eine gute Passform nicht. Der Ranzen sollte verstellbare Schultergurte haben, damit er gut mitwächst. Die Gurte selbst sollten etwa vier Zentimeter breit und gut gepolstert sein, damit sie nicht scheuern. Optimal sitzt ein Schulranzen über dem Gesäß. Auch ein Hüftgurt, wie ihr ihn von Wanderrücksäcken kennt, ist nicht verkehrt. Denn die entlasten die Wirbelsäule, indem sie das Gewicht des Ranzens verteilen.

Verzichtet aufs Elterntaxi

Jedes fünfte Schulkind wird laut einer Forsa-Umfrage täglich mit dem Auto zum Unterricht gebracht. Das liegt auch daran, dass die Schulwege immer weiter werden, weil nicht jedes Kind die nächstgelegene Schule besucht, sondern die, die die Eltern für besser geeignet halten. Diese Elterntaxis bergen aber für alle Schüler*innen eine Gefahr, weil Kinder im Autogedrängel leicht übersehen werden können.

Der Rat der Experten ist daher: Zeigt euren Kindern, wie sie alleine sicher zur Schule und zurückkommen. Ermöglicht ihnen so, zu lernen, wie man sich im Verkehr verhält und vermittelt den Kindern die Freude an mehr Bewegung.

Fotografiert keine anderen Kinder

Ein letzter Tipp betrifft die Einschulung selbst. Nicht alle Eltern wünschen, dass ihre Kinder auf Fotos anderer Familien zufällig mit abgelichtet werden. Die Schule kann auf ihrem Gelände ein Fotoverbot aussprechen. Und das gilt dann auch für die Einschulungsfeier selbst. Selbst, wenn die Umstehenden ihr Einverständnis erklären, ebenfalls zufällig abgelichtet zu werden, gilt das Verbot. In dem Fall müsst ihr das Fotoshooting mit euren Kindern an einen anderen Ort verlagern.

Aber auch wenn es kein Fotoverbot gibt ist es immer besser nachzufragen und darauf zu achten nur das eigene Kind abzulichten.

 

Andrea Zschocher
Das sagtAndrea Zschocher:

Meine Meinung

Ich finde besonders den Hinweis mit den Fotos wichtig. Ich möchte nicht, dass mein Kind bei der Einschulung auf 100 anderen Bildern mit drauf ist. Und ich finde es wichtig, dass Kinder bereits in diesem jungen Alter lernen, dass sie das Recht am eigenen Bild besitzen. Natürlich macht man sich, wenn man darauf hinweist, gleich mal überall unbeliebt. Auch blöd für das eigene Kind. Aber vielleicht lernt es so, dass es für manche Dinge einstehen muss. Und, dass in Zeiten von Social Media und Digitalisierung ein Foto für immer im Netz ist. Darüber kann man auch schon mal bei der Einschulung nachdenken.

Bildquelle: getty images / iStock / Getty Images Plus/ FamVeld

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