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Intimes Geburtsvideo: So verlief die Geburt von Maren und Tobias Wolfs Baby

Ganz privat

Intimes Geburtsvideo: So verlief die Geburt von Maren und Tobias Wolfs Baby

YouTuber Ehepaar Maren und Tobias Wolf sind glückliche frisch gebackene Eltern des kleinen Lyan River. Schon seit Beginn der Schwangerschaft geben sie intime Einblicke in jede Situation und nun krönen sie diese Offenheit mit einem Video der Geburt, gefilmt von Tobias Wolf.

So dramatisch war die Geburt

Vor zwei Tagen teilte das Paar auf seinem YouTube-Kanal Dailymandt ein sehr persönliches Video vom bisher wichtigsten Moment in ihrem Leben: Das Geburtsereignis! Und zwar von A bis Z, also von der Fahrt ins Krankenhaus nach Düsseldorf am 23. August bis zum ersten Schrei des kleinen Lyan am 26. August. Die Geburt an sich dauerte 38 Stunden und verlangte den beiden Eltern einiges ab.

Im Video begleitet man Maren und Tobia bei den ersten CTGs, dem Wegspazieren der Wehen, den weiteren Untersuchungen, einem Entspannungsbad und beim Warten auf das Öffnen des Muttermundes. Als die Wehen immer stärker und schmerzhafter werden bekommt Maren eine PDA und muss danach nochmals warten, ehe es weiter geht. Mit Hilfe der Hebammen und dem Kristeller-Handgriff lässt sich die Geburt beschleunigen und der kleine Sohn kommt auf natürlichem Wege zur Welt. In den letzten entscheidenen Minuten wird das Bild verpixelt und abgeblendet. Entscheidet jedoch selbst, ob ihr es euch ansehen mögt.

Überwältigendes positives Feedback zum persönlichen Video

All diese ganz privaten Einblicke, die viele Paare jährlich ganz abseits der Öffentlichkeit erleben, teilten die beiden jetzt mit der ganzen Welt. Das Geburtsvideo wurde bisher über 7000.000 gesehen und Maren erhielt laut eigenen Aussagen sehr viel positives Feedback.

Obwohl nicht jeder es nachvollziehen kann, wie man einen solchen Moment für fremde Augen zugänglich macht, sind die Reaktionen beim Influencer-Pärchen mehr als positiv und Maren berichtet davon ganz überwältigt in ihrer Insta-Story. Auch auf YouTube überschlagen sich die dankbaren Kommentare, viele Fans mussten sogar weinen und fühlten sich mit Sicherheit vielleicht auch an die eigene Geburt ihres Kindes erinnert.

Geburtsvideo selbst drehen: Nicht für jeden was

Ein solches Geburtsvideo ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Zunächst muss man auch mit dem Krankenhaus abklären, dass man das Ganze filmen darf bzw. müssen Ärzte und Hebammen eingeweiht sein. Professionelle Geburtsfotografen raten, sich für ein solches Video professionelle Hilfe zu holen. Es gibt einige Fotografen, die auf solche Videos spezialisiert sind und euch bei eurem wichtigsten Tag begleiten und ein ästhethisches Video daraus machen.

Natürlich verläuft nicht jede Geburt glatt und es kann zu einigen Komplikationen kommen und auch sein, dass ihr als werdende Mama nicht in Momenten des Schmerzes gefilmt werden möchtet. Daher ist es wichtig, dass ihr euch vorher gut überlegt, ob und wer euch dabei filmen soll. So ein Video kann eine schöne Erinnerung an dieses ganz besonderen Ereignis sein.

Wenn ihr Lust darauf habt, warum nicht. Ihr könnt das Filmprojekt (wenn ihr selber filmt) ja jeder Zeit beenden, wenn ihr merkt, dass das doch nicht euer Ding ist und ihr eurer Kind lieberganz in Ruhe bekommen wollt.

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Katja Nauck
Das sagtKatja Nauck:

Faszinierende Einblicke

Da haben Maren und Tobias einen ganz besonderen Moment in ihrem Leben festgehalten. Sicherlich kann nicht jeder nachvollziehen, warum man dies mit der Öffentlichkeit teilt. Ich hätte mir auch nicht vorstellen können, bei meiner Geburt gefilmt zu werden, obwohl die ganz problemlos ablief. Das muss aber jeder für sich entscheiden. Wenn ihr - ähnlich wie die beiden - eure Geburt filmisch festhalten wollt, kann das sicherlich eine ganz besondere Erinnerung für die Familie sein.

Ob ihr sie auch mit der Öffentlichkeit teilt, solltet ihr gut überlegen, weil diese dann auch wirklich jeder sieht und den Link teilen kann. Das heißt auch, dass nicht unbedingt nur wohlwollende Kommentare kommen. Wichtig ist, dass man sich darüber vorher Gedanken macht, damit man es später nicht bereut.

Bildquelle: Getty Images/Alexander Hassenstein

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