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Studie: So schädlich können Lakritze in der Schwangerschaft für das Baby sein

Wen es in der Schwangerschaft nach etwas Süßem gelüstet, der greift neben Schokolade und anderen Dingen auch gerne zu Fruchtgummis und Co. Wer als Schwangere jetzt die Hand genüsslich in einer Lakritz-Tüte versenken will, der sollte das nochmal überdenken. Denn Lakritze in der Schwangerschaft können dem Baby schaden.

Was bewirken Lakritze in der Schwangerschaft?

Die Wissenschaftler einer finnischen Studie aus Helsinki, die im „American Journal of Epidemiology“ veröffentlicht wurde, raten davon ab, Lakritze in der Schwangerschaft zu essen.

In der Plazenta hält ein Enzym 80 bis 90 % des Stresshormons Cortisol zurück, das sonst in den Kreislauf des Babys gelangen würde. Lakritze wiederum enthalten einen natürlichen Süßstoff aus der Süßholzwurzel – und genau der ist problematisch. Dieser Süßstoff hemmt das Enzym, das dafür sorgt, dass dem Ungeborenen so wenig Cortisol wie möglich zukommt. Lakritze in der Schwangerschaft können also das Cortisol im Kreislauf des Kindes erhöhen.

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Lakritze in der Schwangerschaft – das sind die Folgen

Laut der Studie können Lakritze in der Schwangerschaft dafür sorgen, dass die kognitiven Fähigkeiten des Kindes möglicherweise eingeschränkt sind. Auch das Gedächtnis, der Wortschatz und die Konzentrationsfähigkeit sind schlechter als bei den Kindern, bei denen die Mütter keine Lakritze gegessen hatten. Weiter konnte beobachtet werden, dass die Pubertät zumindest bei den Mädchen früher einsetzte als gewöhnlich.

Frauen sollten auf Lakritze in der Schwangerschaft verzichten

Auch wenn eine Beobachtungsstudie den Zusammenhang nicht eindeutig belegen kann – denn dafür gibt es keine direkten Beweise – wird davon abgeraten, Lakritze in der Schwangerschaft zu konsumieren. Denn die Wirkung des Süßholz-Süßstoffes auf das Enzym, sowie tierexperimentelle Studien sind hinreichende Argumente für diese eine Warnung.

Natürlich geht es wie bei allem um die Menge. Wer sich jetzt fragt, wie viel Lakritze wohl in Ordnung sind, dem sei gesagt: Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät Schwangeren, dass sie nicht mehr als 100 mg Glycyrrhizin (der Süßholzwurzel-Süßstoff) pro Tag aufnehmen. Da es nicht genau ersichtlich ist, wie viel des Süßstoffes in Lakritzen steckt und wie viel man unbedenklich zu sich nehmen kann, sollte man auf Nummer sicher gehen und lieber gleich ganz die Finger von der Süßigkeit lassen.

Neben Lakritzen gibt es auch noch einige andere Lebensmittel, auf die Frauen in der Schwangerschaft verzichten sollten.

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Bildquelle: Getty Images/jirkaejc

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