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Kokosnuss in der Schwangerschaft: Erlaubt oder bedenklich?

Kokosnuss in der Schwangerschaft: Erlaubt oder bedenklich?

Tropisch!

Früchte in der Schwangerschaft sind immer eine gute Idee, doch darf es auch etwas tropischer sein? Wie sieht es mit der Kokosnuss aus? Steht dem Verzehr in dieser Zeit etwas im Wege? Wir erklären dir gerne mehr dazu.

Darf ich Kokosnuss in der Schwangerschaft genießen?

Nicht nur Kokosmilch ist während der Schwangerschaft erlaubt, wird sie doch sehr gerne von Veganer*innen als Ersatzprodukt bevorzugt, sondern auch die Kokosnuss im Ganzen darfst du in dieser Zeit genießen. Zwar befinden sich zweifelsohne die meisten Nährstoffe in der Kokosmilch, doch auch das Fruchtfleisch punktet noch mit zahlreichen Vitaminen und essentiellen Stoffen wie Kalium, Calcium, Phosphor und nicht zuletzt dem wertvollen Eisen, welches in der Schwangerschaft von sehr hoher Bedeutung ist. Darüber hinaus beinhaltet die Kokosnuss viele Ballaststoffe, die die Verdauung während der Schwangerschaft stabilisieren können. Ihr wird sogar nachgesagt, dass sie den Blutzucker sinken kann, was hilfreich wäre, wenn du an einer Schwangerschaftsdiabetes leiden solltest.

Wie gesund ist die Kokosnuss?

Die Kokosnuss gilt als Superfood, da sie dich mit vielen wichtigen Mineralstoffen versorgt, die für dich und dein Ungeborenes wichtig sind. Wenn du während der Schwangerschaft noch sportlich aktiv bist, ist es ein wunderbarer Snack für danach, da die Kokosnuss deinen Mineralstoffhaushalt wieder auffüllt. Die tropische Frucht kann unter anderem bei Morgenübelkeit und Sodbrennen während der Schwangerschaft hilfreich sein, ein Versuch ist es wert.

Kokos in der Kosmetik

Leidest du während deiner Schwangerschaft unter Dehnungstreifen, könnte Kokosöl dir vielleicht hilfreich zur Seite stehen. Wird das Kokosöl täglich auf den betroffenen Stellen einmassiert, können sich die Hautrisse etwas verbessern. Ebenso kann das Öl prophylaktisch angewendet werden, damit erst gar keine Hautveränderungen entstehen und die Haut schön geschmeidig bleibt.

Warum ist die Kokosnuss braun, wenn man sie kauft?

Vielleicht ist dir während deines Urlaubs schonmal aufgefallen, dass die frischen Kokosnüsse grün sind und ganz anders aussehen, als die, die wir im Supermarkt erwerben können. Denn beim Kauf sind sie von einer braunen faserigen Hülle umgeben. Die braune, uns bekannte Kokosnuss ist nur der innere Teil der eigentlichen Frucht. Die äußere Schale wird beim Export bereits entfernt. Die für uns erhältlichen Früchte enthalten auch nur noch 50 bis 400 ml Milch, wohingegen die frischen noch bis zu einem Liter enthalten können. Kokosnüsse zählen übrigens nicht zu den Nüssen wie etwa Haselnuss oder Walnuss. Die Bezeichnung ist irreführend, denn sie gehören den Steinfrüchten an wie Pfirsiche oder Nektarinen.

Fazit

Kokosnuss ist in der Schwangerschaft absolut erlaubt und versorgt dich und dein Ungeborenes mit vielen positiven Mineralstoffen und Vitaminen. Sie ist sozusagen multifunktional, wenngleich die eigentliche Kokosmilch etwas nahrhafter ist als das Fruchtfleisch. Auch in der Kosmetik ist das verarbeitete Kokosöl nicht mehr wegzudenken und kann hilfreich bei der Behandlung von Dehnungsstreifen sein. Wie es beim Verzehr von anderen tropischen Steinfrüchten wie etwa der Mango während der Schwangerschaft aussieht, verraten wir dir in einem weiteren Artikel.

Fitness-Test: Wie fit ist dein Wissen zu Sport und Ernährung?

Bildquelle: Getty Images/CentralITAlliance

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