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Pastrami in der Schwangerschaft: Erlaubt oder verboten?

Pastrami in der Schwangerschaft: Erlaubt oder verboten?

Nachgefragt

Pastrami ist eine Delikatesse aus Rumänien. Der Brot- und Sandwichbelag überzeugt mit einem würzigen Geschmack. Doch darf ich Pastrami in der Schwangerschaft essen?

Darf ich in der Schwangerschaft Pastrami essen?

Um deinem Kind in der Schwangerschaft viele gesunde Nährstoffe anzubieten, solltest du ausgewogen essen. Fleisch sollte dabei ganz weit oben auf deinem Ernährungsplan stehen, da es reich an Eisen und Eiweiß ist. Darüber hinaus versorgt es dich mit Folsäure und Vitamin B12. Doch ist Pastrami ein geeignetes Lebensmittel, wenn man schwanger ist? Darf ich Pastrami in der Schwangerschaft essen? Pastrami gehört leider zu den rohen Fleisch- und Wursterzeugnissen, sodass du die Zubereitung nicht essen solltest. Manche Pastrami-Arten werden zwar auch gekocht, genau genommen handelt es sich dann aber nicht mehr um echtes Pastrami. Echtes Pastrami wird grundsätzlich nur geräuchert. Rohes Fleisch hat leider den Nachteil, dass es mit Listerien befallen sein könnte, weswegen es in der Schwangerschaft grundsätzlich tabu sein sollte. Nur Fleisch, das über 70 Grad erhitzt wurde, ist ein sicheres Lebensmittel für Schwangere. Setze daher lieber auf andere Fleischerzeugnisse und verzichte in der Zeit deiner Schwangerschaft auf Pastrami.

Was genau ist Pastrami und wie wird es hergestellt?

Bei Pastrami handelt es sich um eine geräucherte, gewürzte und gepökelte Fleischzubereitung, die gerne als Brot- und Sandwichbelag verwendet wird. Das meistens rote Fleisch wird in dünne Scheiben geschnitten. Ursprünglich stammt Pastrami aus Rumänien, wo es durch die Juden nach Europa und in die USA gebracht wurde. Pastrami besteht aus dem Schulterstück vom Rind, kann aber auch aus Rinderbrust hergestellt werden. Das rohe Fleisch wird in der Herstellung mit Knoblauch, Muskat, Nelkenpfeffer, Pfeffer, Paprika und Salpeter gewürzt und anschließend in Lake gepökelt. Nach einiger Lagerzeit wird es geräuchert und mit Pfefferkörnern ummantelt. Da Pastrami weder gekocht noch ausreichend auf über 70 Grad erhitzt wird, ist es in der Schwangerschaft leider nicht erlaubt. Setze auf andere Fleischerzeugnisse, die du als Brotbelag verwenden kannst. 

Dieses Video zeigt dir Lebensmittel, auf die du in der Schwangerschaft lieber verzichten solltest:

Fazit

Nun haben wir dir verraten, warum du Pastrami nicht in der Schwangerschaft essen solltest. Die Fleischzubereitung wird im Herstellungsprozess nicht auf über 70 Grad erhitzt, sodass sie mit Listerien befallen sein könnte. Setze lieber auf andere Brotbeläge und finde heraus, ob du Käse in der Schwangerschaft essen darfst.

Schwangerschaftsmythen: Stimmt's oder stimmt's nicht?

Bildquelle: Getty Images/AnnaPustynnikova

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