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Neues Visum: Barbados lädt Familien zum Homeoffice in der Karibik ein

Familien welcome!

Neues Visum: Barbados lädt Familien zum Homeoffice in der Karibik ein

Leben und Homeoffice auf einer karibischen Insel? Klingt eigentlich zu schön, um wahr zu sein. Barbados hat jetzt ein neues Visum eingeführt und möchte so Reisende, die digital arbeiten können, auf die Insel holen. Auch Familien sind willkommen.

Eigentlich klingt es wie aus einem Film: Während die Kids Englisch lernen und sich interkulturelle Kompetenzen aneignen, sitzt ihr als Eltern entspannt in der Hängematte am Strand, klappt euren Laptop auf und erledigt eure Arbeit. Okay, ganz so malerisch wird es wohl nicht ablaufen, aber das neue Visum, das die Insel Barbados in der östlichen Karibik neu einführt, bringt euch vermutlich ziemlich nah dran. Der Inselstaat lädt Menschen ein, mit dem Barbados Welcome Stamp Visum ein Jahr lang auf der Insel zu leben und zu arbeiten. Auch Familien sind willkommen, das Visum für die ganze Familie kostet umgerechnet ca. 2.600 €.

Idee für neues Visum kam durch Covid-19

Wie überall auf der Welt hat das Corona-Virus auch große Auswirkungen auf den Tourismus auf Barbados. Gleichzeitig wurde aber auch erst dadurch die Idee zum neuen Visum geboren: „Covid-19 hat die Art, wie wir arbeiten, weltweit verändert. Mehr Menschen als jemals zuvor nutzen Homeoffice. Nun können wir jenen, die in den nächsten zwölf Monaten von hier arbeiten möchten, die Sicherheit geben, dass dies möglich ist“, meint Premierministerin Mia Amor Mottley. „Bisher kamen Besucher für bis zu drei Wochen oder einem Monat. Warum sollten sie nicht von hier arbeiten und von unseren Vorteilen profitieren? Dazu gehört neben der Möglichkeit, an einem anderen Ort seiner Tätigkeit nachzugehen auch eine stabile Gesellschaft und natürlich Sonne, Strand und Meer. Barbados ist der perfekte Ort, um länger zu bleiben.“

Der Inselstaat hat Covid-19 nach eigenen Angaben aktuell gut im Griff: Auf 280.000 Einwohner kamen nur etwas mehr als 100 Fälle, von denen sieben tödlich endeten. Auch die Öffnung der Grenzen für Besucher blieb angeblich ohne negative Folgen.

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Homeoffice in der Karibik überhaupt machbar?

Ja, meint zumindest Sunil Chatrani, Vorsitzender der Barbados Tourism Marketing Inc.: „Barbados bietet das schnellste Glasfaserinternet und Handynetz in der Karibik; zudem gibt es zahlreiche Büroräumlichkeiten, die sich flexibel an die Bedürfnisse anpassen. Außerdem bietet Barbados ein gutes Gesundheitssystem und einen hohen Bildungsstandard – und ist somit auch für Familien attraktiv."

Dank unterschiedlicher Angebote sollen mit dem Visa verschiedene Zielgruppen angesprochen werden: „Barbados war immer ein interessantes Reiseziel – und so haben wir eine große Zahl unterschiedlichster Unterkünfte von günstigen Studios bis hin zu luxuriösen Condos am Strand“, meint Petra Roach von der Barbados Tourism Marketing Inc. „Ein ganzjährig warmes Klima, wunderschöne Natur und traumhafte Strände kombiniert mit zahlreichen Möglichkeiten sind die perfekte Ergänzung zum Arbeiten – eine gute Work-Life-Balance für sich selbst und die Familie bekommt man kaum einfacher.“

So könnt ihr euch auf das Visum bewerben

Für die meisten wird der Gedanke von einem Jahr in der Karibik wohl nur ein Traum bleiben. Wer sich aber ernsthaft für das Visum interessiert, kann sich hier bewerben. Der Bewerbungsprozess für die Barbados Welcome Stamp soll so einfach wie möglich gestaltet werden. Das Visum kostet 2.000 US-Dollar für Individualreisende und 3.000 US-Dollar für Familien und ist für ein Jahr gültig.

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Lisa Purrio
Das sagtLisa Purrio:

Mal ehrlich ...

... die Idee, ein Jahr lang das Homeoffice in die Karibik zu verlegen, ist doch nur für die wenigsten machbar. Klar, ein Visum für die ganze Familie, das nur 2.600 € kostet, klingt günstig – dabei bleibt es ja aber nicht. Reisekosten, Unterkunft, Versicherungen und Co. – Schwupps, wird aus dem karibischen Traum ein teurer Spaß. Dazu müssen die Kinder ein Jahr von der Schule freigestellt werden, jemand muss sich um Wohnung oder Haus kümmern ... Aber ich gebe zu, ein schöner Gedanke ist es allemal.

Bildquelle: Getty Images/Jasmina007

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