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Babyboom der besonderen Art ist ein "Covid-Geschenk"

Babyboom der besonderen Art ist ein "Covid-Geschenk"

Die positive Nachricht

Über Babys freuen wir uns immer. Aber diese positive Nachricht hat es uns ganz besonders angetan. Denn während wir unterschiedlich gut mit den Herausforderungen der Coronapandemie zurechtkommen, hat sie sich für Kenias Elefanten als großes Glück herausgestellt.

Erstmals seit den 90er Jahren hat sich sich Anzahl der Elefanten in Kenia verdoppelt. Von nur 16.000 im Jahr 1989 stieg die Zahl zuletzt auf 34.800 an. 2020 gab es einen echten Babyboom, über 200 Elefantenkälber erblickten das Licht der Welt. Es kam sogar zu einer seltenen Begebenheit: Es wurde Elefantenzwillinge geboren. Das letzte Mal, dass das passiert sei, sei 40 Jahre her, erklärte Najib Balala, Kenias Tourismusmanager gegenüber CNN.

Babyboom dank Corona

Einer der Gründe für den Babyboom: Corona. "Ein Covid-Geschenk", nennt es Balala. Denn es kamen natürlich sehr viel weniger Urlauber*innen ins Land, die die Tiere stören konnten. Auch die Anzahl der Wilderer ging im Lockdown zurück.

Kampf gegen Wilderer

Aber auch die gute Arbeit gegen Wilderer im Allgemeinen ist ein Grund dafür, dass die Elefantenpopulation sich langsam erholt. Es wurden höhere Geld- und strengere Haftstrafen für Wilderei und den Handel mit Wildtiertrophäen beschlossen. Und das hat positive Folgen: 2020 wurden sieben Tiere erlegt, 2019 waren es 34 und 2018 sogar noch 80.

Um sich einen echte Überblick über alle in Kenia lebenden Tiere zu verschaffen, wurde nun mit aufwändigen Zählungen begonnen. Sie sind auch nötig um ein realitisches Bild zu bekommen, wie es insbesondere den bedrohten Tierarten wie dem Panglion, der Sitatunga Antilope oder dem Igel geht.

Mensch-Tier-Interaktion überdenken

Im Nachgang sollen auch Schlussfolgerungen für eine neue Form von Tourismus gezogen werden. Denn Corona hat gezeigt, dass Mensch-Tier-Interaktion, wie sie in den Wildparks stattfindet, sich nicht positiv auf das Leben der Tiere auswirkt.

Genau das soll sich aber in Zukunft auch ändern. Denn erste Ergebnisse zeigen, dass die Wildtiere sich während Corona Regionen zurückerobert haben, in denen sie schon seit 50 Jahren nicht mehr gesehen wurden. Ende Juli sollen die Zählungen abgeschlossen sein und dann beginnt die Arbeit für die Zukunft der Wildtiere.

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Quellen: cnn, watson

Bildquelle: getty images / iStock / Getty Images Plus / LuCaAr

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