Deshalb sollten Männer mit Kinderwunsch Sport treiben

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Deshalb sollten Männer mit Kinderwunsch Sport treiben

Die körperliche Aktivität von Männern hat positive Auswirkung auf deren Kinder. Denn Kinder mit aktiven Vätern sind intelligenter – das behauptet eine Studie.

Eine Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen besagt, dass sportliche Aktivität die Spermienqualität von Männern und somit deren spätere Kinder beeinflusst: Das Gedächtnis und die Lernfähigkeit von Kindern sportlicher Väter sind ausgeprägter als bei Kindern weniger aktiver Männer.

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Der Zusammenhang zwischen Sport und Gehirnentwicklung der Nachkommen wurde bei einer Tierstudie nachgewiesen. Die Forscher verglichen die Gehirnaktivität von Mäusen, die über zehn Wochen lang mit Spielzeug zur Bewegung animiert wurden mit den Gehirnen von Mäusen, die sich kaum bewegten. Die sportlichen Mäuse wiesen deutlich stärkere neuronale Verbindungen im Hippocampus auf, also dem Teil des Gehirn, der für das Gedächtnis und das Lernen zuständig ist, als ihre gemütlichen Kollegen.

Aber nicht nur den Mäusen selbst tat die Bewegung körperlich und geistig gut, sondern auch ihren Nachkommen. Denn das fittere Gehirn gaben die sportlichen Mäuse an ihre Babys weiter. Dieses unterschied sich ebenfalls signifikant vom Gehirn des Nachwuchses der weniger aktiven Väter. Die Mäusekinder sportlicher Väter lernten schneller und verfügten über bessere Gedächtnisleistung als die Welpen der Mäuse ohne sportliche Aktivität vor der Zeugung. Die Forscher schließen daraus, dass Sport die neuronalen Verbindungen im Gehirn stark stimuliert und dieser Zustand mit den Spermien an den Nachwuchs weitergegeben wird.

Übrigens: Dieser positive Effekt wird immer nur an die nächste Generation weitergegeben. Enkel haben vom sportlichen – und damit geistigen Vorteil ihrer Opas nichts mehr. Das heißt also: immer schön am Ball bleiben und weiter Sport treiben.

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