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Bauchnabelpiercing in der Schwangerschaft: Ist der Schmuck erlaubt?

Bauchnabelpiercing in der Schwangerschaft: Ist der Schmuck erlaubt?

Schöner Bauch

Viele Frauen verschönern ihren Bauch mit süßem Schmuck. Allerdings gibt es gute Gründe, weshalb man bei einem Bauchnabelpiercing in der Schwangerschaft vorsichtig sein sollte.

Warum kann das Bauchnabelpiercing in der Schwangerschaft zum Problem werden?

Es ist nachvollziehbar, dass viele Frauen auch in der Schwangerschaft ihr Bauchnabelpiercing tragen wollen. Man möchte vermeiden, dass die Einstichstelle wieder zuwächst und außerdem sieht ein runder Bauch mit glitzerndem Stein echt toll aus. Allerdings kann das Piercing zu einem Problem werden und unschöne Folgen für dich haben.

#1 Der Stichkanal kann reißen

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass während der Schwangerschaft der Einstichkanal deines Bauchnabelpiercings reißt. Das liegt daran, dass der Bauch stetig wächst und die Haut sich zunehmend spannt.

#2 Ein erhöhtes Entzündungsrisiko

Aufgrund der veränderten Hormonlage ist bei Schwangeren das Entzündungsrisiko höher. Solltest du an deinem Bauchnabel eine Rötung oder Schwellung feststellen, gibt es jedoch keinen Grund, direkt in Panik zu geraten. In der Regel wirken sich diese lokalen Entzündungen nicht negativ auf dein Kind aus. Allerdings empfehlen wir dir, in solch einem Fall einen Arzt beziehungsweise eine Ärztin zu konsultieren. Hinzu kommt, dass man womöglich allergisch auf das Metall reagiert. Auch in diesem Fall sollte man sich zu einem Experten begeben.

#3 Das Piercing kann möglicherweise beim Ultraschall stören

Wenn du ein Bauchnabelpiercing aus Metall trägst, sollte dieses vor der Ultraschall- und Herztonuntersuchung entfernt werden, da es die Ergebnisse beeinflussen könnte. Besteht es allerdings aus Kunststoff, gibt es in der Regel keine Probleme. Bei Unsicherheiten kannst du auch deinen Gynäkologen beziehungsweise deine Gynäkologin fragen.

Ab wann sollten Schwangere auf den Bauchschmuck verzichten?

Es gibt Frauen, die in ihrer Schwangerschaft kein Problem mit ihrem Bauchnabelpiercing haben. Möchtest du allerdings auf Nummer sicher gehen und möglichst beschwerdefrei bleiben, dann empfiehlt es sich, gänzlich auf das Piercing zu verzichten, um eventuellen allergischen Reaktionen, Entzündungen und Verletzungen vorzubeugen. Alternativ bieten sich auch sogenannte Schwangerschaftspiercings an.

Tipp: Wenn du das Piercing alle paar Tage durch die Einstichstelle führst, verhinderst du, dass das Loch wieder zuwächst.

Schwangerschaftspiercings: Eine Alternative zum gänzlichen Verzicht

Wenn man nicht auf seinen Bauchschmuck verzichten möchte, sollte man auf ein Schwangerschaftspiercing zurückgreifen. Dieses bietet im Vergleich zu dem herkömmlichen Schmuck einige Vorteile:

  • Risse und Entzündungen werden in der Regel verhindert.
  • Es ist flexibler und lässt sich problemlos reinigen.
  • Es sind keine Stoffe enthalten, die Allergien auslösen könnten, da der Metallstab durch einen längeren Kunststoffstab ausgetauscht wird.
  • Die Piercings gibt es in allen möglichen Variationen und können auf die passende Länge zugeschnitten werden.

Darf ich mir in der Schwangerschaft ein Bauchnabelpiercing stechen lassen?

Es ist mit Sicherheit nicht verboten, sich in der Schwangerschaft piercen zu lassen, allerdings wird aufgrund der gesundheitlichen Risiken wie beispielsweise der erhöhten Entzündungsgefahr davon abgeraten. Gleiches gilt übrigens auch fürs Tätowieren, worauf dich mit Sicherheit jeder seriöse Tätowierer hinweisen würde.

Wie fit ist dein Beckenboden?

Fazit

Es ist völlig verständlich, dass Schwangere nur ungern auf ihren funkelnden Bauschmuck verzichten wollen. Ich finde auch, dass ein Piercing an einem schönen, runden Bauch entzückend aussehen kann. Allerdings birgt das Tragen einige Risiken, weshalb ich mich gegen das Accessoire entscheiden würde. Und mal ganz ehrlich, ein Babybauch ist auch ohne glänzenden Schmuck wunderschön.

Bildquelle: Getty Images/ Marta Nogueira

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