Himbeerblättertee: eine sanfte Geburtsvorbereitung?

Bewährte Hausmittel

Himbeerblättertee: eine sanfte Geburtsvorbereitung?

Himbeerblättertee hat viele gute Eigenschaften, die vor allem in der Schwangerschaft von großem Nutzen sind. Was genau kann der Aufguss?

Auch wenn seine Wirkung bisher nicht wissenschaftlich erwiesen ist, so schwören doch viele Hebammen aufgrund unzähliger positiver Erfahrungen auf die Kraft der Himbeerblätter. Denn besonders zum Ende der Schwangerschaft ist das alte Hausmittel ein Segen für die werdende Mutter – und das ohne Nebenwirkungen für das Kind.

Altbewährtes Hausmittel vor allem für Frauen: Himbeerblättertee  aus den getrockneten Blättern des Himbeerstrauches.

Himbeerblättertee zur Geburtsvorbereitung

So beinhalten die getrockneten Blätter der Himbeere nicht nur viel gesundes Vitamin C, Eisen und Kalzium, wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Gerade die gewebeauflockernden und durchblutungsfördernden Eigenschaften des Tees daraus machen ihn so wertvoll, vor allem wenn die Entbindung naht. So wird er traditionell auch als altes Hausmittel zur Geburtsvorbereitung und -erleichterung getrunken. Denn er soll:

  • wehenauslösende Eigenschaften haben
  • den Beckenboden und den Muttermund weicher machen
  • die Gebärmutter entspannen
  • die Geburt beschleunigen
  • die Wehenphasen verkürzen
  • die Wehen erträglicher werden lassen
  • einem Dammriss und einem Dammschnitt vorbeugen
  • krampflösend wirken
  • ruhig und gelassen machen

Aufgrund seiner wehenfördernden Eigenschaften sollte der Himbeerblättertee nicht vor der 34. Schwangerschaftswoche in größeren Mengen getrunken werden.

Himbeerblättertee kann noch mehr

Außer seiner bewährten Eigenschaften für den Geburtsprozess, hat der Teeaufguss noch viele weitere positive Eigenschaften:

  • Menstruationsbeschwerden werden durch seine entkrampfende Wirkung gelindert
  • Bei Kinderwunsch hilft er den Zyklus zu regulieren und unterstützt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.
  • Schwangerschaftsübelkeit soll er ebenfalls mildern – doch, weil der Tee Wehen auslösen kann, trink ihn nicht in der Frühphase deiner Schwangerschaft sondern nutze lieber andere Mittel.
  • Nach der Entbindung hilft der Tee bei der Regeneration, er entgiftet auf sanfte Art den Darm und regt die Milchbildung an.
  • Nach einer Fehlgeburt ist Himbeerblättertee für die Genesung hilfreich, wenn nach einer Ausschabung die Schleimhäute heilen müssen.
  • In den Wechseljahren mildert Himbeerblättertee die Symptome, vor allem die Hitzewallungen.
  • Himbeerblättertee wirkt entkrampfend auf Magen und Darm.

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Wie bereite ich Himbeerblättertee zu?

Deinen Himbeerblättertee bekommst du in der Apotheke, im Bioladen, Kräuterladen oder im Reformhaus. Wichtig ist auch hier, nur Bioqualität zu kaufen, um die Schadstoffbelastung so gering wie möglich zu halten. Hier kannst du Himbeerblättertee kaufen*.

Für eine Tasse Tee nimmst du ein bis zwei Teelöffel Teekraut und übergießt es mit ca. 250ml kochendem Wasser. Nach fünf bis 15 Minuten, je nach Vorliebe der Intensität, kannst du den leicht herb schmeckenden Aufguss abseihen und trinken. Süße ihn, wenn du magst, mit etwas Honig.

Bitte trinke den Himbeerblättertee am besten nur in Absprache mit deiner Hebamme. Größere Mengen von drei bis vier Tassen pro Tag darfst du wegen der wehenauslösenden Eigenschaften nur zum Ende der Schwangerschaft trinken. Trinke ihn nicht vor der 34. Woche, am besten erst ab der 36. Schwangerschaftswoche. Auch hier steht dir deine Hebamme mit dem richtigen Rat für den besten Zeitpunkt sowie der optimalen Dosierung zur Seite.

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Bildquelle: Getty Images

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