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Grüne Soße in der Schwangerschaft: Erlaubt oder bedenklich?

Grüne Soße in der Schwangerschaft: Erlaubt oder bedenklich?

Frische Kräuter

Grüne Soße – eine Komposition aus frischen Kräutern. Aber darfst auch du während der Schwangerschaft diese Soße genießen? Wir erklären dir gerne mehr dazu.

Was ist überhaupt Grüne Soße?

Der Begriff „Frankfurter Grüne Soße“ ist dir vielleicht etwas geläufiger. Sie ist in Frankfurt am Main seit dem 19. Jahrhundert eine weit verbreitete Tradition und wird als Beilage zu diversen Gerichten gereicht. Nach traditioneller Art werden zur Zubereitung ganze sieben Kräuter verwendet, die da wären: Petersilie, Kresse, Pimpinelle, Sauerampfer, Schnittlauch als auch Borretsch und Kerbel. Die sehr fein gehackten Kräuter werden mit hart gekochtem Eigelb vermengt. Die daraus entstehende Masse wird daraufhin durch ein Sieb gestrichen. Anschließend wird die Grüne Soße noch mit etwas Senf, Salz, Pfeffer und Essig als auch Speiseöl verrührt, woraufhin eine Art Mayonnaise entsteht. Mittlerweile ist die fertige Kräuterzusammensetzung auch im Handel erhältlich und die Grüne Soße mit Joghurt als auch saurer Sahne erweiterbar. 

Darf ich in der Schwangerschaft Grüne Soße essen?

Eine ganz klare Antwort, die wissenschaftlich belegt ist, gibt es auf diese Frage nicht. So kann man zu dem Schluss kommen: Die Menge macht das Gift. Das soll bedeuten, dass du die Soße in kleiner Menge genießen darfst und sie dir auch nur hin und wieder gönnen solltest. Die beinhaltete Petersilie hat den Ruf, wehenfördernd zu sein. Das bedeutet aber auch wiederum, dass du schon eine große Portion Petersilie zu dir nehmen müsstest, so dass dieser Fall eintreten würde. Ein bisschen Vorsicht ist geraten bei Borretsch, da es Alkaloide beinhaltet, welche für Ungeborene schädlich sein und Leberschäden hervorrufen können. Dennoch ist auch hier der Anteil in der Kräutermischung relativ gering. Wenn du dir ganz sicher sein möchtest, kannst du Borretsch ganz einfach gegen Dill austauschen. Dill ist bedenkenlos zu empfehlen und bringt diverse positive Eigenschaften mit sich. Die Kresse kannst du während deiner Schwangerschaft ganz einfach selber einsäen als auch ernten und somit auf den Kauf im Supermarkt verzichten. Frisch gekaufte Kräuter solltest du in jedem Fall vor dem Verzehr gut reinigen, so dass keine Keime oder Parasiten mehr durch den Verzehr mit aufgenommen werden können. 

Zu was reicht man Frankfurter Grüne Soße?

Die grüne Soße isst man standardmäßig zu gekochten oder gebratenen Kartoffeln. Aber auch hart gekochte Eier mit Grüner Soße gelten als Delikatesse. Hier darfst du bedenkenlos genießen, denn so bald die Eier hart gekocht sind, stellen sie keinerlei Gefahr mehr in der Schwangerschaft dar. Bei Kartoffeln solltest du etwas zurückhaltender sein. Ihnen wird nachgesagt, das Risiko einer Schwangerschaftsdiabetes zu erhöhen. Etwas extravaganter wird grüne Soße auch zu Fleischgerichten wie Ochsenbrust und Tafelspitz als auch zu Fisch serviert. Es gibt auch ein spezielles Wiener Schnitzel, welches mit Grüner Soße drapiert wird. Wenn das jeweilige Fleisch gut durchgebraten ist, brauchst du dich auch bei diesen Gerichten nicht zurückhalten und darfst genießen. Lediglich rohes Fleisch stellt in der Schwangerschaft eine Gefahr für dich und dein Würmchen dar.

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Fazit

In einem gesunden Mittelmaß darfst du Grüne Soße genießen. Die Kräuteranteile sind relativ gering, so dass man nicht von negativen Folgeerscheinungen ausgehen muss. Empfehlenswert ist es, Borretsch als Kräuteranteil gegen Dill auszutauschen, so dass man auf der ganz sicheren Seite ist. Ob du zu deinem deftigen Gericht ein kühles Malzbier in der Schwangerschaft genießen darfst und ob es eher Vor- oder Nachteile mit sich bringt, erklären wir dir gerne im verlinkten Artikel.

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Bildquelle: Getty Images/Jason Briscoe

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