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Was ist das?

Was sind Standvögel und welche Vögel nennt man so?

Wieder so ein neues Wort: Was sind denn Standvögel? Welche Vögel gehören dazu? Wir haben da ein paar spannende Infos für dich.

Kinderleicht erklärt: Was sind Standvögel?

Hast du schonmal den Begriff Zugvögel gehört? Der Storch ist zum Beispiel so einer. Im Winter wird es für ihn zu kalt und er fliegt in den Süden. Standvögel machen das Gegenteil. Ihnen macht der Winter nicht so viel aus und sie bleiben hier bei uns, wo sie ihre Nester haben. Deshalb müssen diese Vögel neben Pflanzen auch Körner oder Eicheln mögen. Insekten und kleine Tiere finden sie in der kalten Jahreszeit nämlich eher selten. Es gibt aber ein paar Ausnahmen unter den heimischen Standvögeln: Einige Raubvögel wie Turmfalken oder Mäusebussarde bleiben trotzdem in Deutschland und gehen auf die Suche nach kleinen Tieren, die sie fressen können. Meistens sind das Feldmäuse, die die Raubvögel sogar unter einer Schneedecke finden können. In Skandinavien zählen Mäusebussarde dagegen zu den Zugvögeln, weil sie für den Winter weiter in den Süden ziehen. Es ist also regional ganz unterschiedlich, ob Vögel Standvögel sind oder nicht.

Was fressen Standvögel im Winter?

Obwohl im Winter nichts wächst und die Bäume kahl sind, finden die kleinen Vögel trotzdem Futter. Davon brauchen sie auch richtig viel, weil sie bei der Kälte mehr Energie verbrauchen. Sie begeben sich auf die Suche nach Samen, Nüssen und Beeren, wie zum Beispiel Schlehen oder Vogelbeeren. Manche Vögel legen sich wie die Eichhörnchen sogar einen kleinen Vorrat an. Du kannst die Vögel bei der Futtersuche auch super unterstützen. Du kannst Meisenknödel selbst herstellen oder kaufst mit deinen Eltern welche. Dann musst du nur noch ein geeignetes Plätzchen finden, um sie aufzuhängen. Spechte ernähren sich übrigens auch im Winter von Insekten. Die findet er auch zu dieser Jahreszeit unter den Rinden und kann sie mit seinem langen Schnabel hervorholen.

Welche Vögel sind Standvögel?

Um die winterlichen Temperaturen zu überstehen, plustern sich viele der Vögel auf. So speichern ihre Federn die Wärme viel besser. Bei Tauben und Sperlingen kannst du das gut beobachten. Im Herbst und Winter sehen sie viel dicker und runder aus. Hier findest du eine Auswahl von heimischen Standvögeln in Deutschland:

Fazit

Standvögel bleiben im Winter dort, wo sie ihre Nester haben und ziehen nicht weiter in den Süden wie Zugvögel. Das kann regional auch ganz unterschiedlich sein. Vögel der gleichen Art, die weiter im Norden leben, verlassen für den Winter dann vielleicht trotzdem ihre Heimat. Im Norden wird es ja meistens viel kälter. Um die Jahreszeit zu überstehen, müssen sie dann ganz viel fressen und ihr Gefieder aufplustern.

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Bildquelle: Pexels/Sergei Starostin

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