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Meilensteine der Entwicklung: Ab wann können Babys den Kopf selber halten?

Hoch den Kopf

Meilensteine der Entwicklung: Ab wann können Babys den Kopf selber halten?

Ab wann können Babys den Kopf selber halten? Diese Frage stellen sich wohl viele frischgebackene Eltern und das zu Recht. Vor allem dann, wenn Gleichaltrige das schon mit Bravour meistern und die Eltern stolz davon berichten. Das kann verunsichern, muss es aber in der Regel gar nicht!

Bevor wir beginnen

Zuallererst: Das ist kein Wettbewerb! Du musst dir keine Gedanken machen, wenn dein Baby noch nicht den Kopf halten kann und andere bereits damit begonnen haben. Jedes Baby ist anders und die Spanne des Normalen bei der kindlichen Entwicklung sehr breit. Diese Tatsache sollte jede Mama und jeder Papa unbedingt beherzigen, da es immer wieder zu Gesprächen kommen kann, in denen dir mitgeteilt wird, was andere Kinder im gleichen Alter schon alles können. Das kann verunsichern und vor allem Sorgen hervorrufen. Sollte das der Fall sein, hoffe ich, dass dir dieser Artikel einige Bedenken nehmen kann.

Ab wann können Babys den Kopf selber halten?

Um die kindliche Entwicklung beurteilen zu können, hat es sich bewährt, zunächst in groben Rastern zu denken, den Meilensteinen der Entwicklung. Wenn ein Kind durch dieses Raster fällt, bedeutet das nicht unbedingt, dass es krank ist, jedoch etwas genauer beobachtet werden sollte. Die Meilensteine der Entwicklung sind, wie der Name bereits verrät, die verschiedenen Stadien, die ein Kind in seiner Entwicklung durchmacht. Dazu gehört natürlich auch die Motorik und somit das Heben und Halten des Kopfes.

Köpfchen heben und halten in den ersten drei Monaten?

Ein Neugeborenes ist zwar dazu in der Lage, seinen Kopf von einer Seite zur anderen zu drehen, kann diesen jedoch nicht richtig halten. Das liegt an der schwachen Nackenmuskulatur, weshalb man den Kopf auch noch vorsichtig stützen sollte. Innerhalb der ersten drei Monate lernt das Baby, in der Bauchlage den Kopf und die Schultern zu heben und diese auch für längere Zeit zu halten. Dabei stützt es sich auf die Unterarme.

Der dritte bis sechste Monat: Na, was macht das Köpfchen?

Es ist unglaublich, wie schnell sich Babys weiter entwickeln. Kaum sind drei weitere Monate vergangen, da drehen sich die Kleinen ohne Hilfe von der Bauch- in die Rückenlage und können sogar sitzen, indem sie sich mit den Armen abstützen. Egal welche Position, das Köpfchen kann nun allein gehalten werden. Dies sind wichtige Voraussetzungen, um die nächsten Meilensteine zu erreichen: Das Sitzen und Krabbeln.

Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen?

Wenn euer Baby gerade das Licht der Welt erblickt hat, braucht es natürlich noch viel Unterstützung beim Halten des Kopfes. Das ist wichtig, um Schmerzen und Verletzungen an der Nackenmuskulatur vorzubeugen.

Möchte man sein Kind etwas ermutigen, den Kopf zu heben und somit die Nackenmuskulatur zu trainieren, kann man das Baby von Zeit zu Zeit auf den Bauch drehen. Es wird versuchen, nach dir oder seinem Spielzeug zu schauen. Das sollte jedoch behutsam passieren und stets unter Aufsicht.

Manche empfehlen, zwischen dem dritten und sechsten Monat das Baby in Sitzposition zu bringen und dabei den Kopf und Nacken beispielsweise durch ein Kissen zu stützen. Dieses Thema scheint jedoch umstritten. Kinderärzte und Hebammen warnen vor der großen Verletzungsgefahr.

Wenn ihr Sorgen habt, dass sich euer Baby nicht zeitgemäß entwickelt, solltet ihr auf jeden Fall euren Kinderarzt oder die Hebamme konsultieren. Grundsätzlich gilt aber: Es gibt nicht den Tag X, an dem euer Baby kerzengerade im Stuhl sitzen muss und seinen Kopf von links nach rechts drehen kann. Manche Kinder brauchen dafür etwas länger als andere. Beispielsweise erreichen Frühchen in der Regel die ersten Entwicklungsmeilensteine etwas später. Sollte es jedoch zu starken Abweichungen kommen, ist es natürlich empfehlenswert, mit eurem Arzt des Vertrauens oder der Hebamme zu sprechen.

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Bildquelle: Getty Images/Eleonora_os

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