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3D-Ultraschall: Sinnvolle Untersuchung vs. Babywatching

Hallo Baby!

3D-Ultraschall: Sinnvolle Untersuchung vs. Babywatching

Lange gab es die ersten Fotos vom Ungeborenen nur in Schwarz-Weiß und außer der Silhouette konnte man darauf auch wenig erkennen. Der 3D-Ultraschall ermöglicht dagegen beeindruckende Einblicke in den Babybauch. Mit dem 3D-Ultraschall wurde der Frauenarztbesuch für viele werdende Mamas und Papas zum regelrechten Babykino. Aber gibt es beim 3D-Ultraschall auch Nebenwirkungen und ver übernimmt die kosten für das Babywatching?

Drei große Ultraschall-Untersuchungen werden routinemäßig in der Schwangerschaft durchgeführt. Dabei kontrolliert der Arzt die Entwicklung des Babys, seiner Organe z. B. die größe und Funktionsfähigkeit des kleinen Herzen sowie das Wachstum und die Versorgung der Gebärmutter. Der Blick in den Bauch ist aus medizinischer Sicht also eine wichtige Kontrolle, ob die Schwangerschaft gesund verläuft.

Für werdende Eltern ist sie natürlich weitaus mehr: Sie können ihr Baby sehen! Kopf, Näschen, Augen und Mund, Armen, Beine, Füße, Zehen und Finger ... ist alles da? Das lässt sich auf dem meist schwarz-weißen Ultraschallbild schon gut erkennen, aber mit der neuen Technik des 3D-Ultraschall wird alles noch realer.

3D-Ultraschallbild in der 24. SSW

Wie wird der 3D-Ultraschall gemacht?

Eine spezielle Software setzt die einzelnen Aufnahmen der 3D-Ultraschall-Untersuchung am Computer zu einem dreidimensionalen Bild zusammen. Das heißt, anders als bei dem herkömmlichen Ultraschall wird das Baby um eine weitere Dimension abgebildet. Hat es die Nase von Papa, die Grübchen von Mama? Die Bilder eines 3D-Ultraschalls sind so genau und so scharf, dass sie solche Details erkennen können. Vorausgesetzt der kleine Zwerg im Bauch spielt mit.

Wann ist ein 3D-Ultraschall am besten?

Wie gut die Bilder beim 3D-Ultraschall werden, hängt davon ab, wie das Baby liegt. Ideal ist natürlich die Bauchlage, also wenn es euch sein süßes Bäuchlein entgegenstreckt. Auch sollte das Ungeborene noch genügend Platz in der Gebärmutter haben, um sich zu bewegen. Am interessantesten ist deshalb der Zeitraum zwischen der 20. SSW und der 30. SSW – dieser Zeitraum fällt praktischerweise mit der 2. Feindiagnostik und somit dem zweiten großen Vorsorge-Ultraschall zusammen.

In diesen SSW hat das Kind quasi die optimale Größe: Es hat sich so weit entwickelt, das viele schöne Details seines Aussehens zu erkennen sind, ist aber noch nicht zu groß. Gegen Ende der Schwangerschaft wird es doch ziemlich eng in Mamas Bauch, Händchen und Beinchen werden nah an den Körper gedrückt und verdecken deshalb oft das Gesicht.

Welche Lage der Plazenta ist für einen 3D-Ultraschall ungünstig?

Schwieriger werden die Aufnahmen mit dem 3D-Ultraschall, wenn die Plazenta ungünstig sitzt. Je nachdem, an welcher Stelle der Gebärmutter sich die Eizelle eingenistet hat, wächst der Mutterkuchen an einer anderen Stelle an.

Meistens liegt die Plazenta gegenüber dem Muttermund im oberen Teil der Gebärmutter. Sie kann aber ebenso an der Seiten- sowie Hinter- und Vorderwand festwachsen. Vor allem bei einer Vorderwandplazenta kann es Probleme bei den Aufnahmen geben. Der Mutterkuchen verdeckt dann schlicht die Sicht auf das Baby. Eure Frauenärztin wird dann versuchen mit einem anderen Winkel ein gutes Bild von eurem Baby zu bekommen - was in den meisten Fällen auch klappt, wenn euer Baby mitspielt.

Wie viel kostet ein 3D-Ultraschall?

Mittlerweile gehört ein 3D-Ultraschall eigentlich zur Standarduntersuchung bei den drei großen Vorsorge-Untersuchungen mit Ultraschall (Feindiagnostik) und muss in diesem Rahmen in der Regel auch nicht mehr gesondert bezahlt werden. Meist werden diese Untersuchungen von speziellen Frauenarztpraxen durchgeführt, die eine spezielle Ausbildung in diesem Bereich und das entsprechende Ultraschallgerät haben.

Weitere Ultraschalluntersuchungen ohne Indikation – 3D- oder normal – sind ansonsten kein Bestandteil der vorgeschriebenen Routineuntersuchungen und zählen zu den sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen (IGel). Was bedeutet, dass die Krankenkassen die Kosten dafür nicht übernehmen. Diese sind von Praxis zu Praxis verschieden, belaufen sich aber in der Regel auf über 100 Euro. Genauere Infos dazu bekommt ihr bei eurem Frauenarzt. Viele Praxen bieten mittlerweile gar Abo-Angebote für Ultraschalls an, inklusive eine Flatrate (damit bekommt ihr so viele Ultraschalls, wie ihr wollt).

Viele Frauenärztinnen machen übrigens bei jeder Vorsorgeuntersuchung einen klassischen Ultraschall (keinen 3D-Ultraschall) mit, ohne dafür etwas zu berechnen. Ein Anrecht hab ihr darauf aber nicht.

Nach 3D kommt der 4D-Ultraschall

Noch einen Schritt, beziehungsweise eine Dimension weiter geht der sogenannte 4D-Ultraschall. Die statischen 3D-Bilder werden um die Dimension Zeit erweitert. Und das bedeutet, dass daraus sogar ein Video des Babys im Mutterleib erstellt werden kann. Das funktioniert, indem die einzelnen 3D-Aufnahmen so schnell aufgebaut werden, dass sie sich zu einem Film mit mehreren Bildern pro Sekunde aneinander reihen.

Natürlich sind solche Momente für werdende Eltern magisch, doch die 3D- bzw. 4D-Technik wurde nicht zu dem Zweck entwickelt, Eltern glücklich zu machen. Vor allem die pränatale Diagnostik hat sie ein großes Stück weiter gebracht. Fetale Fehlbildungen können früher erkannt, Größenentwicklungen vor allem des Kopfes besser überprüft und motorische Fähigkeiten besser beobachtet werden: Win-Win für Medizin und Eltern-Liebe.

Wird 3D-Ultraschall verboten?

Keine Sorge, im Rahmen der drei großen Vorsorgeuntersuchungen wird es auch in Zukunft die beliebten 3D-Ultraschalls geben. Was es ab 2021 aber nicht mehr geben soll, sind medizinisch unnötige Ultraschall-Untersuchung zum reinen Vergnügen für die Eltern. Mehr Infos dazu, welche Art von Ultraschall in Zukunft verboten werden sollen, findet ihr in unserem Artikel "Babykino: Unnötige Ultraschalluntersuchungen ab 2021 untersagt".

Ist der 3D-Ultraschall schädlich für mein Baby?

Die Experten sind sich relativ einig, dass die normalen Ultraschall-Untersuchungen, egal ob 2D oder 3D, die im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden, keine schädliche Auswirkung auf eurer Ungeborenes hat.

Was sie allerdings kritisch sehen, ist sogenanntes Babywatching, das teilweise auch noch von Laien oder mit Leih-Ultraschallgeräten gar ohne Aufsicht zuhause durchgeführt wird – meist mit einer deutlich längeren Schalldauer als dies bei einer Vorsorgeuntersuchung üblich ist. „Da nicht sicher ist, ob es in dieser Länge und Intensität – vor allem bei der unkontrollierten Durchführung durch Laien – doch zur Erwärmung des menschlichen Gewebes und damit zu möglichen Schäden kommen kann, ist diese Risiko-Nutzen-Abwägung aus heutiger Sicht sinnvoll“, sagt Eberhard Merz, Professor für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Frankfurt in einem Artikel des Tagesspiegel.

Ihr habt ein wundervolles 3D-Ultraschallfoto von eurem ungeborenen Baby bekommen? Hier ein paar Ideen, wie ihr es stilvoll aufbewahren bzw. in Szene setzen könnt:

Personalisierter Fotorahmen für Ultraschallbild

Personalisierter Fotorahmen für Ultraschallbild

Mutterpasshülle mit Herzausschnitt für ein Ultraschallfoto

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Fotorahmen für den Scan-Sonogramm-Wochen-Countdown

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3D-Bilderrahmen mit Platz für dein Ultraschallfoto im Bauch der Figur

3D-Bilderrahmen mit Platz für dein Ultraschallfoto im Bauch der Figur

Auch bei Etsy findet ihr viele süße Ideen zur Präsentation eures Ultraschallfotos:

 

Bildquelle: Hersteller Etsy

 

Bildquelle: Hersteller Etsy
Gestickter 3D-Ultraschschall
Bildquelle: Hersteller Etsy

Ultraschallbilder: Das große "Was ist Was"

Ultraschallbilder: Das große "Was ist Was"
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Bildquelle: vision net ag

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