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Fruchthöhle: Wann man sie im Ultraschall sehen kann und was ihre Aufgabe ist

Fruchthöhle: Wann man sie im Ultraschall sehen kann und was ihre Aufgabe ist

Kleines Wunder

Die Fruchthöhle ist das Erste, was im Ultraschall während einer Schwangerschaft zu sehen ist. Alle wichtigen Fragen und Antworten.

Fruchthöhle: Was ist das?

Die Fruchthöhle ist dir vielleicht eher als Fruchtblase bekannt. Der Begriff wird nur ganz zu Beginn der Schwangerschaft genutzt, später wird die Höhle zu der mit Flüssigkeit gefüllten Fruchtblase. Die Fruchthöhle bildet sich in den ersten Wochen der Schwangerschaft und ist ein Membransack aus ganz dünnem, aber sehr dehnbarem Gewebe. Dieser schützt das heranwachsenden Leben während der gesamten Schwangerschaft wie ein Kokon.

Ab welcher Woche ist sie sichtbar?

Etwa in der fünften oder sechsten Schwangerschaftswoche ist die Fruchthöhle in der Gebärmutter nachweisbar. Im Ultraschall bei der Frauenärztin ist sie als kleiner schwarzer Punkt in der Gebärmutter zu sehen. Darin entwickelt sich der Embryo.

In der sechsten bis siebten SSW kann man dann in der Regel den Dottersack und auch die Struktur des Embryos und seinen Herzschlag im Ultraschall erkennen.

Wo liegt die Fruchthöhle?

Die Fruchthöhle liegt in der Gebärmutter und dort bleibt sie auch, während in ihr nach und nach das Baby heranwächst. Zu Beginn der Schwangerschaft hat die Gebärmutter noch etwa die Größe einer Birne. Bis zur Geburt wächst sie so stark, dass am Ende etwa zwei Fußbälle in ihr Platz finden könnten.

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Wenn die Fruchthöhle leer bleibt

Nicht in jeder Fruchtblase wächst auch tatsächlich ein Embryo heran. Bei durchschnittlich jeder 20. Einnistung kommt es zu einem sogenannten "Windei", also zu einer leeren Fruchthöhle. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Höhle leer bleibt, liegt also bei etwa fünf Prozent.

Bei einem Windei läuft erstmal alles wie bei einer gewöhnlichen beginnenden Schwangerschaft ab: Eine befruchtete Eizelle wandert in die Gebärmutter und nistet sich dort gemütlich ein. Plazenta und Fruchthöhle entstehen und der Schwangerschaftstest wird positiv, da der Körper beginnt, das Schwangerschaftshormon HCG zu produzieren.

Bei einer gesunden Schwangerschaft  würde nun das Wachstum des Embryos beginnen. Es kann aber auch passieren, dass sich die Zellen des embryonalen Körpers nun gar nicht entwickeln oder dass sie nach kurzer Zeit ihre Entwicklung einstellen. Dann bleibt die Höhle leer und wir sprechen von einem Windei. Dieser Vorgang kann durch eine Ultraschalluntersuchung erkannt werden. Mehr zum Thema Windei liest du hier:

Bildquelle: IMAGO / Westend61

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