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5. SSW: Der ist positiv. Wow, du bist wirklich schwanger!

5. SSW: Der ist positiv. Wow, du bist wirklich schwanger!

Erstes Trimester

In der fünften Schwangerschaftswoche zeigt dir dein Körper schon deutlicher, dass da etwas anders ist als sonst: Deine Periode bleibt aus, wahrscheinlich spannen deine Brüste und der Schwangerschaftstest ist positiv. Herzliche Glückwünsche: Da wächst ein Baby in dir heran. Warum du am besten gleich einen Arzttermin vereinbarst, dich um eine Hebamme kümmerst und was rund um SSW 5 wichtig ist.

MEILENSTEINE DER 5. SSW

Dein Baby ... ist jetzt so groß wie ein Sesamsamen.
Dein Bauch ... sieht noch aus wie immer.
Vorfreude Der Test ist positiv – und jetzt? Auch wenn es sehr früh ist, kannst du einen Termin mit deiner Gynäkologin vereinbaren, um die Schwangerschaft zu bestätigen. Im Ultraschall ist allerdings höchstens ein kleiner schwarzer Punkt zu sehen – die Fruchthöhle. Der Embryo ist meist erst ab Mitte der sechsten Woche zu erkennen.
Mama-Tipp der Woche Such dir eine Hebamme. Ja, wirklich schon ab SSW 5. Leider ist es in vielen Regionen wegen des Hebammenmangels gar nicht mehr so leicht, jemanden zu finden.
Papa-Tipp der Woche Alles ist noch frisch und jeder geht anders mit der Baby-Nachricht um. Frag dich: Wie ist das bei dir – und wie kannst du deine Partnerin unterstützen?
Deine 5. SSW ... geht von 4+0 bis 4+6 (4 Wochen + 0 bis 6 Tage)

Der Test sagt „schwanger“? Check!

In der 5. SSW (4+0 bis 4+6) sollte der Schwangerschaftstest aus der Drogerie oder Apotheke bereits ein sicheres Ergebnis liefern. Der (Morgen-)Urintest, für den du nach dem Aufstehen aufs berühmte Stäbchen pinkelst, reagiert auf das Schwangerschaftshormon hCG. Das schüttet die befruchtete Eizelle aus, sobald sie sich in die Gebärmutterschleimhaut eingenistet hat.

Der Test ist negativ?

Urintests reagieren erst ab einer gewissen Menge an hCG im Urin. Wenn du den Schwangerschaftstest sehr früh machst oder sich dein Zyklus etwas verschiebt, kann es vorkommen, dass er noch negativ ausfällt, obwohl du schwanger bist. Sei nicht traurig: So lange du deine Periode nicht bekommst, ist noch alles drin. Warte am besten ein, zwei Tage ab, bevor du den Test noch einmal wiederholst.

Ein Bluttest ist in diesem Stadium am zuverlässigsten

Denn deine Ärztin kann das Hormon hCG im Blut viel früher als im Urin nachweisen. Ein Bluttest ist schon neun Tage nach der Befruchtung der Eizelle möglich und zu fast 100 Prozent genau.

Dein Baby in der 5. SSW: Ab Tag 22 schlägt sein Herzchen

Inzwischen ist das Embryo etwa zwei Millimeter groß und gleicht einer langgezogenen Larve. Kopf und Rumpf werden angelegt. Alle wichtigen Organe beginnen ab SSW 5 zu wachsen. Das Neuralrohr, das später Gehirn und Rückenmark verbindet, schließt sich in dieser Woche. Auch die Arme und Beine werden in der 5. SSW angelegt.

Am Ende der fünften Woche – etwa am 22. Tag nach der Befruchtung – beginnt das Herzchen des kleinen Embryos mit seiner Arbeit. Ein Meilenstein. Schließlich versorgt es schon bald alle heranwachsenden Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen. Das miniwinzige Herz schlägt 120- bis 160-mal pro Minute – und damit rund doppelt so schnell wie deins. Im Ultraschall nachweisbar ist der Herzschlag etwa ab Mitte der sechsten Woche.

Die Blutung bleibt aus und der Schwangerschaftstest ist positiv: Viele Frauen möchten jetzt am liebsten sofort zur Gynäkologin gehen und hoffen, in SSW 5 schon ihr Baby im Ultraschall zu sehen. Spoiler: Das geht noch nicht. So früh ist höchstens ein schwarzer Fruchthöhlen-Punkt zu sehen.

Gut zu wissen

Dein Körper in der 5. SSW: Da tut sich was

Während du dich emotional vermutlich noch auf den Gedanken einstellen musst, schwanger zu sein, schafft es dein Körper beeindruckend schnell zu switchen und die gewaltigen Umstellungsprozesse fürs Projekt Baby zu meistern.

Äußerlich ist noch nichts von der Schwangerschaft zu erahnen…

…im Körper verändert sich allerdings eine Menge unter dem Einfluss der freigesetzten Schwangerschaftshormone. Gebärmutter und Vagina werden dehnbarer, größer und weicher – und zum Schutz fürs Baby bildet sich ein zäher Schleimpfropf vor dem Muttermund. Seine Mission: Krankheitserregern den Weg versperren. Läuft alles nach Plan, löst er sich erst kurz vor der Geburt wieder.

Vielleicht fängt es bei dir rund um die fünfte Schwangerschaftswoche im unteren Bauch an zu zwicken oder es zieht im Unterleib? Tatsächlich lautet eine der häufigsten Fragen, die Schwangere ihrer Gynäkologin stellen:

Was passiert da im Bauch – sind Unterleibsschmerzen normal?

Sei unbesorgt: Es kann sein, dass du in der Frühschwangerschaft Periodenähnliche Bauchschmerzen hast, weil sich

  • dein Bindegewebe lockert,
  • die Gebärmutter wächst
  • und sich die Mutterbänder dehnen.

Das ist ganz normal in SSW 5. Vielen Schwangeren hilft es schon, wenn sie nach Absprache mit ihrer Gynäkologin regelmäßig Magnesium einnehmen. Stärkere Schmerzen oder eine Blutung solltest du allerdings sicherheitshalber ärztlich abklären lassen. Sehr selten gilt es, eine Eileiterschwangerschaft auszuschließen. Ein Anzeichen dafür können einseitige Bauchschmerzen sein.

Womöglich spürst du in SSW 5 schon Schwangerschafts-Symptome:

  • Nutzt du die Temperaturmethode, wirst du beim Messen feststellen, dass deine Temperatur nicht wie sonst kurz vor der Periode sinkt – sondern hoch bleibt.
  • Eventuell bemerkst du einen verstärkten Ausfluss. Ist er durchsichtig oder weiß, in der Konsistenz von wässrig bis klebrig und hast du keine Beschwerden, ist er völlig normal. Selbst kleine Schmierblutungen sind in der Regel kein Grund zur Sorge. Zum Arzt gehen solltest du, wenn der Ausfluss übel riecht und es unangenehm juckt. Hast du dir eine Infektion zugezogen, muss sie deine Ärztin behandeln. In der Schwangerschaft ist das besonders wichtig, um das Baby nicht zu gefährden.
  • Die Brust spannt, ist berührungsempfindlich und wird größer? Das ist eins der typischen Anzeichen dafür, dass du schwanger bist. Ein bügelloser, weicher Sport- oder Still-BH gibt Halt, ohne einzuengen. Nicht wundern: Durch die Schwangerschaftshormone werden die Brustwarzenhöfe dunkler.
  • So manche Frau fühlt sich erschöpft, müde und wie ausgebremst. Das liegt vor allem am Baby-und-Schwangerschafts-Beschützer-Hormon Progesteron. Es wirkt beruhigend und manchmal fast wie eine Schlaftablette. Gönn dir und deinem Körper etwas Ruhe. So ein Baby zu bauen, ist schließlich ein Kraftakt. Deshalb ist es ehrlich gesagt sogar gut möglich, dass du in der Frühschwangerschaft gar nicht anders kannst, als dich, so oft es geht, hinzulegen.
  • Rund vier von fünf werdenden Mamas machen Bekanntschaft mit der Frühschwangerschafts-Übelkeit. Sie beginnt im Schnitt in SSW 5, nimmt bis SSW 9 zu und flaut dann bei den meisten bis zur SSW 16 wieder ab. Gynäkologinnen raten, die persönlichen Auslöser zu enttarnen und künftig zu meiden. Beobachte dich dafür genau: Wann ist dir besonders übel? Was hast du davor gegessen, getrunken oder gemacht? Daraus kannst du schon einiges ableiten.
  • Ab der 5. SSW sinkt der Blutdruck ab. Deshalb kann es dir schon mal schwindelig werden. Mach langsam und achte darauf, genug zu trinken.
  • Was Erst-Schwangere oft überrascht: Der Geruchs- und Geschmackssinn kann sich verändern. Vielleicht nimmst du Düfte und Aromen intensiver und anders als gewohnt wahr? Oder dich ekeln manche Gerüche sogar? Vielen Schwangeren geht das so mit Kaffee, Alkohol und Zigarettenrauch. Das könnte ein Trick der Natur sein, damit der Verzicht darauf leichter fällt.
  • Umgekehrt überkommen dich vielleicht blitzartig Gelüste und Heißhungerattacken? Auch das ist hormonbedingt.
  • Das Progesteron verlangsamt diverse Prozesse im Körper der werdenden Mutter. Inklusive der Verdauung. Deshalb kann es sein, dass du schneller unter Verstopfung und Blähungen leidest. Um ehrlich zu sein: Durch die Schwangerschaftshormone und die wachsende Gebärmutter können dich ein aufgeblähter Bauch und die Neigung zu Verstopfung über die gesamte Schwangerschaft begleiten.
  • Stimmungsschwankungen sind typisch für die Frühschwangerschaft. Hat sich nach einigen Wochen alles eingespielt, ist die möglicherweise extreme Gefühls-Achterbahn meist wieder passé.
  • Du merkst noch gar nichts? Auch das kommt vor. Keine Sorge.

Leidest du unter einer körperlichen oder psychischen Erkrankung, gehört neben deiner Gynäkologin und deiner Hebamme auch die entsprechende Fachärztin ins Schwangerschaftsvorsorge-Team.

Wichtig zu wissen
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Check-Liste für SSW 5:

Alles, was du ab der 4. SSW beachten solltest, gilt auch jetzt in SSW 5: Ernähre dich gesund, gönne dir frische Luft und Bewegung. Nimm nach Absprache mit deiner Ärztin Folsäure und Jod ein und verzichte auf Alkohol und Zigaretten. In der 5. SSW kannst du dich zusätzlich um folgende Punkte kümmern:

  1. Hast du schon einen Arzttermin? Manche Praxen vergeben sofort einen Termin, um die Schwangerschaft zu bestätigen, dich zu untersuchen und früh über wichtige Schwangerschafts-Themen zu informieren. Andere bitten dich um etwas Geduld bis zur achten Woche oder zu SSW 9. Dann ist deutlich mehr im Ultraschall zu sehen.
  2. Sei vorbereitet: Ob dein erster Termin in SSW 5 oder später in der Frühschwangerschaft ist: Deine Gynäkologin wird dir auf jeden Fall Fragen zu deiner letzten Periode, deinem Stoffwechsel, Kinder- und Erbkrankheiten (auch väterlicherseits), Allergien, eventuellen Fehlgeburten und Abbrüchen sowie deinem Impfstatus stellen. Auch über deine Lebensgewohnheiten und deine Arbeit werdet ihr sprechen, um mögliche Risiken abzuschätzen.
  3. Vorsicht bei Risiko-Berufen: Schwangere stehen unter einem besonderen Schutz vor gesundheitlichen Gefahren. Arbeitest du mit Strahlung oder Chemikalien, ist dein Job körperlich extrem anstrengend oder gefährdet er das Baby, besprich das frühzeitig mit deiner Gynäkologin. Eventuell musst du deinen Arbeitgeber schon jetzt einweihen, damit ihr einen Weg findet, dich und den Embryo zu schützen. Schwangere, die in Kitas, Kindergärten, Pflege- und Betreuungseinrichtungen, Kliniken und Arztpraxen arbeiten, müssen einen ausreichenden Immunschutz nachweisen können, sonst greift das Beschäftigungsverbot. Hier findest du alle wichtigen Infos dazu.
  4. Plane deine Vorsorgeuntersuchungen: Solange die Schwangerschaft nicht als Risikoschwangerschaft eingestuft wird, gehst du jetzt bis zur 30. SSW alle vier Wochen zur Vorsorgeuntersuchung, später 14-tägig. Sonst macht es nach Absprache mit deiner Gynäkologin oder Hebamme auch öfter Sinn. Nach dem errechneten Geburtstermin steht alle ein bis zwei Tage eine Kontrolle an. Gesetzlich sind drei Ultraschall-Termine bei deiner Gynäkologin vorgesehen. Bei Verdacht auf eine Unregelmäßigkeit zahlt die Krankenkasse aber natürlich weitere Ultraschall-Untersuchungen.
  5. Kümmere dich jetzt schon um eine Hebamme: Auch wenn es dir extrem früh vorkommt: Da es immer schwieriger wird, eine Hebamme oder Beleghebamme zu finden, solltest du zeitnah mit der Suche beginnen und bei deiner Gynäkologin und im Freundeskreis nach Empfehlungen fragen. Wichtig ist, dass die Chemie zwischen euch stimmt. Deine Hebamme wird schließlich die intimsten Dinge von dir erfahren und zu sehen bekommen.
  6. Ungeplant schwanger? Such das Gespräch mit deinem Partner*in, Freunden, deiner Frauenärztin oder einer neutralen Beratungsstelle wie profamilia, wenn du Hilfe brauchst, deine Gedanken zu deiner neuen Situation zu ordnen.
  7. Ungewollt schwanger? Wenn du über eine Abtreibung nachdenkst, wende dich an eine anonyme Beratungsstelle, z. B. profamilia und informiere dich über deine Möglichkeiten. Du musst da nicht alleine durch.

Typische Fragen in SSW 5

Bestimmt schwirren dir schon viele Fragezeichen durch den Kopf und mit jeder Schwangerschaftswoche tauchen neue auf. Wir haben Antworten auf die Fragen, die sich viele werdende Mamas rund um die fünfte Schwangerschaftswoche stellen.

SSW 5: Warum ist auf dem Ultraschallbild nichts zu sehen?

Hast du den Test sehr früh gemacht, kann es sein, dass in der fünften Woche bzw. der vermuteten fünften Woche bei einer Ultraschall-Untersuchung nur die aufgebaute Schleimhaut zu sehen ist. Bestätigt der Bluttest bei deiner Gynäkologin die Schwangerschaft, kannst du erst einmal abwarten. Bei einem Arzttermin ab der siebten Schwangerschaftswoche ist schon deutlich mehr zu sehen, wenn sich die Schwangerschaft bzw. der Embryo gut entwickelt. Es ist also erst einmal etwas Geduld und „Gute Hoffnung“ gefragt, auch wenn es schwerfällt.

Worauf sollte ich als Schwangere beim Essen verzichten?

Darüber lässt sich sicher diskutieren. Bei einigen Nahrungsmitteln sind sich aber so ziemlich alle darüber einig, dass sie ein Gefahrenpotenzial fürs Ungeborene im Bauch bergen: Dazu zählen vor allem rohe tierische Produkte. So können etwa veruneinigtes Sushi, Rohmilch oder ein blutiges Steak mit Toxoplasmose- und Listerioseerregern befallen sein.

Auch Alkohol, zu viel Koffein (aus Energy-Drinks, sehr viel Kaffee oder koffeinhaltigem Tee) sowie chininhaltige Getränke wie Tonic Water oder Bitter Lemon sind tabu. Im ersten Drittel der Schwangerschaft raten viele Gynäkologinnen außerdem dazu, keine Leber und Innereien zu essen, da sie hohe Mengen an Vitamin A enthalten. Zu viel davon könnte dem Embryo schaden.

SSW 5: Und was, wenn ich als Schwangere krank werde?

Am besten besprichst du dich mit deiner Ärztin bevor du etwas einnimmst – auch bei frei verkäuflichen Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln. In der vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten unabhängigen App Embryotox kannst du Wirkstoffe und Medikamente in die Suche eingeben und erfährst, ob sie für die Schwangerschaft geeignet sind. Alternativ kannst du dich bei der Beratungsstelle für Medikamente in der Schwangerschaft und Stillzeit des Universitätsklinikums Ulm nach Wirkstoffen erkundigen.

Ich habe leichte Blutungen. Muss ich mir Sorgen machen?

Blutungen können immer auftreten, sind in SSW 5 aber besonders häufig. Eine leichte Blutung kann auf die Einnistungsblutung hindeuten: Manche Frauen bluten etwas, wenn die Eizelle an der Wand der Gebärmutter andockt. Manchmal ist auch die eintretende Periode und der frühe Verlust der Schwangerschaft der Auslöser. Im Zweifel gilt immer: Sprich mit deiner Gynäkologin über deine Ängste.

Mit zunehmender Anzahl der SSW nimmt die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt und damit verbundenen Blutungen stetig ab. Das Risiko liegt nach der 5. SSW bei unter 20 % und ab der 8. SSW bei ca. drei Prozent.

Fehlgeburt: Welche Anzeichen gibt es?

Warnsignale für einen Abgang können Blutungen und starke, krampfartige oder ziehende Schmerzen im Unterbauch oder im unteren Rücken sein. In einer so frühen Woche wie der fünften SSW kann es jedoch auch sein, dass es zu einem verhaltenen Abort kommt. Dabei spürt die betroffene Frau weder Schmerzen, noch blutet sie. Ein mögliches Anzeichen: Die Brüste spannen nicht mehr und die Übelkeit flaut ab.

Leider ist es keine Seltenheit, dass eine Schwangerschaft nur sehr kurz anhält. Der Körper beendet sie häufig, wenn es in der Entwicklung zu Fehlbildungen kam. Dies ist ein natürlicher Schutzmechanismus der Natur. Aber deshalb ist ein Abgang für Schwangere, die sich auf ihr Kind freuen, selbstverständlich nicht weniger schmerzhaft. Hast du Angst vor einer Fehlgeburt, wende dich auf jeden Fall an deine Ärztin.

Fehlgeburt in der fünften Woche (SSW 5) – was jetzt?

Hattest du einen Abgang, wird deine Frauenärztin mit einer Ultraschalluntersuchung kontrollieren, ob sich alle Zellen aus deiner Gebärmutter gelöst haben und keine Infektionsgefahr besteht. Ist bei der Untersuchung beim Embryo kein Herzschlag mehr vorhanden, gibt es zwei Möglichkeiten: Eine Fehlgeburt ohne Ausschabung, bei der der Körper das Zellgewebe abstößt und es zur Blutung kommt – oder eine Fehlgeburt mit Ausschabung. Dabei werden unter Narkose die Reste des Embryos und des Mutterkuchens aus der Gebärmutterhöhle entfernt.

Was kann, soll, muss ich jetzt in der fünften Woche schon besorgen?

Im Prinzip brauchst du noch nichts. Aber es gibt einige Dinge, die dir jetzt vielleicht guttun:

Guter Hoffnung 1 | Bio-Schwangerschaftstee
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Mom to Mom® Nicht Übel - Schwangerschaftstee fürs 1. Trimester (Bio-Zertifiziert)
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WELEDA Schwangerschafts-Pflegeöl
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So war es bei mir

In der fünften Woche wird es (meist) offiziell. Trotzdem empfindet nicht jede Schwangere sofort einen Glückshormonrausch, sobald sie den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hält. Ich starrte ehrlich gesagt erstmal eher überfordert darauf, obwohl unser Mini ein Wunschkind ist. Lachte. Weinte. Und wusste vor lauter Herzklopfen überhaupt nicht, was ich denken sollte. Was mir half: Ganz bewusst tief ein- und auszuatmen. Und: Der Anruf bei meiner Gynäkologin, die mir direkt einen Termin gab.

Bildquelle: Getty Images / NataliaDeriabina

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