U-Untersuchungen: Ihr persönlicher Kalender

Die U-Untersuchungen sind wichtig, um die Entwicklungsverzögerungen und Krankheiten rechtzeitig zu erkennen. Hier können Sie einen persönlichen U-Untersuchungs-Kalender für Ihr Kind erstellen und ausdrucken, damit Sie keinen Termin verpassen.


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U-Untersuchungskalender



Erstellen Sie einen U-Untersuchungs-Kalender für Ihr Kind:



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Die Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U11 sowie J1 und J2 werden von Kinder- und Jugendärzten durchgeführt und finden in regelmäßigen Abständen zwischen Geburt und dem 8. Lebensjahr statt. Dabei werden die Untersuchungen U1 bis U9 von allen Krankenkassen gezahlt, ebenso wie die Jugenduntersuchung J1. Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte empfiehlt außerdem noch die Untersuchungen U10, U11 und J2, die allerdings nicht von allen Krankenkassen übernommen werden. Neben der Erkennung und Behandlung etwaiger Krankheiten und Entwicklungsstörungen erfolgt bei jedem Termin außerdem eine Beratung zu aktuell relevanten Impfungen und es gibt allgemeine Empfehlungen zur gesunden Ernährung und Lebensweise des Kindes.
Neue Regeln für die "U's" Seit September gibt es ein neues "Gelbes Heft" für die ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern. Eltern bekommen das U-Heft direkt nach der Geburt – entweder in der Geburtsklinik oder von der Hebamme. Wer bereits das alte Heft hat, bekommt (bis zur U6) das neue Heft zusätzlich zum alten. Für Eltern von älteren Kindern (ab U7) gibt es bei den weiteren U-Untersuchungen einfach ein Einlegeblatt, das ins bisherige U-Heft eingelegt werden kann.

Im neuen U-Heft werden die Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 dokumentiert


© Gemeinsamer Bundesausschuss
Die Neuerungen im Überblick:

➤ Eltern erfahren vorab mehr über die Inhalte der Vorsorgeuntersuchung.

➤ Eine heraustrennbare Karte für Kindergärten etc. dient als Nachweis, dass die U-Untersuchungen durchgeführt wurden. Der Vorteil: Vertrauliche Informationen zum ärztlichen Befund werden so nicht an die Betreuungseinrichtung weitergegeben.

➤ Neugeborene können in den ersten Tagen nach der Geburt auf die Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose untersucht werden.

➤ Neue Standards und Kriterien beim Hör- und Sehtest.

➤ Ärzte sollen verstärkt auf mögliche psychische Probleme und soziale Konflikte in der Familie achten.

➤ Die Eltern werden jetzt verstärkt darauf hingewiesen, mit ihrem Kind zum Zahnarzt zu gehen.

➤ Verbindliche Impfberatung.

➤ Beratungsbedarf zu Themen wie Stillen, Ernährung, auffälligem Schreien und Schutzimpfungen kann jetzt im Heft festgehalten werden.

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