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Vitaminbombe

Quitten in der Schwangerschaft: Darf ich sie essen?

Quitten sind eine in Vergessenheit geratene Kulturobstart, die voller Vitamine stecken. Erfahre bei uns, ob du sie dir während der Schwangerschaft bekommen.

Sind Quitten in der Schwangerschaft erlaubt?

Quitten sind besonders reich an Kalium. Zudem enthalten sie nicht nur besonders viel Vitamin C und B, sondern trumpfen mit einer hohen Menge an Folsäure auf. Gerade in der Zeit der Schwangerschaft ist eine ausreichende Zufuhr an Folsäure für Mutter und Kind von hoher Bedeutung. Sie ist nicht nur wichtig für die Zellteilung und die erhöhte Blutbildung in dieser besonderen Zeit, sondern dient zu einer gesunden Entwicklung des Ungeborenen und vermeidet mögliche Fehlbildungen des Kleinen. Außerdem befinden sich in Quitten viele Ballaststoffe, die die Verdauung anregen können. Gerade in der Schwangerschaft ist Verstopfung keine Seltenheit und kann mit dem Verzehr von Quitten auf natürliche Weise reguliert werden. Du darfst also Quitten in der Schwangerschaft bedenkenlos verspeisen. In der Schwangerschaft sind natürlich auch Äpfel erlaubt, doch Quitten, die zu 80 Prozent aus Wasser bestehen, sind um ein vielfaches kalorienärmer als Äpfel – 100 Gramm der Frucht enthalten nur etwa 40 Kalorien.

Worauf muss ich beim Verzehr achten?

Es gibt ungefähr 200 verschiedene Quittenarten, doch nicht alle lassen sich roh verspeisen. Alle übrigen Sorten sind nicht nur sehr hart, sondern haben einen sehr bitteren Geschmack. Die Bitterkeit beruht auf ihrer pelzigen Ummantelung auf ihrer Schale. Dieser Flaum muss vor dem Waschen mit einem Küchenpapier gut abgerieben werden. Eine gründliche Reinigung ist gerade in deiner Schwangerschaft sehr wichtig, um dich nicht mit Toxoplasmose zu infizieren, die von Parasiten übertragen werden können. Indem du die gereinigte Frucht kochst oder dünstest, kannst du je nach Vorliebe süße als auch herzhafte Speisen aus ihnen zubereiten. Aus Quitten lässt sich besonders schmackhafte Marmelade zubereiten oder ein tolles Quitten-Chutney in Verbindung mit Äpfeln. Bei deiner Zubereitung solltest du den Zuckeranteil im Auge behalten, da zu viel Zucker in der Schwangerschaft nicht von Vorteil ist. Unter den Quitten gibt es aber von Natur aus süßere Sorten wie etwa die Birnenquitten.

Vorsicht bei Quittenkernen

Quittenkerne können dir bei Atemwegserkrankungen dienlich sein, indem man sie zunächst trocknet und im Anschluss wie Pastillen lutscht. Doch zerbeißen solltest du sie auf keinen Fall. Platzen die Kerne beim Kauen auf, kann Blausäure freigesetzt werden. Schon in kleinsten Mengen kann diese giftig sein und nicht nur dich, sondern auch das Ungeborene belasten. Hast du einen Kern mit verspeist, ist noch kein Grund zur Sorge gegeben. Aber prinzipiell gilt, besser Finger weg von den Kernen. Bei Aronia, den sogenannten Apfelbeeren, verhält es sich ähnlich. Im rohen Zustand enthalten ihre Kerne auch Blausäure, deren Aufnahme ohnehin, aber gerade in der Schwangerschaft zu vermeiden ist.

Fazit

Nach gründlicher Reinigung und Zubereitung sind Quitten während der Schwangerschaft absolut erlaubt und sehr gesund. Sie liefern dir zahlreiche Vitamine und die schwangerschaftsrelevante Folsäure. Quitten müssen entweder gekocht oder gedünstet werden, da sie im rohen Zustand zu bitter und viel zu hart sind, um sie zu schmackhaft verzehren zu können. Vorsicht ist allerdings bei ihren Kernen geboten, die du nicht mit verspeisen solltest. Spalten sich die Kerne beim Kauen auf, kann giftige Blausäure freigesetzt werden.

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Bildquelle: Pexels/Katana

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