Periode nach der Geburt: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Auf ein Neues!

Periode nach der Geburt: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Da hat man sich gerade so schön daran gewöhnt, nicht jeden Monat seine Tage zu bekommen. Und, zack, sind sie wieder da! Wann die Periode nach der Geburt in der Regel einsetzt und was sich jetzt verändert hat.

Wann kommt die erste Periode nach der Geburt?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten – zwischen einigen Wochen bis zu mehr als ein Jahr nach der Geburt sind völlig normal. Der frühestmögliche Zeitpunkt ist etwa fünf Wochen nach der Entbindung: Nach drei Wochen ist theoretisch wieder ein Eisprung möglich, etwa zwei Wochen danach dann die Periode. Manchmal geht dann der zuletzt dunkelrote Wochenfluss direkt in eine hellrote Monatsblutung über.

Was beeinflusst, wann die erste Periode nach der Geburt einsetzt?

Wann man seine erste Monatsblutung nach der Geburt bekommt, hängt vor allem davon ab, ob und wie viel man stillt. Bei voll stillenden Müttern, die ihrem Baby mindestens vier Mal am Tag die Brust geben, bleibt die Regel am längsten aus. Das liegt daran, dass Stillen den Hormonhaushalt verändert: Durch das Freisetzen von Prolaktin, das für die Milchbildung sorgt, im Körper, wird die Eizellenreifung in den Eierstöcken eingeschränkt.

Wann die Periode nach der Geburt wieder einsetzt, ist von Frau zu Frau unterschiedlich

Kann man schwanger werden, wenn man noch keine Periode nach der Geburt hatte?

Ja! Denn vor der Regelblutung kommt bekanntlich der Eisprung. Es kann also sein, dass sich bereits eine reife Eizelle in deinem Körper befindet, obwohl du noch keine Periode nach der Geburt hattest. Wenn die erfolgreich befruchtet wird, dann bist du auch wieder schwanger. So einfach ist das. Deshalb empfehlen Frauenärzte, etwa fünf bis sechs Wochen nach der Entbindung wieder zu verhüten, falls man das sicher verhindern möchte.

Welche Methode man dazu wählt, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Allerdings sollten Stillende darauf achten, dass die Art der Verhütung die Milchbildung nicht beeinflusst. Am besten geeignet sind deshalb das gute, alte Kondom oder ein Diaphragma, weil sie durch ihre "Barriere" verhindern, dass das Sperma zur Eizelle vordringen kann. Auch eine Spirale kann man benutzen: Sie gibt zwar das Hormon Gestagen ab, das hat aber keinen Einfluss auf die Muttermilch.

Frauen, die nicht (mehr) stillen, haben die Möglichkeit NACH der ersten Periode nach der Geburt mit der Pille hormonell verhüten.

Verändert sich die Periode nach der Geburt?

Bei manchen Neu-Mamas ja, bei anderen nicht. Ein "Normal" gibt es in diesem Fall nicht. Viele empfinden die Blutung allerdings als etwas intensiver und schmerzhafter als vor der Geburt. Bis sich der Zyklus wieder auf eine bestimmte Länge einpendelt, kann es ein paar Monate dauern. Muss es aber nicht. Wer dauerhaft unter einer ungewöhnlich starken Menstruation leidet, sollte das beim Frauenarzt abchecken lassen.

Bildquelle: Martyna87 / Getty Images

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