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Exklusivinterview

„Ich behalte die Familie“: Die Stars von „Fast & Furious 10“ im Interview

Fast & Furious 10: Der Cast im Exklusivinterview (© © Universal Studios)
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Mit „Fast & Furious 10“ läutet Universal das Ende der „Fast & Furious“-Reihe ein. Im Rahmen des Kinostarts am 18. Mai 2023 gaben uns die Stars des Films einige lustige wie auch emotionale Einblicke hinter die Kulissen. Neben Hauptdarsteller Vin Diesel sprachen wir auch mit Michelle Rodriguez, Brie Larson, Charlize Theron, John Cena, Jordana Brewster sowie Helen Mirren.

Die "Fast & Furious" Reihe

Seit nun mehr als 20 Jahren klemmt sich Vin Diesel vor laufenden Kameras hinters Steuer und liefert uns mit den „Fast & Furious“-Filmen fulminante Blockbuster-Unterhaltung. Neben den rasanten Rennszenen sowie der atemberaubenden Action steht ein Thema seit jeher im Vordergrund des Franchise: Familie. Auch in dem zehnten Ableger der Serie – der den schlichten Titel „Fast & Furious 10“ trägt – muss die Fast-Family, bestehend aus Domenic Toretto und seinen engsten Freund*innen sowie Familienmitgliedern, ihren Zusammenhalt beweisen. Denn dieses Mal tritt ihnen eine Gefahr entgegen, die alle bisherigen Bedrohungen in den Schatten stellt.

Nach den Ereignissen von „Fast & Furious 9“ leben Domenic Toretto (Vin Diesel), Letty Ortiz (Michelle Rodriguez) und ihr Sohn Little Brian (Leo Abelo Perry) ein idyllisches Familienleben. Doch plötzlich wird Domenic von der Vergangenheit eingeholt, als Dante Reyes, der Sohn von Hernan Reyes, der in „Fast & Furious Five“ wegen Dom sein Leben verlor, die Jagd auf ihn eröffnet. Mit überaus ruchlosen Mitteln versucht Dante jene Menschen aus Doms Leben zu reißen, die ihm alles bedeuten. Nur mit vereinter Stärke kann die Fast-Family dem Tyrannen Einhalt gebieten und die Vergangenheit ein für alle Mal begraben.

Hier seht ihr die Stars aus "Fast & Furious 10" im Interview:

Fast & Furious 10: Die Stars im Interview Abonniere uns
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Interview mit dem Cast von "Fast & Furious 10"

Dass der familiäre Zusammenhalt auch hinter den Kulissen zur absoluten Norm gehört, haben die Stars während des Interviews mehrfach unter Beweis gestellt. Im Gespräch haben uns die Schauspieler*innen verraten, was ihre liebsten „Fast & Furious“-Momente sind, welche Songs sie am liebsten beim Autofahren hören und was sie am meisten vermissen werden, wenn die Reihe an ihren Abschluss geführt wird.

Was ist euer liebster „Fast & Furious“-Moment aller Zeiten?

Vin Diesel (spielt Domenic Toretto): Für mich sind alle Momente mit Dom und Brian (Paul Walker) heilige Momente. Wenn ich mich entscheiden müsste, wäre mein liebster Moment der in „Fast &Furious 1” ...- Zum ersten Mal in Doms Leben hat er das Gefühl, über den Schmerz sprechen zu können, den er verspürt.

Charlize Theron (spielt Cipher): Es ist vermutlich ein Moment mit mir. Nein, das war ein Witz.

Helen Miren (spielt Magdalene “Queenie” Shaw): Das ist eine wirklich schwere Frage, weil es so viele davon gibt. Dieses ganze Franchise ist zu dieser besonderen Explosion von Farbe und Sound und spektakulären Stunts geworden. Eine Menge meiner liebsten Momente haben sich in dem allerersten Film ereignet, weil er so eine wunderbare Schlichtheit hatte und er sehr, sehr unterhaltsam war.

Was ist der beste Song zum Auto fahren?

Vin Diesel: Diese Frage ist so interessant, dass ich vermutlich nicht in der Lage sein werde, eine Antwort zu finden, die dem gerecht wird, aber ich versuche es: „Amazing Grace“ von Aretha Franklin.

Michelle Rodriguez (spielt Letty Ortiz): „Passenger“ von Iggy Pop. Den mag ich wirklich.

Charlize Theron: Ich hatte neulich [im Auto] einen U2-Moment, wo ich gesungen beziehungsweise geschrien habe. Kein guter Gesang, eher Geschreie. Es war irgendwie peinlich. Mit offenem Dach, runtergemachten Fenstern… Tief im Inneren denke ich, ich höre mich an wie [[Bono]], aber wir wissen, dass ist nicht wahr.

Brie Larson (spielt Tess): Ich höre in letzter Zeit „Life Is a Dance“ von Chaka Khan. Das ist der Song, an dem ich mich festgebissen habe.

John Cena (spielt Jakob Toretto): Ich höre nichts. Ich höre nur das Auto. Das klingt verrückt und meine Frau kann es nicht begreifen, sie fragt mich: Kann ich das Radio einschalten? Und ich sage bloß: Nein, ich möchte nur das Auto hören.

Jordana Brewster (spielt Mia Toretto): Ich liebe 90er-Songs, aber ich mag auch 60er-Jahre-Songs, wie von Bob Dylan, Joni Mitchell… Meine Kinder zwingen mich dazu, grauenhafte Musik zu hören. Ich denke mir: Ich werde wohl alt, weil ich die heutige Musik nicht mehr mag. Es gibt da diesen Radiosender 90s on 9 und normalerweise ist es das, was ich höre.

Helen Mirren: Wenn ich Auto fahre, höre ich eigentlich klassische Musik. Und ich neige nicht dazu, auf der Straße zu rasen. Ich bevorzuge es, sachte und vorsichtig zu fahren und der wunderschönen Musik zu lauschen. Ich liebe das

Was wirst du am meisten vermissen, wenn die „Fast & Furious“-Reihe ihr Ende findet?

Vin Diesel: Euch alle, die besten Fans der Welt. Ich behalte die Familie [gemeint sind die filmschaffenden Kolleg*innen, Anmerkung der Redaktion], aber die Fans, die Leute, für die du diesen Film machst… Es war ein großer Segen für mich, Teil einer Serie zu sein, die so loyale Fans hat wie dieses Franchise.

Das große „Fast & Furious“-Finale

Mit „Fast & Furious 10“ liefert Regisseur Louis Leterrier den wohl spektakulärsten Eintrag in der mittlerweile elf Filme umfassenden Serie ab. Wo die Reihe einst mit einer bodenständigen Geschichte über Kleinkriminelle und Cops angefangen hat, avancierte das Franchise über die letzten 20 Jahre zum Actionkino der Superlativen, in dem die Fast-Family wie eine Gruppe von Superheld*innen für die Rettung der Welt eingesetzt wurde.

Trotz diesem Wandel zollt „Fast & Furious 10“ gleichzeitig auch Tribut an die Ursprünge von „Fast & Furious“, indem der Film so manch eine Hommage an die ersten Filme liefert und uns mit einigen Szenen zurück in jene Zeit verfrachtet, in der Domenic Toretto noch Straßenrennen gefahren ist, statt gegen Armeen zu kämpfen oder mit seinen heldenhaften Aktionen ganze Großstädte in Schutt und Asche zu zerlegen.

Olli Koch

Filmkritik zu "Fast & Furious 10"

„Fast & Furious 10“ vereint demnach die besten Elemente aus 22 Jahren „Fast & Furious“: Von den schmissigen Soundtracks, über charmante Charaktere und die größtenteils praktisch umgesetzten Stunts bis hin zur Liebe für die verschiedensten Vehikel. Wenn ihr Lust auf ein Kinoerlebnis habt, bei dem der Spaß im Vordergrund steht und der Anspruch im Rückspiegel verschwindet, seid ihr bei „Fast & Furious 10“ im richtigen Film. Solltet ihr mit den vollkommen realitätsfernen Action-Eskapaden weniger anfangen können, entpuppt sich der Film womöglich eher als Geduldsprobe.

Olli Koch

Wie Vin Diesel vor Kurzem bestätigte, wird das Finale der Reihe auf drei Filme aufgeteilt. Solltet ihr eure Freude mit „Fast & Furious 10“ haben, dürft ihr euch demnach auf zwei weitere Leinwandauftritte von Domenic Toretto und seiner furiosen Familie.