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Ist da was dran?

Periode verkürzen: Fünf natürliche Mittel, die helfen sollen

Periode verkürzen

Kann man auf die Periode Einfluss nehmen und sie durch bestimmte Tricks sogar verkürzen? Wir nehmen den Mythos unter die Lupe und klären, wieso die Periode bei manchen drei, bei anderen sieben Tage dauert.

Warum die Periode verkürzen?

In manchen Monaten ist sie verflucht, in anderen wird sie sehnlichst erwartet: die Periode. Letztlich nehmen wir sie meist einfach schulterzuckend hin, schließlich gehört sie zum Leben als Frau einfach dazu und ist wahrlich nichts Schlimmes. Aber in manchen Situationen kommt die Regelblutung einfach ungelegen: Urlaub, neuer Job, Geschäftsreise – gerade für Frauen, die während ihrer Menstruation von Krämpfen, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen und Müdigkeit geplagt werden, kann die Periode in manchen Situationen einfach störend sein.

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Wegzaubern kann man sie leider nicht. Allerdings sollen ein paar Dinge dabei helfen, die Periode wenigstens ein bisschen zu verkürzen. Das ist zwar nicht wissenschaftlich belegt, viele Frauen schwören aber darauf.

Wovon ist die Länge der Menstruation abhängig?

Wie lange die Periode dauert, ist von Frau zu Frau verschieden. Bei den einen ist sie schon nach drei bis vier Tagen wieder vorbei, bei den anderen dauert sie sieben bis acht Tage. Das hängt generell mit eurer Zykluslänge zusammen, die sehr individuell ist. Dann ist es besonders lästig, fast eine Woche lang Tampons, Binden oder Periodenslips tragen zu müssen. In Ausnahmefällen kann die Periode auch mal bis zu 14 Tage lang anhalten. Dann spielen meist allerdings gesundheitliche Faktoren wie starker Stress, Krankheiten oder hormonelle Veränderungen eine Rolle. In solchen Fällen sollte immer die Frauenärztin aufgesucht werden.

Wie lange eure Blutung dauert, ist von hormonellen Faktoren abhängig, die u. a. durch die Ernährung, das Körpergewicht, Stress, den gesundheitlichen Allgemeinzustand oder Sport geprägt sein können. So haben stark übergewichtige Frauen oftmals längere und stärkere Blutungen, Leistungssportlerinnen hingegen neigen zu kürzeren und schwachen Blutungen. Wird Extremsport betrieben, kann es sogar zum Ausbleiben der Periode kommen.

Mit ein paar Kniffen kannst du versuchen, deine Periode zu verkürzen. Wissenschaftliche Belege gibt es zwar keine, aber einen Versuch ist es allemal wert! Die folgenden Tipps können dir nämlich nicht nur dabei helfen, die Periode zu verkürzen, sie tun auch dir und deinem Körper gut.

Tipp 1: Periode verkürzen durch Sport

Viele Frauen fühlen sich in den ersten Tagen ihrer Periode matt und träge. Am liebsten möchte man einfach nur auf der Couch liegen (und essen!). Wenn du deine Periode verkürzen möchtest, ist das allerdings nicht ideal. Der Schlüssel zu einer kurzen Periode soll nämlich Sport sein. Die Bewegungen beim Gewichtestemmen, Joggen, Volleyball Spielen oder Tanzen lassen das Blut schneller abfließen. Gleichzeitig wirkt Sport krampflösend. Also, auch wenn es schwer fällt: Fernseher aus und ab aufs Rad oder auf die Straße!

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Tipp 2: Kürzere Regel dank Wärme

Manchmal fühlt man sich während der Periode aber einfach nur antriebslos und Sport ist absolut keine Option. Wenn du dich einfach mit einer Wärmflasche auf die Couch mummeln möchtest, haben wir eine gute Nachricht: Auch Wärme soll dabei helfen, die Periode zu verkürzen. Wärme sorgt dafür, dass der Bauch entkrampft und so ein besseres Abfließen der Blutung möglich ist. Dafür kannst du z. B. eine Wärmflasche oder einen Wärmegürtel für Menstruationsschmerzen verwenden.

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Tipp 3: Menstruation verkürzen durch Sex

Neben Sport und Wärme sollen auch Orgasmen sehr hilfreich sein, wenn du deine Periode verkürzen möchtest. Ob du masturbierst oder Sex hast, ist dabei ganz egal, hauptsache du kommst zum Höhepunkt. Die Kontraktion der Gebärmutter beim Orgasmus sollen dafür sorgen, dass das Blut schneller abläuft.

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Wem Periodensex unangenehm ist, der kann auch zu Sextoys wie Auflegevibratoren greifen, die nicht eingeführt werden müssen. Das ist eine deutlich hygenischere Angelegenheit und viele Frauen kommen im Null-komma-Nichts damit zum Höhepunkt. Dabei werden außerdem viele Glückshormone ausgeschüttet, die sich positiv auf deinen Zyklus und dein Wohlbefinden auswirken.

Tipp 4: Verkürzte Periode durch Kräuter

Heilpflanzen können während der Menstruation sehr wohltuend sein. Es gibt spezielle Kräuter, die den Zyklus regulieren und Regelschmerzen lindern können. Auch auf die Länge der Periode sollen sie einen positiven Effekt haben. Folgende Heilkräuter kannst du sowohl in Pillenform als auch durch Tees zu dir nehmen:

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Tipp 5: Kürzere Periode durch Ernährung und viel Wasser

Auch eine ausgewogene Ernährung trägt dazu bei, dass die Periode weniger stark ausfällt. So soll es auch helfen, wenn man sehr viel Wasser trinkt. Außerdem muss der Nährstoffhaushalt gut ausgeglichen sein. Vitamin B6 und Magnesium sollen da nützlich sein. Magnesium könne auch eine sehr lang andauernde schmerzhafte Periode eher verkürzen. Ihr könnt also versuchen mit der Einnahme von Magnesiumtabletten nachzuhelfen. Aber übertreibt es nicht mit der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. Es ist nicht bewiesen, dass das funktioniert.

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Tipp 6: Periode verkürzen mit Ibuprofen?

Tatsächlich soll es möglich sein, durch die Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Paracetamol die Länge der Periode zu beeinflussen. Es soll sie sogar um bis zur Hälfte verkürzen. Damit das gelingt, sollen täglich allerdings etwa vier Schmerztabletten eingenommen werden und das ist ganz schön viel. Eine übermäßige Einnahme von Schmerztabletten ist sehr ungesund und kann hohe gesundheitliche Risiken mit sich führen, daher ist von dieser Methode unbedingt abzuraten. Schmerztabletten sollten während der Periode ausschließlich dann zum Einsatz kommen, wenn starke Schmerzen und Krämpfe auftreten.

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Die Periode mit der Pille ganz ausfallen lassen

Wer die Pille einnimmt und feststellt, dass die Periode auf einen sehr ungünstigen Zeitpunkt fällt, der kann durch das Durchnehmen der Pille, also dem Verzicht auf die Woche Pillenpause, seine Periode auch ausfallen lassen. Das bringt keine Nachteile oder gesundheitlichen Risiken mit sich, sollte aber vorher zur Sicherheit immer kurz mit der Frauenärztin abgeklärt werden. Weitere Informationen findest du dazu in diesem Beitrag:

Am Ende zählt es einfach, auf den eigenen Körper zu hören, verschiedene – natürliche – Dinge auszuprobieren und zu schauen, wie der Körper darauf reagiert. In der Regel gilt: Tu das, was dir gut tut! Aber sobald du feststellst, dass sich etwas komisch anfühlt oder du ungewöhnliche Symptome während des Zyklus bemerkst, solltest du mit deiner Ärztin über den Einsatz von Hausmitteln sprechen. Generell ist es auch nie ratsam so etwas über eine längere Zeit oder dauerhaft einzunehmen bzw. eben nur mit Rücksprache der Ärzte.

Hilfreich ist es immer, wenn wir genau verstehen, wie der weibliche Zyklus abläuft. Im Video frischen wir euer Wissen nochmal auf:

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Bildquelle: Getty Images

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