Grundlagen der Baby-Ernährung

Bei der Baby-Ernährung stellen Eltern viele Weichen für die Zukunft. So können sie Essproblemen vorbeugen - und sich spätere Diskussionen am Familientisch ersparen.


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Von Anfang an auf Baby-Ernährung und Essgewohnheiten achten

Eltern sollten von Anfang an auf die Baby-Ernährung und Ernährungsgewohnheiten ihres Babys achten. Die sind nämlich nicht angeboren, sondern werden erlernt.
  • Um späteren Stress am Esstisch zu vermeiden, sollten Eltern konsequent aussuchen, was es zu essen gibt. Außerdem sind sie es, die entscheiden, wann und wie sie das Essen anbieten. 
  • Gesunde Kinder wissen von Geburt an sehr genau, wie viel Nahrung sie brauchen. Deshalb sollten Eltern die Kinder entscheiden lassen, ob und wie viel sie essen möchten. Darauf sollten Eltern vertrauen - und das Thema „Essen“ nicht zum Machtkampf werden lassen.
  • Alle Säuglinge haben zunächst eine Vorliebe für süße Speisen. Das sollte Eltern nicht dazu verleiten, immer nur „süß“ zu kochen. Im Gegenteil: Damit Babys später auch herzhafte Gerichte mögen, müssen sie sich frühzeitig an andere Geschmacksrichtungen gewöhnen. Das braucht Übung und damit ein bisschen Zeit.
  • „Was der Bauer nicht kennt, das isst er auch nicht“ - dies gilt vor allem für Babys. Denn experimentierfreudig sind Kinder bei Tisch in der Regel nicht. Dies ist evolutionsgeschichtlich durchaus nachvollziehbar, denn wer nur Bekanntes isst, riskiert auch keine Unverträglichkeiten.
  • Wenn Kinder gegen Ende des 1. Lebensjahres am Familientisch Platz nehmen und Unbekanntes zunächst ablehnen, wollen sie nicht die Köchin verärgern. Für diesen Augenblick sollten Eltern Geduld haben und das Baby jedes Mal wieder probieren lassen und auf die Zukunft vertrauen.
  • Kinder mit empfindlichem Gaumen müssen bis zu 30-mal versuchen, bis ihnen der Geschmack etwa von Brokkoli so vertraut ist, dass sie überhaupt entscheiden können, ob sie ihn nun mögen oder nicht. Deshalb sollten Sie die wirklich gesunden Sachen wie Vollkornprodukte konsequent von Anfang an fest in den Speiseplan mit einzubauen.
  • Je älter das Kind ist, desto schwieriger lassen sich Essgewohnheiten umstellen. Doch wenn bereits die erste Scheibe Brot des Babys aus fein gemahlenem Weizen-Vollkornmehl gebacken wurde, kommt es gar nicht auf die Idee, dass Brot auch anders aussehen kann. Und wenn es als erstes Getränk gleich Wasser gibt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ältere Kinder später Brause zum Durstlöschen viel zu süß finden.





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