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Einmal im Monat

Erste Periode: Alles, was du als Mädchen darüber wissen musst und Tipps für Eltern

© Getty Images/Alan Graf
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Blut im Slip, ein bisher unbekanntes Ziehen im Unterleib, ein fremdes Gefühl im Körper: Deine erste Periode kann dich total überraschen und erstmal beängstigend sein. Keine Sorge, wir Frauen kennen das (fast) alle und möchten dich mit so vielen Infos wie möglich versorgen, damit du weißt, was dich jetzt monatlich erwartet und einfach gut vorbereitet bist. Im unteren Teil haben wir auch spezielle Infos für Eltern, die mit ihrer Tochter über ihre Blutung sprechen möchten.

Die erste Periode: Beängstigend und wunderbar zugleich

An die Periode hat sich wohl jede Frau irgendwann gewöhnt – in manchen Monaten wird sie sogar sehnlichst erwartet (wenn man wissen möchte, dass man nicht schwanger ist), in anderen bitter verflucht (bei starken Begleitschmerzen oder Kinderwunsch). Sie als etwas Besonders zu bezeichnen, das machen wohl nur die wenigsten Frauen. Es kommt auch darauf an, ob man dabei Regelschmerzen hat und wie offen das Umfeld mit solchen körperlichen Themen umgeht. Doch eigentlich ist die weibliche Regel ein schönes Zeichen. Sie zeigt dir nämlich, dass du jetzt fruchtbar bist und Leben erschaffen kannst. Damit ist sie ein Symbol für die Weiblichkeit.

Doch häufig werden Worte wie unangenehm, schmerzhaft oder nervig öfter damit in Verbindung gebracht – wenn überhaupt darüber geredet wird. Die Monatsblutung gehört leider teilweise nach wie vor zu den Tabuthemen. Die meisten Frauen würden sich nicht bei ihren Kollegen oder Kolleginnen krank melden mit den Worten “Ich habe Regelschmerzen!” oder in der Bahn um einen Sitzplatz bitten, weil der Unterleib krampft.

Letztlich hast du es in der Hand, das zu ändern und offen darüber mit deinem Umfeld, deinen Freundinnen und Eltern zu sprechen. Denn dir passiert etwas ganz Normales zum ersten Mal im Leben. Wichtig ist jetzt, dass du weißt, wie sie abläuft, welche Monatshygiene es gibt und was du bei Regelschmerzen tun kannst. Dann hast du auch weniger Angst bzw. verspürst weniger Unsicherheit. Dabei möchten wir dir helfen.

Das solltest du über die Menstruation wissen

Wann kommt die erste Periode?

Das ist ganz unterschiedlich. Manche Mädchen bekommen sie in seltenen Fällen schon mit 9 oder 10. Viele aber nicht vor dem 12. Geburtstag und die meisten haben sie dann spätestens mit 13 oder 14. Es kann aber durchaus mal noch bis zum 16. Lebensjahr dauern. Setz dich nicht unter Druck, nur weil deine Freundinnen "ihre Tage" schon haben. Das ist völlig unterschiedlich und bedeutet gar nichts. Freu dich lieber daran, dass du noch etwas länger ohne Periodenprodukte auskommen kannst.

Wie läuft die erste Periode ab?

Die Monatsblutung ist ein Teil des weiblichen Zyklus, um nicht zu sagen der Beginn. Der weibliche Körper produziert dann die erste Eizellen, die nicht befruchtet und daher abgestoßen werden. Die Blutung findet statt, weil mit den Eizellen auch Schleimhaut und Gewebe aus der Gebärmutter ausgeschieden werden. Anfangs kann es sein, dass sie sich mit weißlichem Ausfluss ankündigt oder noch gar nicht so richtig wie Blut aussieht. Auch das ist normal. Deine Hormone stellen sich jetzt um und du produzierst Geschlechtshormone. Mehr Details und viele weitere Infos findet du in unserem Perioden-FAQ.

Meistens wachsen jetzt mit Eintreten der Pubertät auch deine Schamhaare und die Brüste. Das geht alles damit einher, dass du langsam zur Frau wirst und sich deine Weiblichkeit zeigt. Wie stark und schnell das passiert, ist bei jedem Mädchen auch verschieden. Hier gibt es kein "Muss", wann was wachsen wird und wie lange das dauert.

Wichtig: Du bist jetzt geschlechtsreif und quasi fruchtbar. Solltest du schon einen Freund haben bzw. sexuelle Handlungen mit Jungs austauschen, sei vorsichtig. Sei dir bewusst, dass du an einigen fruchtbaren Tagen im Monat schwanger werden kannst, wenn du Sex hast und sprich mit deinen Eltern oder deiner Frauenärztin über Verhütung und Safer Sex. Wenn du Fragen zu deiner Periode hast, sie mit starken Schmerzen oder anderen Dingen einhergeht, die du nicht verstehst, dann sprich mit deinen Eltern und vereinbart gemeinsam einen Termin mit einem Gynäkologen oder einer Gynäkologin.

Typische Begleiterscheinungen der Periode:

  • Regelschmerzen wie Unterleibsschmerzen und Krämpfe
  • Stimmungsschwankungen
  • Müdigkeit und Reizbarkeit
  • Kopfschmerzen
  • Empfindliche Brustwarzen
  • manchmal auch Verstopfung oder Durchfall

Wenn du sehr unter einem oder mehreren dieser Symptome leidest, dann wende dich an eine Vertrauensperson oder deine Eltern und geht gemeinsam zu einer Gynäkologin, die dich untersuchen und dir helfen kann:

Wie lange dauert die Regel beim ersten Mal?

Die Periode kann zwischen fünf und sieben Tagen dauern. Es kann aber auch sein, dass du anfangs ziemlich unregelmäßig und nur drei Tage blutest. Das ist alles möglich und kein Grund zur Sorge. Deine Hormone müssen sich erst einstellen. Wenn du deine erste Periode hast, ist dein Zyklus noch nicht regelmäßig. Daher kann sie dich jederzeit überraschen. Sobald du dich um etwas sorgst oder dir etwas komisch, vorkommt, sprich mit deiner vertrauten Person oder deinen Eltern darüber und im Zweifel immer mit einer Frauenärztin.

Was passiert beim Zyklus und wie häufig kommt jetzt die Periode wieder?

Die Blutung findet jetzt bei den meisten Mädchen einmal im Monat statt. Ein Zyklus hat eine Länge zwischen 21 und 28 Tagen, er kann in Einzelfällen auch mal kürzer oder länger sein. Es kann auch sein, dass die Periode einen Monat mal ganz ausfällt. Vor allem in der Anfangszeit, wenn du die Periode zum ersten Mal hast. Wenn die Blutung vorbei ist und das Gewebe abgestoßen, verändern sich die Hormone und gleichen sich etwas aus. Dann werden die Begleitsymptome deiner Periode auch weniger.

Danach baut sich die Schleimhaut in deiner Gebärmutter wieder neu auf und es reifen neue Eizellen heran, die dann im nächsten Monat wieder abgestoßen werden. Zwischen 21 und 28 Tagen wiederholen sich diese Vorgänge jetzt meist. Schau dir hier gern noch viele weitere spannende Infos rund um den weiblichen Zyklus an:

17 faszinierende Fakten über den weiblichen Zyklus und die Periode

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Monatshygieneartikel bei erster Periode

Als ich noch jung war, hatten wir nur zwei Möglichkeiten das Blut aufzufangen: Binden oder Tampons. Was anderes gab es gar nicht. Zum Glück hat sich das total geändert und du hast eine große Auswahl, die alle Vor- und Nachteile haben. Probiere einfach alles einmal aus und finde heraus, was zu dir und deinem Alltag am besten passt. Frag hier auch eine Vertraute, deine Mama oder Freundin und tauscht euch aus über eure Erfahrungen. Das hilft immer sehr weiter!

  • Binden: Sie werden in den Slip geklebt oder gelegt und saugen das Blut auf. Du wechselst sie, wenn sie voll sind, meist alle paar Stunden. Es gibt Wegwerfprodukte oder auch wiederverwendbare waschbare Binden, die nachhaltiger sind. Außerdem gibt es welche für leichte Tage, für starke Blutungen und welche für die Nacht. Diese sind häufig mit Flügeln, damit nichts herausläuft.
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  • Tampons: Tampons sind kleine längliche Stäbe aus saugfähigem Material, die du dir in die Vagina einführst. Dazu gehört ein wenig Übung und dass du die richtige Größe für dich findest. Es gibt sie in normaler Version oder etwas preisintensiver aber ökologischer.
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  • Saugfähige Periodenslips: Das sind spezielle Slips mit einer verstärkten Einlage, die dein Blut aufsaugen. Du benötigst dann keine Binde oder Tampon mehr. Man kann und sollte sie allerdings bei starker Blutung häufig wechseln bzw. als Backup einen Tampon, Cup oder Binde tragen. Der Vorteil ist, dass sich für Mädchen und Frauen eignen, die Tampons oder Binden nicht vertragen oder starke Blutungsschmerzen haben. Man wäscht sie dann aus und trocknet sie. Sie sind sehr modern und hübsch geschnitten und es gibt auch Teenager-Varianten. Wir stellen in unserem große Periodenunterwäsche-Test viele Marken vor.
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  • Menstruationstassen: Eine solche Tasse ist ein kleiner schmaler Behälter aus Silikon, das du dir in die Vagina einführst. Das Bedarf einiger Übung und kann anfangs noch etwas schwierig sein, denn sie muss sich richtig entfalten und gut sitzen. Sie ist eher geeignet, wenn du dich schon etwas an deine Blutung gewöhnt hast, etwas erfahrener bist und dich damit sicher fühlst. Unser Menstruationstassen-Ratgeber verrät dir, welche es gibt und wie du sie richtig faltest und einsetzt.
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  • Free Bleeding: Diese Technik ist meist für Anfängerinnen und junge Mädchen etwas ungewohnt, weil es viel Wissen um den eigenen Körper voraussetzt. Beim Free Bleeding (deutsch: Freies Bluten) benutzt du gar keine Menstruationsprodukte, sondern gehst jedes Mal nur auf Toilette, wenn du merkst, dass dein Blut kommt. Dabei sparst du natürlich richtig viel Geld, weil du nichts kaufen musst. Laut Expertin Britta von Vulvani kann jede Frau Free Bleeding lernen.
Katja Nauck

Kleiner Tipp einer Leidensgenossin

Ich hab mich anfangs mit 13 echt schwer getan mit Binden und Co. Tampons waren irgendwie nie mein Ding, aber ich wusste, dass die meisten Mädchen in meiner Klasse welche benutzten. Letztlich muss man da auf sich selber hören und herausfinden, was einem gefällt. Ich trage mittlerweile sehr gern die Periodenslips und finde es super, dass es auch sehr hübsche modern geschnittene Modell für Mädchen gibt.

Womit du aber definitiv rechnen solltest: Es kann immer mal Blut daneben gehen. Trage an deinen Tagen keine hellen oder sehr auffällig enge Kleidung. Wähle etwas, worin du dich wohl und sicher fühlst, was bequem ist. Wenn man jung ist, ist einem die Periode häufig noch unangenehm und du willst vielleicht nicht, dass jeder gleich weiß, dass du deine Tage hast. Du sollst dich auf keinen Fall dafür schämen, aber es ist total verständlich, dass du in dieser Zeit sensibler bist als sonst. Daher entwickelt man so kleine Tricks, welche Mode man dann am besten trägt und worauf man achtet. Gehe lieber einfach öfter mal auf Toilette bzw. sprich mit deiner Lehrerin, wenn es dir nicht gut geht wegen Regelschmerzen und du häufiger aufs Klo musst.

Für Mütter und Väter: Über die Periode reden

Wie erkläre ich meiner Tochter die erste Periode?

Mit der ersten Blutung tun sich ganz neue Fragen auf und jede möchte beantwortet werden. Zwar wissen Teenager oft schon eine ganze Menge über die körperlichen Vorgehen und Sexualität, du solltest dich aber nicht darauf verlassen, dass andere deiner Tochter alles erklären, was sie wissen muss. Es liegt in deiner Hand, ihr alles Wichtige zu vermitteln und ihr dabei auch Ängste zu nehmen.

Körperfunktionen kannst du ihr generell schon von klein auf erläutern. Denn Aufklärung beginnt schon vor der Grundschule. Zusätzlich kannst du ihr mit 9 oder 10 Jahren schon mal ein kindgerechtes Buch über Aufklärungsthemen und Sexualität schenken, dann ist die erste Neugier gestillt:

Aufklärungsbücher für Kinder und Jugendliche: 17 Bücher über Liebe, Sex & Pubertät

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Natürlich sucht nicht jedes Mädchen dann mit der ersten eigenen Periode gleich das Gespräch mit Mutter oder Vater. Manche sind erst mal peinlich berührt oder reagieren gar abwehrend auf ihre Blutung. Ist eure Beziehung zum Zeitpunkt der ersten Regel etwas angespannt ist? Das ist ja durchaus häufiger der Fall in dem Alter. Dann gibt es vielleicht eine Freundin oder andere Vertrauensperson, an die sich dein Kind wenden möchte. Auf keinen Fall solltest du deiner Tochter ein solches Gespräch aufdrängen.

Unser Tipp: Belese dich selbst nochmal über die körperlichen Funktionen von Regelblutung und Zyklus und nimm gern auch ein Buch zu Hilfe. Viele Dinge vergisst man ja als Erwachsener auch wieder. Schenke ihr das Buch mit dem Hinweis, dass sie dort Erklärungen findet und du das gern mit ihr bei Bedarf auch gemeinsam durchgehst. Nicht alle Mädchen mögen das offen mit dir besprechen, biete es einfach an und guck dann, wie sie reagiert. Du kennst deine Tochter am besten!

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Nimm ihre Ängste und sei für sie da

Manche Mädchen haben Angst, dass andere mitbekommen, dass sie ihre Tage haben oder dass sie aufs Schwimmen verzichten müssen. Auch kann es sein, dass sie sich Sorgen um die Blutmenge macht, die sie während ihrer Periode verliert, schließlich kann das nach ganz schön viel aussehen. Nehmt eurer Tochter diese Ängste und zeigt, dass sie all ihre Sorgen offen ansprechen kann. Erzählt ihr vielleicht, wie das bei euch früher war. Aber natürlich nur, wenn ihr merkt, dass sie das interessiert und sie offen dafür ist.

Es hängt natürlich sehr davon ab, wie ihr selbst die Periode erlebt habt. Wenn ihr starke Zyklusschmerzen habt oder gar an Endometriose leidet, solltet ihr auch darüber ehrlich sein. Doch eure Tochter sollte natürlich keine Angst davor haben, dass es bei ihr auch so kommen muss, nur weil es bei Mama so ist.

Bietet Hilfe an, aber drängt euch nicht auf

Viele Frauen haben während ihrer Regelblutung Unterleibsschmerzen. Sollte deine Tochter jedoch über sehr schlimme Schmerzen klagen, solltet ihr eine Frauenärztin aufsuchen. Genauso normal ist es aber auch, keine Schmerzen während der Regelblutung zu haben. In jedem Fall gilt: Gebt eurer Tochter das Gefühl, ganz normal zu sein und helft ihr dabei, ein gesundes Körperbewusstsein zu entwickeln.

Thematisiert auch Sexualität und Schwangerschaft

Über die Periode zu sprechen bedeutet auch, über Sexualität zu sprechen. Redet eurer Tochter darüber, dass sie jetzt auch schwanger werden kann. Aber Vorsicht, hier ist Feingefühl gefragt: Mach ihr keine Panik. Nur weil sie jetzt ihre erste Regel hatte, bedeutet das nicht, dass jedes intimes Erlebnis sofort zum Babybauch führt.

Macht ihr einfach verständlich, wie wichtig es ist, bei der Verhütung besonders gewissenhaft zu sein. Natürlich müsst ihr dabei abschätzen, inwieweit sie sich über Sex überhaupt schon Gedanken macht. Schließlich ist die Periode in erster Linie ein biologisches Signal.

Jessica Fowler

Immer eine offene Tür haben

Meine Tochter ist in einem Alter, in dem die ersten Freundinnen ihre Periode bekommen. An sich ist das Thema nichts Neues: Immerhin ist sie bereits im Kindesalter durch unsere offene Kommunikation jeden Monat mit dem Thema in Berührung bekommen.

Zu wissen, dass es bei ihr selbst bald so weit sein könnte, ist aber natürlich noch mal eine ganz andere Sache. Deshalb haben wir uns vor einiger Zeit zusammengesetzt, sind die verschiedenen Hygieneartikel in Ruhe miteinander durchgegangen und haben so versucht herauszufinden, womit sie sich am wohlsten fühlen könnte. Das Produkt ihrer Wahl wurde anschließend direkt gekauft und diskret in jedem Rucksack sowie dem heimischen Badezimmer verstaut.

Auch über im Vorfeld auftretende Anzeichen wie Unterleibsschmerzen weiß sie Bescheid und kann sich so im besten Fall schon mal vorsorglich darum kümmern, die nötigen Vorkehrungen zu treffen. Wichtig ist mir vor allem, dass sie weiß, dass sie auch im Nachhinein mit jeder Frage zu mir kommen kann. Und wenn Mama mal eine Frage nicht beantworten kann, geht's eben zum Gynäkologen — was genau der macht, weiß sie jetzt nämlich auch.

Die besten Starterprodukte rund um die Menstruation

Ein Gespräch ist die eine Sache, aber viel wichtiger ist auch, dass eurer Tochter die nötigen Tools zur Hand hat, wenn es dann passiert. Ihr könnt gemeinsam einen süßen Beutel mit ein paar Tampons, Binden und Kopfschmerztabletten packen.

Es gibt aber auch coole First Period Kits für Teenagerinnen zu kaufen. Das wäre ein schönes Geschenk und anhand dessen, könnt ihr auch ins Gespräch kommen, je nachdem wie gut sie schon Bescheid weiß. Zeigt ihr einfach, dass ihr für sie da seid und sie nicht allein damit ist und dass sie mit all ihren Fragen, Ängsten und Unsicherheiten zu euch kommen kann, wenn sie das möchte. Hier ein paar nützliche Tools und Geschenke für junge Mädchen:

 

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Tauscht euch aus, was sie machen kann, wenn sie starke Unterleibskrämpfe hat und nehmt ihr die Angst vor Blutflecken in der Hose oder allgemeines Unwohlsein. Denn wir Mädels sitzen alle im selben Boot und kennen unangenehme Situationen nur zu gut. Vielleicht erzählt ihr auch von so manchem Faux-Pas und ihr lacht beide darüber? Mit ein bisschen Humor kann so ein Thema letztlich viel normaler werden und verliert den ersten Schrecken. Unsere Kollegin Jessica hat mit ihrer Tochter den Teena Periodentracker getestet. Vielleicht wäre der ja auch was für eure Tochter?

Zyklusapps: Immer wissen, wo ihr steht

Da die erste Blutung für junge Mädchen häufig ziemlich unerwartet kommt, hilft es erste Muster zu erkennen. Deshalb gibt es inzwischen clevere digitale Zyklustracker, in die die Tage deiner Blutung und viele weitere Details festhalten kannst. Diese Apps eignen sich dafür am besten.

  • FLO ist aktuell die beliebteste App unter den Periodenkalendern. Sie ist übersichtlich, individuell auf Frauen mit oder ohne Schwangerschaftswunsch sowie bereits schwangere Frauen anpassbar und lässt dich insgesamt 70 Körpersignale tracken und interpretieren.
  • Clue wurde von Frauen für Frauen entwickelt. Neben deiner Periode kannst du hier auch nachverfolgen, wie sich ein eventueller Verhütungsmittelwechsel auf deinen Körper auswirkt.
  • Period Tracker bietet neben verspielten Katzendesigns oder buntem Blumenhintergrund auch die Möglichkeit, den Schweregrad symptomatischer Beschwerden einzutragen und so Entwicklungen über einen längeren Zeitraum hinweg zu beobachten.
  • MyNFP belegt derzeit den zweiten Platz unter den von Stiftung Warentest getesteten Zyklus-Apps und ist besonders ausführlich in seiner Analyse. Hier kannst du sogar die Konsistenz deines Zervixschleims, die Härte deines Muttermunds, mögliche Brustsymptome und deine Körpertemperatur eintragen.
  • Lady Cycle war 2021 sogar Testsieger und ist besonders hilfreich für Frauen mit Kinderwunsch. Aber auch zum einfachen Tracken von Begleitsymptomen eignet sich die App wunderbar.

Ob mit oder ohne Zyklus-App, Periodentasse, Slip oder Binde – wichtig ist, dass euer Kind gut informiert ist und sich mit ihrer Wahl wohlfühlt. Und das kommt Schritt für Schritt.

Wissen schadet nie. Am Ende möchten wir euch nochmal zeigen, wie spannend der weibliche Körper und seine Funktionen während der Zyklus sind:

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Bist du jetzt besser informiert über die weibliche Monatsblutung, Fruchtbarkeit und den Zyklus? Teste dein Wissen und lern noch etwas dazu in unserem Perioden-Quiz!

Perioden-Quiz: Weißt du schon ALLES über den weiblichen Zyklus und die Menstruation?