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Senkwehen: So erkennst du, dass sich das Baby im Bauch senkt

Senkwehen: So erkennst du, dass sich das Baby im Bauch senkt

Countdown zum Baby!

Mit Senkwehen bereitet sich dein Körper auf die Geburt vor, indem dein Baby tiefer ins Becken rutscht. Dabei ist es nicht immer einfach, sie von anderen Beschwerden in der Schwangerschaft - und echten Wehen - zu unterscheiden. Wir haben alle Symptome und Merkmale auf einen Blick.

Diese Frage beschäftigt wohl die meisten von uns im Laufe der Schwangerschaft: Wann setzen die Senkwehen ein und wie fühlen sie sich an? Besonders in der ersten Schwangerschaft ist es schwierig, sich den Wehenschmerz vorzustellen, bis man ihn zum ersten Mal am eigenen Körper spürt. So fühlen sich Wehen für alle von uns anders an - vom leichten Ziehen bis zu starken Schmerzen. Gleichzeitig lassen uns wehenartige Schmerzen auch leicht unruhig werden. Andere Mamas warten sehnsüchtig auf den Zeitpunkt, wenn sich das Baby endlich senkt und wieder mehr Platz im Bauch ist. Hier könnt ihr euch an unseren Fakten orientieren.

Wann treten die Senkwehen in der Schwangerschaft auf?

Senkwehen treten meistens ab vier Wochen vor der Geburt - also ab der 36. SSW - auf. Mithilfe von Kontraktionen positioniert sich dein Baby so für die immer näher rückende Geburt, indem es tiefer in dein Becken sinkt. So geht es in Position, um die richtige Geburtslage einzunehmen. Auch wenn Senkwehen also ein eindeutiger Vorbote für die nahende Geburt sind, heißt das aber nicht, dass es danach direkt losgehen muss. Bis die echten Geburtswehen einsetzen, können wenige Tage, aber meistens mehrere Wochen vergehen.

Wie kann man Senkwehen erkennen?

Mit den Senkwehen sinkt dein Baby tiefer ins Becken, um sich in die richtige Geburtslage zu bringen. Dabei werden sie sehr unterschiedlich wahrgenommen und werdende Mamas berichten häufig über sehr unterschiedliche Symptome. Während manche starke wehenänhliche Schmerzen haben, zieht es bei anderen mehrere Tage lang leicht im Rücken. So können sich Senkwehen anfühlen.

So fühlen sich Senkwehen an:

  • Menstruations-ähnlicher Schmerz
  • Ziehen im Rücken, das bis in die Oberschenkel gehen kann
  • Kommen unregelmäßig
  • Kreuzschmerzen
  • Ziehen in den Leisten
  • Harter Bauch
  • Es können Stunden aber auch Tage zwischen den Wehen vergehen.
  • Bei Mehrgebärenden senkt sich der Bauch oft erst kurz vor der Geburt.

Manchmal fühlen sich die Senkwehen ähnlich wie Übungswehen (s. u.) an, können aber auch viel intensiver werden. Viele Erst-Mamas spüren meist erst hinterher, dass ihr Bauch sich gesenkt hat. Eindeutig kannst du Senkwehen erkennen, indem du deinen Bauch in den Tagen danach beobachtest.

Diese Symptome sprechen für Senkwehen:

  • Dein Bauch hat sich gesenkt.
  • Du kannst wieder leichter atmen.
  • Du verspürst wieder mehr Druck auf deine Blase.
  • Die Tritte deines Babys spürst du jetzt etwas tiefer im Bauch.
  • Beschwerden wie Sodbrennen und Völlegefühl lassen nach.

Die Senkwehen bringen nicht nur dein Baby in die richtige Geburtslage, sondern bereiten auch den Gebärmutterhals auf die Geburt vor, indem sie ihn verkürzen und lockern. Der Muttermund bleibt nach Senkwehen aber noch geschlossen.

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Was kannst du bei Senkwehen gegen die Schmerzen tun?

Wenn dir das Ziehen zu unangenehm wird, helfen oft schon Entspannungsübungen und Wärme. Eine sanfte Linderung bei schmerzhaften Senkwehen schafft zum Beispiel:

Unsere Favoriten zum Entspannen in der Schwangerschaft:

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Auch die Einnahme von Magnesium kann helfen. Falls deine Beschwerden aber schlimmer werden, ist eine Absprache mit Arzt oder Hebamme wichtig, denn manchmal können die Senkwehen direkt in die Geburtswehen oder Eröffnungswehen übergehen.

Wie lassen sich Senkwehen von anderen Wehen unterscheiden?

Ab der 20. Schwangerschaftswoche geht es bei den meisten Mamas mit leichten Übungs- oder Vorwehen los. Im Vergleich zu den Senkwehen sind die Übungswehen unregelmäßig und kaum schmerzhaft. Mit den Übungswehen bereitet sich deine Gebärmutter auf die Geburt vor und "übt" so die Kontraktionen. Der Muttermund bleibt dabei geschlossen.

Bei einigen Mamas treten auch sogenannte Frühwehen auf, meistens schon vor der 36. SSW. Dabei treten oft Menstruations-ähnliche Schmerzen auf und der Bauch wird öfter hart. Anders als Übungswehen können sich vorzeitige Wehen auf den Muttermund auswirken und eine Frühgeburt begünstigen. Deshalb ist es wichtig, dass du bei Schmerzen, hartem Bauch oder gar Blutungen in der Schwangerschaft immer mit deiner Ärztin oder Hebamme sprichst.

Viele werdene Mamas fragen sich um den Geburtstermin: Geht es jetzt los? Sind das schon Anzeichen für die Geburt? Wir haben alle sicheren und unsicheren Zeichen für den Beginn der Geburt für dich auf einen Blick.

Welche Art der Geburt passt zu mir?

Quellen:

Berufsverband der Frauenärzte e.V.

Die Hebammen-Sprechstunde, Ingeborg Stadelmann (Amazon, ca. 30 €)

Bildquelle: Getty Images/morrowlight

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