Fruchtbarkeit erhöhen: 10 Dinge, die man meiden sollte

Ihr wünscht euch ein Baby und möchtet alles richtig machen – um die Fruchtbarkeit zu erhöhen, ist es aber auch wichtig zu wissen, was man besser nicht tut. Worauf solltet ihr achten?

Wer seine Fruchtbarkeit erhöhen möchte, sollte die Dos und Don’ts kennen, die die Empfängnis begünstigen oder erschweren können. Manche sind dir sicher schon bewusst, aber wusstest du beispielsweise, wie wichtig Zahnhygiene und Zahngesundheit sind, wenn du dir ein Baby wünschst? Die folgenden zehn Fehler solltest du nicht machen.

Wie kann man seine Fruchtbarkeit erhöhen?

Wie kann man seine Fruchtbarkeit erhöhen?


Fehler 1: Rauchen

Wenn du deine Zigaretten liebst, hast du dir vielleicht vorgenommen, mit dem Rauchen aufzuhören, sobald du schwanger bist. Um die Chancen dafür zu erhöhen, sollten das jedoch beide Eltern schon vorher tun: Rauchen kann die Empfängnis erschweren und begünstigt zudem genetische Veränderungen an den Eizellen. Sogar bei In-Vitro-Befruchtungen sind doppelt so viele Anläufe nötig, bis es klappt. Auch die zukünftigen Väter sollten mit dem Rauchen aufhören: Eine Studie belegt, dass die Qualität und Beweglichkeit der Spermien unter dem Tabakkonsum leidet.

Fehler 2: Viel Alkohol trinken

Ähnliches gilt beim Alkohol: Gib ihn am besten schon auf, wenn du versuchst, schwanger zu werden. Von der Empfängnis zu dem Moment, wo du die Schwangerschaft feststellst, vergehen mindestens zwei Wochen, in denen du dem Fötus möglicherweise schaden kannst. Hinzu kommt, dass hoher Alkoholkonsum zu ungelmäßigen Perioden, Störungen beim Eisprung und hormonellen Schwankungen führt. Wenn der werdende Vater in der Zeugungsphase auch nur mäßig trinkt (fünf Drinks pro Woche), leidet bereits die Spermienqualität.

Fehler 3: Zu viel Koffein

Exzessiver Kaffeekonsum kann die Empfängnis behindern – schon mehr als eine Tasse pro Tag kann die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden halbieren, wie eine Studie zeigte. Und auch während der Schwangerschaft solltest du mit Koffein vorsichtig sein.

Fehler 4: Extrem ab- oder zunehmen

Ein extrem hoher BMI (über 30) oder ein zu niedriger (unter 18,5) kann die Regelmäßigkeit der Periode und den Hormonhaushalt beeinträchtigen. Frauen, die stark untergewichtig sind, haben oft gar keinen Eisprung mehr. Übergewicht kann zu verschiedenen Komplikationen in der Schwangerschaft führen, zum Beispiel Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) und Diabetes. Ein gesundes Gewicht bei der Empfängnis verhilft zu einer komplikationsärmeren Schwangerschaft und Geburt.

Fehler 5: Zu wenig Gemüse essen

Du solltest so gesund wie möglich sein - das heißt auch, dass du möglichst keine Mangelerscheinungen haben solltest. Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse ist daher wichtig. Was dein Körper in der Schwangerschaft ganz besonders braucht, ist Folsäure. Also her mit dem grünen Blattgemüse!

Fehler 6: Zahnhygiene vernachlässigen

Zahnseide und Interdentalbürstchen schützen dich nicht nur vor Zahnstein und festhängenden Speiseresten. Bei Männern können schlecht gepflegte Zähne einen negativen Einfluss auf die Spermienqualität haben. Frauen, die unter entzündetem Zahnfleisch oder Parodontose leiden, riskieren eine verfrühte Geburt und ein geringeres Geburtsgewicht beim Baby.

Fehler 7: Zu wenig Bewegung

Eine Schwangerschaft ist ein körperlicher Kraftakt - wenn Frauen zumindest durchschnittlich fit sind, erhöhen sie die Chance der Empfängnis. Schon zügiges Spazierengehen, gemütliches Radeln oder auch Gartenarbeiten helfen, dass es schneller klappt.

Fehler 8: Zu viel Sport treiben

Je fitter, desto besser? Nicht unbedingt, denn bei extrem leistungsbetonten Sportlerinnen, die beispielsweise für einen Marathon trainieren, kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigt sein, sodass es länger dauert, bis es mit der Empfängnis klappt. Stell dich also lieber beizeiten auf den Mama-Modus um.

Fehler 9: Umweltgifte

Studien der Universität Harvard zeigen Verbindungen zwischen Bisphenol-A (BPA) und Unfruchtbarkeit auf. Leider steckt BPA in vielen Kunststoffen, mit denen wir häufig in Verbindung kommen, von Mineralwasserflaschen über die Innenbeschichtung von Getränkedosen bis zu Plastikschalen, in denen Erdbeeren oder Blaubeeren verkauft werden. BPA wirkt auf das Hormonsystem ein, darum sollten Männer und Frauen, die sich eine Familie wünschen, sie nach Möglichkeit meiden.

Iss außerdem nicht zu viele der Fischarten, in denen sich Quecksilber besonders stark anreichert. Besonders Raubfische haben einen besonders hohen Gehalt an schädlichen Schwermetallen, die sich in der Futterkette anreichern. Meide darum insbesondere Schwertfisch, Thunfisch und Hai.

Fehler 10: Stress

Noch ist es nicht zweifelsfrei belegt, ob Stress die Empfängnis grundsätzlich erschweren oder verzögern kann. Chronischer, intensiver Stress könnte die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und bei Frauen das Risiko, unfruchtbar zu sein, verdoppeln. Ein weniger hektischer Alltag kann also hilfreich sein – und wenn du Schwierigkeiten hast, ein gemächlicheres Tempo in dein Leben zu bringen, probiere es mit Entspannungstechniken, Meditation oder Akupunktur. Stressig wird’s mit Baby früh genug wieder!

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