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Skull Breaker Challenge: Dieses Internet-Phänomen ist lebensgefährlich

Extrem gefährlich

Skull Breaker Challenge: Dieses Internet-Phänomen ist lebensgefährlich

Social Media Challenges gab es schon viele: So war die Ice Bucket Challenge ganz lustig und hatte einen sozialen Hintergrund, die 48-Stunden Challenge, bei der Jugendliche für zwei Tage verschwinden, war einfach idiotisch. Jetzt gibt es allerdings ein neues Phänomen, das lebensgefährlich ist.

Von einem Trend kann man (zum Glück!) noch nicht sprechen, bislang gibt es nur wenige Videos zur sogenannten "Skull Breaker Challenge" – aber die gehen gerade richtig viral.  Drei Personen stehen bei der Skull Breaker Challenge nebeneinander. Die Person in der Mitte wird aufgefordert hoch zu springen. Dabei ziehen ihm die anderen beiden dann die Beine nach vorne weg. Die Folge ist, dass die springende Person ungeschützt und hart auf dem Boden aufprallt. Das ganze wird zu Challenge, indem es gefilmt und in den sozialen Netzwerken geteilt wird. Hier eine geschnittene, harmlosere Version der Challenge (keine Bilder von Verletzungen):

Woher kommt die Skull Breaker Challenge?

Anfang Februar wurde auf der Plattform TikTok ein solches Video hochgeladen. Das in der Mitte stehende Kind schlägt bei der Challenge extrem hart mit seinem Kopf auf. Der Clip ging viral, ehe es TikTok löschte. Da war das neue Phänomen aber schon geboren: Unter dem Hashtag #skullbreakerchallenge wurde das Video, das aus Südamerika kommt, immer wieder neu hochgeladen. Auch machten manche Schüler dieses Video tatsächlich nach und stellten es ebenfalls im Netz.

Mittlerweile ist die Challenge wohl schon auf den Schulhöfen in Deutschland angekommen – und in den Notaufnahmen. Das äußerte zumindest der Pressesprecher des Klinikum Dortmund gegenüber Hitradio Antenne 1. Dass die Challenge lebensgefährlich ist, ist offensichtlich: Folgen des ungeschützten Sturzes können lebenslange Schäden wie Verletzungen an der Wirbelsäule, Schädelverletzungen und Schädelbrüche sein.

Das Klinikum Dortmund warnt jetzt auf Twitter Eltern, mit ihren Kindern über diese Challenge zu sprechen und klar zu machen, wie gefährlich diese "Mutprobe" sein kann.

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Bildquelle: Getty Images/Kerkez

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