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Ashley Graham zeigt, wie Frauen unter Wehen wirklich aussehen

Berührend

Ashley Graham zeigt, wie Frauen unter Wehen wirklich aussehen

Supermodel Ashley Graham spaltet seit Wochen ihre Followerinnen. Die einen feiern sie für ihren Mut, Mutterschaft in all ihren Facetten abzubilden, die anderen wünschen sich, dass sie endlich damit aufhört.

Ashley Graham in den Wehen

Nachdem Graham vor Kurzem ein Foto auf Instagram teilte, dass sie beim Stillen ihres Kindes in der Öffentlichkeit zeigte, legt das Model nun nach. Auf dem neusten Bild, dass sie mit ihren Fans teilte, sieht man sie tatsächlich in den Wehen. Das können sicher alle Mütter, die schon mal ein Kind zur Welt gebracht haben, auf den ersten Blick erkennen.

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Frauen können alles

Unter dem Bild schreibt Graham: "Das ist das Gesicht meiner größten Stärke. Dass, meiner größten Schmerzen, die ich jemals gespürt habe und der bedeutendsten Leistung, die ich jemals erbracht habe. [...] Wir Frauen sind alle stark, kraftvoll und in der Lage, Großes zu erreichen." Anlass für den Post war der Internationale Frauentag am Sonntag, den Graham feiern wollte.

Model wird für Fotos kritisiert

Immer wieder kassiert Ashley Graham für ihre offene Darstellung von Mutterschaft auch herbe Kritik. Niemand wolle so etwas sehen, das sei privat. Für dieses Foto aber wird sie gefeiert, für ihre Stärke, ihren Mut und ja, auch ihre Schönheit. Dabei sollte es eigentlich keine Rolle spielen, wie schön Frauen während der Geburt (oder generell im Leben) aussehen. Das war sicher auch nicht das, was Graham, die sich bereits stillend im Café oder Milch abpumpend im Taxi zeigte, erreichen wollte.

Realistisches Bild von Mutterschaft

Der Neumami scheint es vor allem darum zu gehen, ein realistischeres Bild von Mutterschaft zu zeigen. Im Januar kam Sohn Isaac Menelik Giovanni auf die Welt. Seit dem nutzt Graham ihre große Reichweite um Druck von Neumüttern zu nehmen und zu sagen: Ich bin eine von euch. Das Geburtsfoto ist da ein weiterer schöner Einblick, in Ashley Grahams neue Welt.

Quelle. Instagram

Andrea Zschocher
Das sagtAndrea Zschocher:

Mein Fazit

Alle, die zeigen wie Mutterschaft wirklich ist, sind doch willkommen. Mich irritiert viel mehr, welche Diskussionen sich unter manchen Posts von Ashley Graham abspielen. Mutterschaft ist nie nur glamourös, sie ist herausfordernd, anstrengend, bringt uns an Grenzen. Was oft an den überzogenen Vorstellungen der Gesellschaft liegt, wie Mütter zu sein haben. Wenn Graham also das Tor aufstößt und ihre große Reichweite nutzt, um mehr Menschen für das echte Leben zu sensibilisieren, dann freue ich mich darüber sehr.

Bildquelle: getty images / Frazer Harrison / Staff

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