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Diese wichtige Botschaft schickt Ashley Graham an alle Gebärenden

Mut in der Krise

Diese wichtige Botschaft schickt Ashley Graham an alle Gebärenden

Model und frisch gebackene Mama Ashley Graham macht mit ihrer authentischen Art vielen schwangeren Frauen Mut. Jetzt teilt sie auf ihrem Instagram-Kanal ein Video, indem sie sich für die Wichtigkeit einer vertrauten Geburtsbegleitung auch in Zeiten von Corona stark macht. Das schöne Detail: Die Botschaft nimmt sie auf, während sie ihr Baby stillt.

"Die Anwesenheit eines Partners bei der Geburt ist eine Notwendigkeit"

Ashley brachte vor etwas mehr als zwei Monaten ihr erstes Kind zur Welt. Daher weiß sie sehr gut, wovon sie spricht. In ihrem Video weist sie auf die aktuelle Problematik hin, dass aktuell nicht immer klar ist, ob eine Gebärende ihre Geburtsbegleitung mit in den Kreißsaal nehmen darf. Durch das Corona-Virus herrschen zum Einen verstärkte Einschränkungen zum Besuchsrecht in Kreißsälen und auf Wochenstationen. Auf der anderen Seite fehlt es gerade überall an Schutzkleidung für das medizinische Personal. Das Model weist darauf hin, wie wichtig es ist, eine vertraute Person während der Geburt an der Seite zu haben und eine Hebamme, die gut geschützt auch in Zeiten von Corona ihre Arbeit machen kann.

Ich schicke all meine Liebe an alle Mütter da draußen. Ich glaube, dass die Anwesenheit eines Partners bei der Geburt eine Notwendigkeit ist, und die WHO und die CDC glauben das auch. Es ist entscheidend, dass wir in dieser Sache helfen, indem wir professionelle Schutzkleidung für Mitarbeiter im Gesundheitswesen und Hebammen zur Verfügung haben, damit wir die neuen Mütter, die Säuglinge, ihre Familien und ALLE Patienten schützen können. Ich tue was ich kann, um meine Hebammen zu unterstützen, aber jedes Gesundheitspersonal da draußen braucht deine Hilfe, zum Wohle von uns allen.

Ashley Graham, Instagram

Ashleys Botschaft an alle Hochschwangeren: Ihr seid nicht allein

Mit ihren Worten spricht sie die Ängste vieler schwangerer Frauen an, die sich aktuell nicht sicher sind, ob und wer sie bei ihrer Geburt begleiten darf. Aus einer solchen Unsicherheit entsteht für eine schwangere Frau zusätzlich zu all den Sorgen um Komplikationen bei der Geburt eine weitere Angst: Dass sie all das allein durchstehen müssen und der werdende Vater oder eine wichtige Bezugsperson dieses Erlebnis eventuell nicht miterleben darf.

Ashley möchte allen Frauen zeigen, dass sie nicht allein sind und sie bzw. auch die WHO sich dafür einsetzt, dass Frauen die optimale Unterstützung erhalten, wenn sie ihr Kind auf diese Welt bringen. Auch in gesundheitlichen Krisenzeiten wie aktuell, ist eine Geburt ein ganz besonderes Ereignis im Leben einer Frau, bei dem sie alle Hilfe benötigt, die sie bekommen kann. Darum erwähnt sie, wie wichtig es ist, jetzt auch die Hebammen und das medizinische Personal zu unterstützen und ausreichend Schutzkleidung zur Verfügung zu stellen. Sonst wird es für die Geburtshelfer und -helferinnen kaum noch möglich sein, eine Geburt zu begleiten.

So ehrlich gibt sich Ashley Graham auf Instagram

Ashley ist eine Frau, die für ihre authentischen Instagram-Posts bekannt ist, auf denen sie häufig den ganz normalen ungeschönten Alltag einer Säuglingsmama zeigt. Daher ist es für sie auch eine Selbstverständlichkeit, ihren Sohn weiterzustillen, während sie für ihre Fans und die Öffentlichkeit ihre wichtigen Worte auf Video in die Welt hinaus schickt. Oder wie auf diesem Foto, wo sie zeigt, wie sie während des Einkaufens im Gang eines Marktes notgedrungen ihrem Baby die Windeln wechselt. Für ihre Ehrlichkeit lieben sie ihre Fans, wenn auch nicht jedem immer gefällt, dass sie ihren Alltag so offen zeigt.

Hier könnt ihr eine Petition unterzeichnen, die erreichen möchte, dass Väter unter allen Umständen auch in der Corona-Krise mit in den Kreißsaal dürfen.

Katja Nauck
Das sagtKatja Nauck:

Großartige Frau

Dazu kann man nur sagen: Ja! Ich hoffe wirklich, dass Ashleys Botschaft auf in den Verwaltungsetagen der Krankenhäuser und den Gesundheitsministerien ankommt. Überall fehlt es aktuell an Schutzkleidung. Es kann nicht sein, dass aufgrund einer scheinbar so einfachen Sache, diejenigen leiden müssen, die neuem Leben auf die Welt helfen: Mütter, Väter und Hebammen. Die Situation der Hebammen ist an sich schon eher prekär und schwierig. Durch das Corona-Virus wird es leider noch schwieriger. Wie Ashley hoffe ich sehr, dass dafür schnell eine Lösung gefunden wird, damit Schwangere keine zusätzliche Angst vor ihrer Geburt haben müssen.

Bildquelle: Getty Images/Jamie McCarthy

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