Für Links auf dieser Seite erhält familie.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder grünblauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
Corona: Mutter sieht nach 12 Tagen zum ersten Mal ihr Baby

Emotional

Corona: Mutter sieht nach 12 Tagen zum ersten Mal ihr Baby

Eine an Covid-19 erkrankte Mutter brachte vor knapp zwei Wochen ihr Baby zur Welt. Nachdem sie die Krankheit überwunden hatte, durfte sie nun nach zwölf langen Tagen ihren Nachwuchs zum ersten Mal in ihren Armen halten.

Yanira Soriano aus Bay Shore im US-Bundesstaat New York brachte am 3. April ein Baby zur Welt. Ein Drahtseilakt, denn die Mutter war sehr schwer an Covid-19 erkrankt. Während des Notkaiserschnitts lag sie im künstlichen Koma und wurde beatmet. Ihr kleiner Sohn kam gesund zur Welt – aber aufgrund ihrer Erkrankung mussten Sohn und Mutter gleich nach der Geburt getrennt werden.

Mutter und Baby nach 12 Tagen vereint

Von der Geburt bekam die 36-Jährige nichts mit. Sie lag im künstlichen Koma. Und auch nachdem sie ihre Augen wieder geöffnet hatte, durfte Yanira Soriano ihr Baby nicht sehen. Schließlich ist Covid-19 hoch ansteckend. Fast zwei Wochen – zwölf lange Tage – musste sich die Mutter gedulden, bis sie ihren Sohnemann zum ersten Mal in ihren Armen halten durfte. Wie hart diese Zeit für sie gewesen sein muss, ist kaum vorstellbar. Videos in den sozialen Medien zeigen, wie emotional der Moment war, in dem die Mutter ihren Kleinen zum ersten Mal in den Armen hält.

Mutter dachte, sie würde sterben

Dass es zu diesem Gänsehaut-Moment kommen würde, hätten Anfang April wohl noch die Wenigsten gedacht. Laut Medienberichten befand sich Soriano in einem sehr kritischen Zustand, als sie im Southside Hospital in Long Island aufgenommen wurde. Ihr Covid-19-Verlauf war sehr schwer: Sie wurde sofort an ein Beatmungsgerät angeschlossen, Ärztinnen und Ärzte fürchteten um das Leben der 36-Jährigen und ihres ungeborenen Kindes. Gegenüber der Nachrichtenseite Pix11 beschrieb eine Krankenschwester die schreckliche Situation wie folgt: „Sie hat uns gebeten zu versprechen, dass wir ihr Baby retten. Sie dachte, sie würde sterben. Und das Einzige, das sie am Leben hielt, war, weiter für ihr Baby zu beten."

Kurz darauf wurde ihr Sohn per Notkaiserschnitt zur Welt gebracht – gesund! Und unter großem Jubel hielt die Mutter dann nach zwölf Tagen zum ersten Mal ihr Baby im Arm. Ein Happy End, das Hollywood nicht hätte schöner inszinieren können!

Lisa Purrio
Das sagtLisa Purrio:

Gänsehaut pur

Wie hart die zwölf Tage für die Mutter gewesen sein müssen, können wir uns nicht ansatzweise vorstellen. Solche Geschichten machen uns Mut, dass auch aussichtslos wirkende Situationen während der Corona-Krise überstanden werden können.

Bildquelle: Unsplash/Jordan Whitt

Galerien

Lies auch

Teste dich